Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu, und die Rumtreiber und ich hörten ohne Absprache auf mit den Streichen, hauptsächlich wegen den Abschlussprüfungen. Nachdem wir diese überstanden hatten, bestand das Schuljahr nur noch aus einer Woche in der die Lehrer versuchen uns Schüler noch einen restlichen fetzten Wissen in den Kopf zu quetschen, was wir Schüler dankend (oder auch nicht) ablehnten. Irgendwann gaben auch die Leher auf und so stoppten auch die Hausaufgaben. Jeder entspannte sich, ob Lehrer oder Schüler.
Außer mir. Ich hatte einen Plan! Zwar stand in unseren Streiche Krieg Regeln, dass wir niemanden anderen in einem Streich schädigen, dies galt jedoch nur, wenn ich den Streich zum Fortsetzen des Streiche Krieges zwischen mir und den Rumtreiber nutzte, was ich nicht vor hatte.
Während sich alle auf die faule Haut legten, arbeitete ich an der Vollendung meines Geniestreiches. Angefangen hatte ich mit diesen zwar schon vor ein paar Monaten, doch vollenden konnte ich ihn nur zum jetzigen Zeitpunkt. Darum machte ich mich an diesem Tag , nach dem Unterricht, der keine mehr war, auf dem Weg zu Albus.
In seinem Büro angekommen, verwickelte ich ihn in ein Gespräch und ging dabei unauffällig im Raum entlang, bis ich fand, wonach ich suchte. Ein weißes Haar, kaum sichtbar, lag auf dem Boden. Ich ließ kurz meinen Zauberstab auf dem Boden fallen und hob dabei diesen und das Haar auf. Ich beendete das Gespräch so schnell es ging und machte mich dann auf direktem Weg zum Raum der Wünsche.
Als ich diesen betrat, fand ich vor, was ich suchte: Einen Raum voller Zaubertrankutensilien und in der Mitte des Ganzen ein brodelnder Kessel, voll mit Vielsafttrank. Ehrfürchtig ließ ich das Haar in den Zaubertrank gefallen und druckte mich schnell, als der Kessel, eine große, lilafarbene Wolke ausspie. Zufrieden lächelte ich und versiegelte den Trank mit einem Deckel. Diesen schrumpfte ich anschließen. Ich konnte gut darauf verzichten einen Tonnen schweren Kessel voller Zaubertrank, durch die Gänge von Hogwarts zu schleppen. Diese Methode war am unauffälligsten und am einfachsten.
Nur noch zwei Tage hatte ich zu warten. Dann war der letzte Tag des Schuljahres und das letzte Frühstück stand bevor. Noch eine halbe Stunde bis zu diesem.
Ich machte mich auf dem Weg in die Küche. Dort angekommen wurde ich wie immer sofort von einer Horde Hauselfen in Empfang genommen, die mir essen angeboten. „Kann Dilli Ihnen etwas bringen, Meisterin Grace?", wurde ich sofort von einer winzigen Hauselfin gefragt.
„Nein Danke, Dilli: Aber du könntest mir helfen Geschichte zu schreiben!", ich zwinkerte ihr zu.
„Dillis Augen begannen zu leuchten: „Natürlich möchte Dilli das."
„Gut! Ehrlich gesagt brauche ich euch alle! Ich habe einen genialen Abschlussstreich und brauche dafür eure Hilfe, wollt ihr mir alle helfen Geschichte zu schreiben?", fragte ich nun an alle Hauselfen gewandt und stieß dabei die Faust in die Luft. Diese schauten ehrfürchtig zu mir hoch und begannen nach meiner kleinen Rede sogar zu applaudieren. Ich verbeugte mich.
„Also ich möchte dass ihr alle genau drei Tropfen von diesem Trank, in jeden Kürbissaft schüttet, außer die der Lehrer. Könnt ihr das machen?", fragte ich und und hohlte dabei den Vielsafttrank hervor. Sofort nickten die Hauselfen und machten sich motiviert ans Werk. Als wir fertig waren, bedanke ich mich und verließ genüsslich kauend die Küche, auf dem Weg zur großen Halle.
Ich hatte noch kurz Zeit, mir Gedanken zu machen: Ich wollte mich nicht länger verstecken. Ich wollte die Anerkennung, die ich verdiente! Auch wenn dies jetzt sehr eingebildet klang, stimmt es. Ich hatte sehr hart an diesem Streich gearbeitet und wollte jetzt auch etwas Lob. Außerdem wollte ich endlich beweisen, dass auch Mädchen Streiche spielen können. Ich hatte in meinem Leben schon sehr viele Vorurteile mitbekommen und es war an der Zeit etwas dagegen zu tun! Auch könnte ich, wenn ich nichts vom Kürbissaft trinke, den Rumtreibern beweisen das ich das Genie hinter dem Streich war. Mein Beschluss stand also fest!
Während des Abendessen verhielt sich alles ganz normal, außer dass ich als einzige nichts trank. Alle anderen hatten schon mindestens einen Schluck von dem Kürbissaft getrunken. Nun wartete ich nur noch auf die Wirkung...
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasíaGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
