Ich lief gerade aus durch einen Korridor und war in Gedanken bei meinem Buch. So merkte ich nicht, dass vier Gestalten an einer Wand in ebendiesem Korridor lehnten und mich belustigt dabei beobachteten, wie ich gerade auslief.
Ich war gerade auf der selben Höhe wie die vier als ich im Augenwinkel Potters Bein hervor schnellen sah. Schon raste mein Körper bäuchlings auf dem Boden zu.
Ich konnte gerade noch so verhindern, volle Kanne auf dem Boden zu knallen. Stattdessen schwebte ich für ein paar Millisekunden einige Zentimeter über diesem.
Schließlich schaltet sich mein Gehirn doch wieder ein, und ich holte die paar Zentimeter, die mich vom Boden trennten, wieder auf.
Ich stand schnell auf und klopfte mir den Staub von meinen Klamotten, als ich mich zu den vier Plagegeistern umdrehte, die mich verblüfft an starten.
„Was für ein Zauber war das denn?", kriegte Schleimi gerade noch so heraus.
„Ich weiß nicht was du meinst.", fragte ich scheinheilig und als die vier mich immer noch ungläubig anstarrten, machte ich mich auf meinen Weg in die Bibliothek fortsetzen.
„Wie hast du es geschafft, nicht auf dem Boden auf zu kommen? Du hattest doch nicht einmal einen Zauberstab in der Hand.", rief Potter immer noch mit kugelrunden Augen.
„Aber ich bin doch auf dem Boden aufgekommen.", erklärte ich immer noch scheinheilig. Nun machte ich mich doch noch auf den Weg zu Bibliothek und lies verdutzte Jungs hinter mir.
Es stimmte was sie sagten. Ich war erst nach einiger Zeit auf dem Boden aufgekommen, aber wie und warum das ging, dürften sie auf keinen Fall wissen.
Ich betrat die Bibliothek und fühlte mich direkt zu Hause. Ich liebte Bücher. Ehrfürchtig ging ich die Regale entlang und Strich mit meinen Fingern über die Einbände. Parallel lass ich die Titel der Bücher und sobald eins dabei war das nur halbwegs spannend klang, zog ich es heraus.
Zum Schluss hatte ich über acht Bücher auf dem Arm, was mir das gehen wesentlich erschwerte. Besonders freute ich mich „Die Märchen von Beedle dem Barden" , „Quidditch im Wandel der Zeiten" und „ Der kleine Hobbit" zu lesen.
Ich ging zur mürrisch drein schauenden Bibliothekarin um mir die Bücher auszuleihen. Diese staunte bei meinen Anblick. Anscheinend kam es nicht allzu oft vor, dass sich ein Schüler oder eine Schülerin nur so zum Spaß so viele Bücher aus lieh. Ein kleines Lächeln herrschte über ihre Lippen, doch es verschwand so schnell, wie es gekommen war: „Aber wehe ich kriege auch nur eines dieser Bücher beschädigt zurück!"
Anstatt ihr zu antworten, drehte ich mich wortlos um und ging voll bepackt zum Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Ich schleppe mich die Treppen zu den Mädchen Schlafsälen hoch und warf, oben angekommen, meine Bücher auf meinen Schreibtisch, der unter dem Gewicht gefährlich knarrte. Schnell entschied ich mich dafür ein Buch mit dem Titel „Die Glücksbäckerei" als Nächstes zu lesen.
Halb lesend, halb auf meine Umgebung achtend schaffte ich es schließlich wie durch ein Wunder unbeschadet nach draußen zu meinen Freundinnen.
„Ah, da ist ja unsere Lese Ratte.", begrüßte mich Marlene.
„Du warst ja schon recht lange weg. Wir dachten schon, du kommst gar nicht mehr wieder."
Ich schaute von meinem Buch auf und stieß geräuschvoll die Luft aus: „Ja, es gab ein paar Komplikationen in Form von vier Idioten.".
„Meinst du die zukünftigen Könige Hogwarts !", fragte Lily genervt und setzte das Wort Könige mit ihren Fingern in Gänsefüßchen: „Die sind solche arroganten Idioten. Am schlimmsten ist dieser Potter und dieser Black!"
„Aber eins musst du zugeben:", fügte Marlene hinzu: „Die sehen Verdammt gut aus!"
„Tja, von wegen!",beschwerte sich Lilly weiter. Marlene zog ein Schmollmund.
„Würde wenigstens einer von euch mich unterstützen?", rief sie aus und guckte Alice und mich dabei vorwurfsvoll an.
„Keine Chance!", war Alice Antwort und ich schob ein: „Nur über meine Leiche!", hinterher.
Jetzt sah Marlene aus, als ob sie ein Baby wäre, dem mann gerade den Schnuller weggenommen hätte. Wir sahen uns gegenseitig an und prusteten gleichzeitig los.
Wir lachten und lachten bisschen wir plötzlich unterbrochen wurden: „Ähem, Ähem!", hüstelte jemand. „Was ist denn so witzig, meine Damen?", fragte niemand geringerer als James Potter mit einem überhebliche Lächeln auf dem Gesicht.
„Nichts, was dich in irgendeiner Weise angeht!", schoss ich los.
„Wir lachen nur über die lustigen Zufälle des Lebens.", antwortete Alice wahrheitsgemäß.
„Wollt ihr was bestimmtes oder befreit ihr uns endlich von euren Visagen in dem ihr geht?", ließ ich mich nicht beirren.
„In der Tat sind wir aus einem bestimmten Grund hier.", antwortete Potter und überhörte dabei meine Beleidigung: „Ich wollte nämlich fragen, ob..."
Doch weiter kann er nicht den plötzlich unterbrach eine Stimme ihn, hinter uns.
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smile or you have to explain || Rumtreiber
FantasiGrace freut sich auf ein ganz normales Schulleben in Hogwarts voller Spaß und Abenteuer. Doch das sie währen ihrer Schulzeit ihre wahre Vergangenheit entdecken ahnt niemand. Schafft sie es sich selbst zu akzeptieren und trotz ihres Schmerzes glückli...
