Liaras pov
Ich ziehe Paul an der Hand nach draußen und schließe uns beide in das Schlafzimmer ein, dass ihm hier zur Verfügung gestellt wurde.
„Was zum Teufel geht hier vor?", er ist sauer und ich verstehe auch warum. Das alles muss für ihn eine riesen Verwirrung sein.
Ich kenne Feyd, seit ich klein bin. Wir sind wie Geschwister aufgewachsen. Seine Mutter war wie eine Tante für mich. Bis er sie getötet hat, waren wir wie Cousins. Doch seitdem fürchte ich ihn und ich wage zu behaupten, dass er zu allem fähig wäre. Mich zu töten sowieso. Aber wenn er fähig ist, Irulan zu lieben, ist er dann auch fähig, unser Leben zu verschonen?
Ich drücke Paul gegen die Wand und halte ihn an der Schultern fest. „Ich liebe dich.", sage ich hektisch und küsse ihn. Er ist so verwirrt, dass er meinen Kuss nicht erwidert. Ich lasse von ihm ab und sehe ihm fest in die Augen. „Ich liebe dich über alles."
„Was ist hier los!", er pampt mich an. Zurecht. Ich komme vor weniger als 24h fast tot hier an und jetzt spreche ich mit dem Feind als würde ich hier jeden verarschen. Ist Feyd oder der Imperator unser Feind? Ich bin mir noch nicht sicher. Oder Irulan? Aber sonst hätte sie mich doch nicht geheilt? Meine Haare reichen jetzt schon bis an den Kiefer.
„Komm mit", ich ziehe ihn aufs Bett und halte ihn an den Händen fest. „Ich versuche dir alles zu erklären aber du musst mir erst versprechen, mir zu vertrauen!"
Ich atme einmal aus. „Feyd und ich kennen uns schon immer. Wir sind zusammen aufgewachsen. Hatten erst keine Kontakt mehr, nachdem er seine Mutter tötete. Er hasst seine Familie, weil sie aus ihm das gemacht haben, was er jetzt ist. Aber unser Komtakt ist so lange her, dass ich nicht mehr weiß, ob er seine Meinung geändert hat. Er ist stark, Paul. Sehr stark. Aber ich kenne dich und deine Fähigkeiten und wenn es zu einem Kampf kommen sollte, dann kannst du ihn besiegen! Du kannst die Stimme einsetzen du-"
„Wieso Kampf? Wovon sprichst du?"
„Ich habe es gesehen", sage ich. „Seit ich das Wurmgift getrunken habe, sehe ich. Ich sehe die Zukunft. Aber sie ist veränderbar. Sie muss so nicht sein"
„Warte, warte. Das heißt, in deinen Visionen sterbe ich?", fragt er nun grade heraus.
Ich schlucke und nicke dann ganz leicht. „Das werde ich aber nicht zulassen. Ich kann nicht ohne dich leben! Ich weiß, wie wir ihn besiegen können!"
„Das wird unser Problem aber nicht lösen, Liara.", er wirkt streng. „Dann muss ich trotzdem Irulan heiraten und du wirst wahrscheinlich zurück auf Arrakis gebracht. Oder gleich getötet."
„Wir müssen die Blutlinie der Harkonnen auslöschen. Sodass nur noch Feyd übrig ist. Und dass so schnell, dass der Imperator noch bis dahin lebt."
Nach diesen Worten packt er mein Gesicht und küsst mich so wollend, dass ich ihn automatisch auf mich ziehe.
Er drückt mich aufs Bett und reißt mein Hemd in der Mitte auf, sodass meine nackte Brust frei legt. Und es fühlt sich unglaublich an.
Er küsst jede Stelle meines Körpers und zieht meine Hose aus. er fährt mit seiner Zunge meine Brust nach, verteilt küsse darauf und wandert zu meiner Mitte. Er liebkost sie, verwöhnt sie und ich kann nichts tun, außer ihn gegen mich zu drücken, sodass dieses Gefühl nie mehr aufhört. Ich ziehe an seinem Hemd, sodass er es auszieht und küsse auch ihn, überall wo ich kann.
Nachdem er ebenfalls nackt vor mir liegt, fahre ich mit meiner Zunge über ihn und nehme ihn in den Mund. Ich fahre auf und ab und verschränke meine Finger in seinen, während ich ihm tief in die Augen sehe. Er zieht mich wieder hoch, dreht mich zurück auf die Matratze, unterbricht keine Sekunde lang den Kuss und dann, dann fährt er in mich ein.
Mein erstes Mal. Das erste Mal, indem ich den Akt der Liebe tue und ich könnte bei dem Gedanken daran weinen, dass es mit meiner Liebe ist. Der Liebe, die ich seit meinem ersten Traum vor 5 Jahren für ihn verspürt habe.
Ich stöhne auf und auch sein Atmen prasst gegen meinen Hals. Er bewegt sich in mir und ich schlinge meine Arme um ihn. Durchgehend küssend lieben wir uns und nachdem wir uns gegenseitig erlöst haben, liegen wir nun beide Arm in Arm da und sehen uns in die Augen.
„Ich liebe dich mehr als mein Leben.", sagt er leise.
„Und deswegen werden wir heute Nacht flüchten."
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Dunes chosen
FanfictionDas Mädchen, welches Paul in seinen Träumen verfolgt, hilft ihm den Wüstenplanet und seine Bevölkerung zu retten. Doch es verbindet sie mehr als nur höhere Mächte.
