Am nächsten Tag wachte ich schon sehr früh auf und machte mich vor meinen Freundinnen fertig. Ich ging hinunter in den Gemeinschaftsraum und wartete freudig auf die Rumtreiber. Diese ließen sich jedoch lange Zeit nicht blicken. Ich vermutete, dass sie sich gerade angeregt unterhielten, was sie jetzt tun sollten und dieser Gedanke zaubert mir ein Lächeln auf mein Gesicht. Meine Freundinnen waren bereits gekommen und drängt mich zum Frühstück, doch ich wollte noch etwas länger warten.
Und dann kamen sie: Alle Personen, einschließlich uns, brachen in schallendes Gelächter aus. Vier Jungs mit schlecht gelaunten Gesichtern traten in den Raum. Die Pullover, die sie trugen waren, ihnen deutlich zu klein (außer Pettigrew, dem dieser glaube ich sogar passte). Wobei, ich musste schon sagen, dass Lupin und Black ihren neuen Look schon irgendwie rockten. Pettigrew fand ich in allen Klamotten komisch und Potter stand das Grün nicht wirklich. Im Großen und Ganzen war ich äußerst zufrieden mit mir selbst.
Als die Jungs mich bemerkten, steuerten sie direkt auf mich zu. Doch gegen meine Erwartungen lächelte Potter: „Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Streich. Würdest du uns vielleicht verraten, wie du diesen ausführenen konntest? Und wo sich die Wäscheräume von Hogwarts befinden?"
Darum ging es also. „Eine gute Streiche Königin verrät niemals ihre Tricks!", antwortete ich bloß mit einem breiten Lächeln: „Außerdem solltet ihr mir dankbar sein. Ich meine Lupin, Black, ich hab noch nie so gut ausgesehen. Ihr rockt die Outfits echt!"
Meine Freundinnen mussten im Hintergrund die ganze Zeit lachen: „Slay!", rief Marlene, worauf wir alle noch mehr lachen mussten.
„Potter, grün ist zwar nicht deine Farbe aber man kann ja nicht jeden glücklich machen.", schloss ich mein Feedback ab. Damit gingen meine Freundinnen und ich davon.
Am Frühstück angekommen, setzten wir vier uns und begannen zu quatschen, als eine Person die Halle betrat, die ich ihnen noch vorstellen wollte. Schnell winkte ich Frank zu uns her: „Mädels, ich wollte euch noch jemanden vorstellen: Das ist Frank Longbottom, er ist echt nett und ich wollte euch fragen, ob es für euch okay wäre, wenn er auch ab und zu mal mit uns abhängt.". Sofort strahlten meine Freundinnen Frank freundlich an. Dieser entspannte sich darauf hin deutlich.
„Klar können wir Zeit zusammen verbringen. Setz dich doch zu uns. Dumbledore wird es bestimmt nicht stören, wenn ein Hufflepuff nicht an seinem rechtmäßigen Tisch sitzt.", schlug Alice vor. Frank lächelte dankbar und setzte sich zu uns. Ein wenig später kamen die Lachnummer von Hogwarts auch endlich. Frank begann herzhaft zu lachen als er sie sah. Genau wie alle anderen in der großen Halle außer die Lehrer, die sehr verwundert drein schauten.
Ich guckte zu Albus, der mich gespielt mahnend ansah. Ich lächelte nur unschuldig zurück. „Was für ein Hammerstreich!", rief Frank plötzlich neben mir: „Die Person, die das gemacht hat, muss ein Genie sein!"
Ich fand das zwar ein bisschen übertrieben aber wo er recht hatte. „Danke!", meinte ich dennoch lächelnd.
Mit weit aufgerissenen Augen schaute er mich an: „Nicht dein Ernst!"
„Mein voller Ernst!"
Damit war das Gespräch für mich auch schon beendet, und ich freute mich auf den sehr lustigen Schultag, da ich jedes Mal, wenn ich meine Kreation sah, leicht schmunzeln musste.
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasyGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
