Ein erschrockener Schrei hallte durch den Raum. Sofort drehten sich alle Köpfe zum Ravenclaw Tisch, an dem nicht nur Ravenclaws sondern auch ein Dumbledore saß. Alle begannen zu lachen, bis ein weiterer Schrei erklang. Dieses Mal jedoch am Tisch der Slytherins.
Danach kam es Schlag auf Schlag. Im Sekunden Takt verwandelten sich Schüler in Dumbledores. Das war's dann mit der Ordnung, denn nun herrschte völliges Chaos! Manche Schüler lachten, manche weinten, und andere wiederum hatten immer noch nicht begriffen, was gerade geschehen war, und manche rannten sogar aus der Halle in ihre Schlafsäle. Es herrscht das pure Chaos und mitten drin saß ich, zwischen dutzenden Dumbledores und lachte so sehr, dass ich beinahe von meiner Bank fiel.
Der Dumbledore neben mir, packte mich am Arm und sprach energisch mit Marlenes Stimme: „Was hast du getan!? Hättest du uns nicht wenigstens verschonen können? Jetzt ist meine Frisur im Eimer und gerade heute, wo ich so einen Good-Hair-Day habe!"
„Sorry!... Aber sonst wäre es doch viel weniger lustig gewesen.", stieß ich hinter meinem Lachen, atemlos, hervor. Dagegen hatten meine Freundinnen nichts einzuwenden und so ließen sie sich einfach auf den Streich ein und lachten mit.
„Hey, Roberts! Warum bist du kein Dumbledore?!", fragte ein Dumbledore mit Potters Stimme mit einer Mischung aus Verwunderung und Ärgernis.
„Rate doch mal!", stichelte ich mit einem triumphierenden grinsen im Gesicht.
Der Dumbledore rechts neben ihm riss erstaunt die Augen auf: „Du warst das!?", fragte der entsetzte Black Dumbledore.
„Das hat aber lange gedauert!", beschwerte ich mich gespielt verärgert.
„Aber wie?", stotterte der Black Dumbledore weiter.
„Das wüsstest du wohl gerne!", stichelte ich weiter. Die Rumtreiber Dumbledore stotterten noch eine Weile weiter, doch ich beschloss sie einfach zu ignorieren und mein Frühstück weiter zu essen. Irgendwann blickte ich zufällig zum Lehrer Tisch, wo sich dann Albus und meine Blicke trafen: Ich sah mit Erleichterung den belustigten Glanz in seinen Augen und lächelte mit aller Aufrichtigkeit zurück.
Den restlichen Tag verbrachte ich fast durchgehend mit lachen. Es war einfach zu komisch, wenn ein Dumbledore um die Ecke bog und mich mit den unterschiedlichsten Stimme fragte, warum ich keiner sein. Darauf antwortete ich stets mit einem Schulterzucken, einem Lächeln und einem: „Wer weiß?" Diesen Tag erklärte ich offiziell zu einem der besten Tage meines Lebens.
Ich und meine Dumbledore Freundinnen saßen gerade in unserem Schlafsaal, packen unsere Sachen und quatschen, als Alice plötzlich sagte: „Hey Grace, seit diesem Schuljahr bist du zwar mehr aus dir raus gekommen und warst auch viel offener., aber irgendwie fühlt es sich so an, als ob wir kaum Zeit miteinander verbracht haben. Also du warst halt voll oft weg, wegen dem Streiche Krieg und so aber auch geistig die ganze Zeit dort. Weißt du was ich meine? Und ich meine das auch gar nicht böse oder so aber mir ist das bloß aufgefallen.
Betreten guckte ich zu Boden und dachte über Alice Worte nach. „Du hast recht!", ich schaute auf: „Das tut mir so leid, ich hab das jetzt erst bemerkt. Lasst es mich nächstes Schuljahr wieder gut machen. Ab nächstem Schuljahr werden wir jede freie Minute zusammen verbringen und kein Streich wird sich zwischen uns stellen."
Während meiner kleinen Rede war ich aufgestanden und stand nun aufrecht mitten im Raum. Meine Freundinnen beschlossen also spontan führ mich zu klatschen und ich verbeugte mich lachend vor drei applaudieren Dumbledores.
Plötzlich riss Lily ihre Augen auf: „Leute, ab nächstem Jahr dürfen wir offiziell nach Hogsmeade !"
Nun Riss auch Marlene ihre Augen auf: „Ja! Dann können wir zusammen Kleider und Süßigkeiten kaufen."
Jetzt schwärmen wie alle Dumbledores nur noch von den zukünftigen Hogsmeade Wochenenden. Ich schaute auf die Uhr: „Leute, wir sollten langsam nach unten. Wir sind schon spät dran fürs Abendessen."
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasyGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
