Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Sooo, der Plan war, dieses Kapitel am letzten Freitag mit knapp 6000 Worten hochzuladen. Dann hat es mir nicht gefallen, ich habe es umgeschrieben und ja, was soll ich sagen: viel Freude mit 10K Worten und einer Menge *oops* smut. Also wie immer der Hinweis, der sowieso ignoriert wird: nicht in der Öffentlichkeit lesen. Auch nicht auf dem Sofa neben euren Eltern, Geschwistern und Ehepartnern. ;) Und sonst: Have fun (hoffentlich)
Ach ja. TW: Essen ist kurz und peripher ein Thema Wie immer: ich freue mich über jeden Stern und jeden Kommentar. Wenn es euch gefallen hat, lasst mir etwas Liebe da :)
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„Danke, Boo." Harry drehte sich träge auf die Seite und rieb sich mit der Hand über den Bauch. „Ich glaube, Mama hat sich sehr gefreut", murmelte er. „Und ich mich auch. Das war eine richtig gute Idee." Louis grinste, als er einen zaghaften Kuss auf den Mundwinkel bekam. Harry weigerte sich noch immer, ihn richtig zu küssen, egal wie oft er ihm heute schon gesagt hatte, dass er nach mehr als zwei Tagen Antibiotika sicher nicht mehr ansteckend war.
„Aber du hättest das nicht tun müssen." „Ich wollte aber", entgegnete Louis. Mit den Fingerspitzen zeichnete er abstrakte Formen auf Harrys Taille. „Eigentlich hätte ich euch lieber richtig ausgeführt, aber ..." Er vollendete den Satz nicht und kaute stattdessen enttäuscht auf seiner Backeninnenseite. Zu gerne hätte er Harry und Anne in ein gemütliches Lokal eingeladen. Zum Kennenlernen und als nachträgliches Geburtstagsessen Vielleicht auch ein bisschen, um Anne zu zeigen, dass er durchaus auch seriös sein konnte.
Doch als er es unüberlegt laut ausgesprochen hatte, war er sich wie der letzte Depp vorgekommen. Die Worte waren ihm herausgerutscht, bevor er nachgedacht hatte. Harry machte es ihm leicht, zu vergessen, welchen Status er hatte. Viel zu leicht. Natürlich konnten sie nicht einfach gemeinsam ausgehen. Nicht jetzt und vermutlich niemals, egal wie groß der Wunsch danach war.
Anne hatte die Geste verstanden und einfach vorgeschlagen, bei einem kleinen italienischen Restaurant in der Nähe zu bestellen. Die kannten Harry und waren dort unkompliziert. Der Speisekarte in der Küche nach zu urteilen, bestellte sein Freund dort tatsächlich häufiger. Nur die Gerichte hatten sich über die Zeit geändert. Die Kringel um die Tomatensuppe und die Salate waren deutlich frischer als die verblassten Kreuze in der Nudel- und Pizzaspalte.
Harry atmete seufzend ein und kuschelte den Kopf an Louis Brust. Sie mussten zu dem Thema keine Worte wechseln. Sie wussten, wie sie dazu standen. Trotzdem nagte es an seinem Selbstwertgefühl. „Irgendwie und irgendwann, Hazza. Du hast ein schönes Date verdient", flüsterte er. „Du auch." „Hm?" „Na, du genauso. Du hast dir schon so viele wundervolle Sachen für mich einfallen lassen. Ich bin auch mal dran!" Harry sah ihn an. Sein Gesicht erhellte sich, bis er plötzlich verstohlen grinste. „Was?", fragte er argwöhnisch. „Nichts." „Harold?", mahnte Louis mit hochgezogener Augenbraue. „Wirklich nichts." „Und warum grinst du dann so, als hättest du etwas ausgeheckt?" „Tu ich doch gar nicht. Ich freue mich einfach nur", verteidigte sich der Lockenkopf. „Ich glaube dir kein Wort." „Tzz ..."