Am nächsten Morgen wachten wir drei erst recht spät auf und hatten so das Frühstück verpasst. Aber zum Mittagessen kamen wir pünktlich. Dort trafen wir auch die Rumtreiber und ich lächelte Remus zur Begrüßung zu. Verwundert schaute ich ihn an, als er sich daraufhin neben mich auf die Bank setzte und dafür seine Freunde verließ, die ihn ebenso verwundert anschauten. „Hey, Remus. Wie geht's?", fragte ich zur Begrüßung.
„Ganz gut. Warum wart ihr nicht beim Frühstück? Und wo ist Marlene? Ist alles okay?", fragte er und musterte mich besorgt. Woher weiß er, dass etwas nicht stimmte?
„ Ja, also, Marlene ist krank und liegt im Krankenflügel. Es ist gestern etwas später geworden, weshalb wir ausgeschlafen haben.", informierte ich ihn.
Er sah mich skeptisch an: „Ist das der Grund, warum ihr drei so niedergeschlagen aussieht und du mich mit einem nicht so besonders aufrichtigen Lächeln begrüßt hast?"
Pah! Ich fand, mein Lächeln wirkte ganz sicher aufrichtig.
„Ja.", antwortete ich wahrheitsgemäß.
Inzwischen hatte sich auch Frank zu uns gesellen und einen Arm schützend um Alice gelegt, die sich an ihn anlehne.
Ich musste lächeln, als ich die beiden sah, und wurde ehrlich gesagt, etwas neidisch. Ich lies meinen Blick zur Seite schweifen und sah überrascht, dass Potter, Black und Pettigrew auf uns zu kam.
„Evans.", begrüßte er Lily und lächelte dabei breit. Remus versuchte Potter mit einem warnenden Blick davon abzuhalten, den Fehler seines Lebens zu begehen, doch dieser beachtete Remus nichts.
„Du siehst ganz schön niedergeschlagen aus. Lust dich ein bisschen aufzumuntern zu lassen und mit mir auf ein Date zu gehen?"
Dieser Idiot! Mit einem lauten „patsch" landete Lily's flache Hand auf seiner Wange. Sein Kopf flog zur Seite, und als er sich mit einem geschockten Blick wieder leicht schwankend gerade hin stellte, prangte ein knallroter Abdruck auf seiner Wange.
„Du bist so ein Verdammter Idiot, James Potter!", schrie Lily ihm entgegen. Sie war nicht zu bremsen, obwohl schon die Blicke der gesamten Halle auf uns gerichtet waren.
„Du wagst es, so etwas zu sagen, nachdem einer meiner besten Freundinnen in den Krankenflügeln musste, weil sie beschissenes Blut gekotzt hat und ich seit dem schreckliche Angst um sie habe! Du bist so hirnlos und unsensibel und wenn du es noch ein einziges Mal wagst näher als einen Meter an mich heranzukommen, werde ich dir sämtliche Flüche auf den Hals jagen, ist das klar!?"
Es herrschte Stille.
Bis Black, sich zu uns vor beugte: „Wartet mal. Mar- äh McKinnon hat Blut gespuckt? Ist sie okay?"
Wow! Das war fast noch überraschender als Lily's Wutausbruch. Seit wann kümmert sich Sirius Black um andere?
„Äh ja, ist sie so halbwegs. Wir wissen nicht, wie es ihr genau geht doch sie ist in guten Händen. Wir wollten gleich nach dem Essen zu ihr.", informierte ihn Alice, wenn noch etwas misstrauisch.
„Ah.", machte Black nur und zog sich anschließend wieder zurück.
„Aber gutes Stichwort Alice. Ich glaube, wir sollten uns mal auf den Weg machen. Alle starren uns an.", flüsterte ich.
Schnell standen Lily, Alice und ich auf. Ich verabschiedete mich noch schnell von Remus ehe wir die Halle verließen.
„Wow. Das war krass.", sagte ich zu Lily, als wir aus der Halle getreten waren. Alice stimmte mir nickend zu.
„Ja, ich musste mich nur einmal abreagieren. Hat gut getan dem Idioten endlich mal die Meinung zu geigen.", Lily schmunzelte.
„Beeindruckend war es alle mal.", Alice lächelte Lily an. Diese lächelte dankbar zurück.
Inzwischen standen wir vor dem kranken Flügel. Als wir eintraten, eilte Poppy sofort auf uns zu und schärfte uns ein, dass wir nicht länger als 5 Minuten bleiben dürften. Als wir zum wiederholten Mal bestätigten, dass wir Marlene nicht stressen würden und keine Sekunde länger als 5 Minuten bleiben, durften wir endlich zu ihr.
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasyGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
