Als ich meine Augen das nächste Mal öffnete, standen alle meine Freundinnen um mich herum und redeten auf mich ein. Ich schloss meine Augen wieder. Als ich sie das nächste Mal öffnete, lag ich in einem Bett vom Krankenflügel.
Ich sah, wie die Rumtreiber (außer Potter), meine Freundinnen und Hagrid im Raum standen und mit Poppy Pomfrey diskutierten. Dieses Mal schaffte ich es meine Augen offen zu halten. Mein Kopf viel zur Seite und ich sah Potter, der seine Augen ebenfalls geschlossen hatte und im Bett neben mir lag.
„Sie ist wach!", rief Lily erfreut und stürzte auf mich zu.
„Was ist passiert und wie bin ich hierhergekommen?", fragte ich benommen.
„Also, nachdem Potter dich und sich selbst von dem Hang hinuntergestoßen hatte, seid ihr erst mal bis ans untere Ende gepurzelt. Wir sind natürlich hinterher und haben probiert mit dir zu reden. Aber du warst nicht ansprechbar und so haben wir bei Hagrid geklopft und gefragt, ob er uns helfen kann. Er hat dann dich und Potter hochgehoben und in den Krankenflügel getragen und nun sind wir hier.", berichtete mir Alice.
„Hey! James hat sie nur aus Versehen um gestoßen und außerdem war sie ja sowieso selbst schuld. Wenn sie uns verflucht!", mischte sich Black wütend ein. Schon begann eine hitzige Diskussion zwischen meinen Freundinnen und dem Rest der Rumtreiber (wobei eigentlich nur Black diskutierte), wer an dem fall schuld war. Nach einiger Zeit unter brach Poppy die Streitereien und warf alle im Raum unter großem Protest raus.
Ich schloss meine Augen wieder und schlief vor Schöpfung, Adrenalin und Schmerzen ein. Als ich wieder aufwachte, wurde Potter gerade von Pomfrey untersucht. Anscheinend hatte ich nicht besonders lange geschlafen. Vermutlich nur etwa eine Stunde. Nachdem sie mit Potter fertig war wandte sie sich zu mir. Ich ließ die Untersuchungen über mich ergehen. Poppy verschwand wieder und ließ uns alleine zurück.
„Hey, ich hasse dich echt und finde du bist die größte Zicke der Welt aber das wollte ich nicht, sorry!", entschuldigte er sich.
Überrasch schaute ich auf. „Seit wann entschuldigst du dich denn bei irgend jemanden?", fragte ich ungläubig.
„Vielleicht hat Remus uns ein bisschen ins Gewissen geredet.", gab er zu.
Ich lachte kurz auf: „Entschuldigung angenommen. Auch wenn ich dich immer noch hasse und ich finde das du der größte Arsch der Welt bist. Das war doch immer noch ein Unfall."
Er nickte leicht und gab mir so zu verstehen, dass er froh war, dass ich seine Entschuldigung angenommen hatte. „Vielleicht sollten wir Regeln aufstellen, so dass uns sowas nicht noch mal passiert.", schlug ich vor.
„Was meinst du für Regeln? Und wofür überhaupt?", fragte er mich. Ich gab ihm mit einer Handbewegung ein Zeichen, dass er kurz warten sollte, und rief dann laut nach Poppy. Als sie kam, fragte ich sie, ob ich ein Blatt Pergament, eine Feder und ein Tintenfass bekommen könnte. Sie brachte mir die Sachen und lobte mich für meine Engagement in der Schule. Ich lächelte nur gezwungen und wartete, bis sie wieder gehen würde.
Als sie weg war, begann ich zu schreiben und las während dessen laut vor, was ich schrieb, damit Potter wusste, was ich meinte. „Regeln des Streiche Krieges:", Lass ich laut vor: „Regel Nummer eins: keiner wird ernsthaft verletzt. Regel Nummer zwei: keine Außenstehenden werden in unseren Streich einbezogen. Regel Nummer drei: es wird nicht gepetzt. Regel Nummer vier: es werden keine permanenten Flüche (also Flüche, die ein Leben lang oder länger als eine Woche dauern) verwendet.Regel Nummer fünf: keiner holt sich Hilfe von Lehrern. Wir müssen alle unsere Streiche selbst konstruieren. Es ist jedoch zugelassen, sich Unterschriften für die verbotene Bibliothek von Lehrern zu holen."
Zufrieden leg dich die Fehler beiseite. „Hab ich irgendwas ausgelassen?", fragte ich.Potter überlegte kurz schüttelte aber dann den Kopf. Ich tauchte die Feder wieder ins Tintenfass und begann meinen Daumen mit Tinte zu schmieren. Sobald ich fertig war, setze ich mein Daumenabdruck als eine Unterschrift auf das Pergament. Darunter schrieb ich noch meinen Namen. Nun reichte ich Potter das Pergament und das Tintenfass und er tat das gleiche wie ich.
Sobald er fertig war, bat ich ihn auch die restlichen Rumtreiber unterschreiben zu lassen. Er nickte zur Bestätigung. Und wir machen aus, das, nachdem die restlichen Rumtreiber unterschrieben hatten, er mir das Blatt gibt so dass ich auch meine Freundinnen unterschreiben lassen konnte. Zwar kämpften sie offiziell nicht mit, aber sie waren eingeweiht und somit mussten auch sie die Regeln befolgen.
Nachdem wir aus dem Krankenflügel entlassen worden waren, machten wir es wie vereinbart. Potter händigte mir die Liste aus, nach dem all seine Freunde unterschrieben hatten, und ich erklärte meinen Freundinnen die Angelegenheit. Sie unterschrieben ebenfalls. Ich fertigte mit einem Zauber eine Kopie der Regeln an und ich und Potter bekamen jeweils eine.
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasiaGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
