14. Kapitel

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Noah war also wieder gegangen. Ich sollte mich freuen, und das tat ich auch. Bis mir dann wieder in den Sinn kann, dass ich noch eine Stunde meine Zeit tot schlagen musste. Nun, ich musste in der Zeit Arbeiten, doch ich konnte noch nichts richtiges machen. Schliesslich war die einzige Sache, die ich hier machen konnte, bereits anfangen über den Report zu schreiben. Dumm nur, dass ich null Ahnung hatte. Schliesslich besuchte ich noch kein Training oder ein Spiel.

,,Ms Benett? Was tun sie da?'' Ich drehte mich um und sah meine Kursleiterin Mrs. Elnett hinter mir stehen, welche ihre Augen auf den schwarzen Monitar zu bewegte.

,,Oh, ähh... ich.. eigentlich nichts?'' Es klang wohl eher wie eine Frage als eine Antwort. Damit sollte sie sich zufrieden geben.

,,Das...'', sagte sie und rückte ihre Brille zurecht, ,,..sehe ich. Dann fangen sie jetzt am Besten mal damit an.''

,,Das würde ich ja gerne, es gibt da nur ein.. äh.. Problem'' Sie schaute nun endlich zu mir herüber und hatte einen überraschten Gesichtsausdruck aufgesetzt.

,,Ich wüsste nicht, was es da für ein Problem geben könnte'' Sie schaute mich gespannt durch ihre kleinen Brillengläsern an und wartete sichtlich auf eine Antwort meiner Seits.

,,Naja, ich hatte bisher noch keine Mödlichkeit dazu bekommen, ein Training der Fussball-Mannschaft zu besuchen. Und so weit ich weiss, stehen die nächsten Turniere erst in ein paar Wochen an, also.. ähh ja, kann ich nichts besonderes machen.'' Dass die Turniere erst in ein paar Wochen stattfinden, hatte ich auf dem schwarzen Brett am Eingang gelesen. Dort war auch bekannt gegeben worden, dass diesen Sonntag die Stände für die verschiedenen Angebote des Colleges aufgebaut werden. Das war hier alles ein klein wenig verspätet, wie ich kurzerhand feststellte.

,,Wann steht denn das nächste Training an?'', fragte sie mich und lies mich wieder aus meinen Gedanken springen.

,,Heute Nachmittag'' Ein leider zuletzt des Satzes hätte hervorragen gepasst.

,,Gut, dann werden sie dieses besuchen! Und was haben sie für den Rest der Stunde nun vor?'', meinte sie streng.

,,Ähm...'' Ich musste mir jetzt schnell was überlegen, schliesslich wollte ich keinen schlechten Eindruck machen. ,,Noah!'', rief ich schon beinahe und schaute in ihr überraschtes Gesicht. ,,Ja genau, ich werde zu Noah gehen, er kann mir die Regeln erklären'' Super Sky. Das war eigentlich genau das, was ich ausdrücklich nicht wollte! Ich war unglaublich wütend auf mich selber. Hätte ich denn nicht ein wenig besser nachdenken könne? Er war irgendwie das Erste, an was ich gedacht hatte... Das lag einfach daran, dass er gerade vorher bei mir war!

,,Gut, das ist in Ordnung!'', meinte sie und lief dann mit ihren alten Beinen zum Nächsten. Ich atmete erleichtert aus, ging dann aber seufzten auf Noah zu, der mich schon mit hochgezogenen Brauen erwartete.

,,Ach, jetzt brauchst du also doch meine Hilfe?'', fragte er grosskotzig, machte aber trotzdem Platz neben sich, damit ich mir einen Stuhl herziehen konnte.

,,Sei einfach still ! Ich hab das nicht freiwillig so entschieden'', motzte ich ihn an, wodurch sich ein grinsen auf seinen Lippen bildete.

,,Warum grinst du so blöd?'' Wenn ich mal ganz ehrlich war, war sein Grinsen gar nicht blöd, es war ziemlich schön, wenn ich so darüber nachdachte. Nur nervte mich die Tatsache, dass er wegen mir grinste, und das sicherlich auf keine nette Art und Weise.

,,Naja, vorher, als du meinen Namen gerufen hast, klang das schon sehr fröhlich und freiwillig von dir gewählt'' Sein Grinsen wich nicht von seinem Gesicht, weshalb ich es ihm liebend gerne aus dem Gesicht geschlagen hätte. Es provozierte mich unglaublich. Und ich musste aufpassen, nicht rot anzulaufen.

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