9. Kapitel

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,,Nun, ich muss sagen, du hast heute ausgezeichnete Arbeit geleistet'', lobte mich Mrs. Elnett, [Als ich diesen Namen herausgesucht habe, schaute ich zufälligerweise auf mein Haarspray von Loréal Paris. Sorry für den Nachnamen, der nach einem Haarspray benannt wurde, jedoch schien es ein passender Name zu sein;)] meine Kursleiterin stolz. Sie legte ihre Brille wieder zurecht, die ihr ein wenig die Nase runter gerutscht war und blätterte durch einige Unterlagen auf ihrem Schreibtisch.

,,...und ich habe mir auch schon deine vorherigen Arbeiten auf deiner alten Schule angeschaut und muss wirklich sagen, dass du ein ausgesprochen gutes Schreibtalent hast...'', erzählte sie weiter. Geschmeichelt und mit wahrscheinlich rosarot gefärbten Wangen stand ich vor ihrem Tisch und knete meine Hände nervös miteinander, da ich mir unbedingt erhoffte bereits einen Artikel für die Collegezeitung schreiben zu können.

Sie hob ihren Blick und schaute mich einen Moment lang nachdenklich an, bis sie sich schliesslich von ihrem Stuhl erhob, um den Tisch laufte und vor mir stehen blieb.

,,Du hast sicher schon etwas von unserer Fussball Mannschaft Crimson gehört oder?'', fragte sie mich, was ich mit einem verwirrten Nicken beantwortete. Ich war total verwirrt von ihrer plötzlichen Frage, die doch eigentlich gar nicht mit dem zu tun hatte, von dem wir gerade sprachen.

,,Kennst du zufälligerweise einige Spieler in dieser Mannschaft?'', fragte sie mich weiter.

,,oh... ja, mein Bruder ist in der Mannschaft und mit einigen seiner Teamkollegen verstehe ich mich noch recht gut. Warum... fragen sie?'', gab ich genauso verwirrt wie am Anfang von mir.

,,Das ist ja grossartig'', sagte sie lächelnd, und fuhr gleich weiter. ,,Ich könnte mir dich gut als Reporterin der Mannschaft vorstellen. Du würdest von einigen Spielen, Niederlage oder Sieg, berichten, und vielleicht auch was zum Training oder zu einzelnen Spieler der Mannschaft. Da du mit ihnen gut auskommst, wärst du natürlich grossartig für den Job!''

Ich hätte mehr auf einen Artikel im Thema Wirtschaft oder so etwas in der Art gefreut. Was sollte ich den schon über eine Menge, verschwitzter Jungs berichten? Ausserdem hatte ich nur eine mangelnde Ahnung der Fussballregeln, was wahrscheinlich nicht reichen würde, um einen anständigen Bericht zu bringen.

,,Wäre das den die einzige Möglichkeit? Ich würde lieber einen Artikel über die Umwelt schreiben, da bin ich nähmlich viel besser darin...'', gab ich murmelnd von mir.

,,Das habe an deinen vorigen Arbeiten gesehen, da bist du wirklich gut darin. Nun, da gibt es tatsächlich noch Möglichkeiten über andere Artikel...'', fing sie und brachte mir damit ein wenig Hoffnung ein. Jedoch verflog diese gleich wieder als sie weiter sprach. ,,..., aber ich würde es auf jeden Fall viel fördender für dich finden. Es wäre eine grosse Herausforderung für dich, da muss ich dir tatsächlich zustimmen, doch du würdest dich sicherlich um einiges verbessern und hättest mehrere Chancen für einen guten Job nach dem College, verstehst du wie ich meine? Du müsstest blos zu einigen Trainings oder Spielen gehen, mehr nicht. Ausserdem würde dich dabei ein Spieler unterstützen, denn es gibt jemanden der eine Journalismus-Ausbildung wie du machst. Das wäre zu deinem Vorteil, da er womöglich mehr Ahnung von Fussball als du hast. Ein helfender Fussballer kann man doch immer brauchen'', als sie das sagte, zwinkerte sie mir zu, ,,Es würde mich freuen dich in unserem Team zu haben. Jedoch musst du dich entscheiden: entweder die Fussball Reportage oder weiter auf einen Job warten, tut mir leid''

Na toll, entweder durfte ich eine blöde Reportage machen oder gar nichts. Natürlich wollte ich unbedingt einen Job haben, auch wenn das der einzige wäre, den ich zur Wahl hätte. Schliesslich willigte ich ein, was sie mit einem Lächeln im Gesicht und einem festen Händedruck annahm. Den mir zugewandten Spieler würde ich nach ihrer Aussage morgen vorgestellt werden.

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