I think I'm afraid to be happy because whenever I do get too happy.
Something bad always happens..
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Langsam öffnete ich meine Augen und sah mich um.
Ich war in einem Dunkeln Keller, gefesselt auf einem Stuhl.
Es war eiskalt so das ich sogar meinen Atem sehen konnte.
Es war so still das ich mein Herz schlagen hörte und spürte.
Mein ganzer Körper war von einer Gänsehaut überzogen, währenddessen ich versuchte in der Dunkelheit was zu erkennen.
Eine Träne lief mir über die Wangen.
Ich hatte Angst. Grausame angst vor dem Dunkeln.
Ich schluckte schwer bevor ich ein: „Hallo?!", krächzte.
,,Ist hier jemand?!", schrie ich wieder.
Meine Stimme hallte von den dunkeln Wänden zurück, der rest blieb still.
Plötzlich hörte ich Schritte. Mein Herz fing an zu rasen und ich hatte schon Angst das es raussprang.
Die Tür öffnete sich und jemand machte das Licht an, von dem ich erstmal geblendet wurde.
Schnell kniff ich meine Augen zusammen und blinzelte paar mal um mich an das grelle Licht zu gewöhnen.
Ein Junge stand direkt vor mir mit verschränkten Armen und einem Grinsen.
,,Na auch endlich wach?"
Ich sagte nichts sondern sah ihn mir einfach nur an.
Er hatte blonde Haare und eisblaue Augen die gefährlich aussahen.
Ich sah ihn an.
Er schien vielleicht so alt wie Kyle zu sein.
Achtzehn oder neunzehn Jahre alt.
,,Wo bin ich?", murmelte ich leise ohne mir dessen bewusst zu sein.
,,Bei uns Zuhause wo sonst." Er kam auf mich zu und kniete sich vor mich,bevor er seine Hände auf meine Knie legte.
,,Ich will nach Hause. Ich habe Angst." Und schon brach ich zusammen.
Tränen liefen mir wie Flüsse über meine Wangen.
Geschockt sah der Junge mich an.
,,Nicht weinen. Du kommst nach Hause. Aber wein nicht", er löste meine Fesseln von meinen Händen und meinen Füßen bevor er mich anlächelte.
Ich wischte mir die Tränen von den Wangen und sah ihn aus meinen blauen Augen an.
,,Wie...wie heißt du?"
,,Ryan.Und du?"
,,Zoey."
Ich sah mich im kalten Keller um und betrachtete die Tür die nur angelehnt war.
Das war meine Rettung. Mein einziger Fluchtweg.
Aber was wenn sie mich kriegen würden? Dann würden sie mich wieder in diesen Keller sperren.
Ryan folgte langsam meinem Blick und sah zur Tür.
,,Willst du jetzt ernsthaft versuchen wegzurennen?", fragend schaute er mich an.
,,Nein.... aber ich will aus diesem Keller hier raus. Bitte....", ich sah ihn bittend an und wünschte mir nichts mehr das er mich hier rausholen würde.
,,Es tut mir leid.... aber das darf ich leider nicht.... hier nimm meine Jacke. Es ist ganz schön kalt hier drin."
Ich nahm langsam die Jacke und zog sie an.
Meine eigene Jacke war weg und somit auch mein Handy usw.
Er hob wieder das Seil auf und sah mich kurz mitleidig an bevor er mich wieder fesselte.
,,Es tut mir leid....", und somit drehte er sich um,schaltete das Licht aus und schloss die Tür ab.
Wieder stiegen mir Tränen in den Augen.
Bitte Kyle.Bitte hol mich hier raus.Ich habe Angst....
Kyle's PoV:
Lachend sperrte ich das Auto zu und lief fröhlich zu meinem Haus wo ich die Tür öffnete.
Doch sobald ich eintrat spürte ich eine kalte Anspannung.
Kein Geräusch war zu hören wie sonst, wo Zoey hier herum hüpfte.
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Vom Schicksal entführt
RomanceOrginaltitel: 'Entführt wegen meinem Bruder' Ein Buch über eine gebrochene Freundschaft, über düstere Vergangenheiten und über nie aufgeklärte Missverständnisse. Zoey Harper war ein Mädchen das schon viel durchlebt hatte. Mit 12 verlor sie ihre Elte...
