Kapitel 52

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Why I have trust issues? 'Cause my trust was misused too often.
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Als wir reingingen schlief Ken immer noch ruhig. Ich lächelte. Zayn kam neben mich und nahm ihn hoch bevor er mit einem Nicken nach oben zeigte. Ich nickte. Oben in meinem Zimmer angekommen legte Zayn, Ken ins Bett und ich deckte ihn richtig zu. Ken war gestern noch lange wachgeblieben wegen Albträumen. Da konnte er mal richtig durchschlafen.

Als ich fertig war spürte ich einen intensiven Blick. Als ich nach oben sah, sah ich in Zayns dunkelbraunen Augen die fast schwarz waren.

„Ist was?", verwirrt sah ich ihn an.

„Du hast da was", meinte er und beugte sich zu mir nach vorne um etwas von meiner Wange zu entfernen. Die Tür krachte zu und jemand stampfte die Treppen nach unten.

Erschrocken zuckten Zayn und ich zusammen und sahen zur Tür. Zayn stand mit dem Rücken zur Tür weshalb er sich ganz umdrehen musste. Als auch unten die Haustür zuknallte rannte ich zum Fenster und sah nach unten. Ein hellbrauner Haarschopf mit nassen Klamotten rannte zu seinem Auto.

Ich sah Hale stirnrunzelnd an. Was hatte er denn bloß? Hatte ich was falsch gemacht?

Du bist so dumm! So dumm! Ich brauche eine Wand um meinen nicht vorhandenen Kopf dagegen schleudern zu können. Oh Gott wie dumm bist du?

Wieso?

Ich bin raus. Ich schau nur noch zu. Mach mal etwas selber.

Toll. Danke für deine Unterstützung.

Der Kies flog hoch als Hale das Auto beschleunigte und rasend schnell aus der Einfahrt raus fuhr. Bei so einem Tempo war ein Unfall vorprogrammiert.

„Fuck", murmelte Zayn. Er stand direkt hinter mir und sah auch aus dem Fenster.

„Was hat er denn?", fragte ich immer noch verwirrt.

Zayn sah mich kurz an.
„Er hats falsch verstanden, dieser Sturkopf", er fuhr sich durch die Haare.

„Was denn?!"

„Stell dir vor ein Junge und ein Mädchen stehen sich gegenüber. Und der Junge steht mit dem Rücken zur Tür und beugt sich auch noch ein wenig runter. Wie sieht das wohl aus?", erklärte er.

„Ich kapier es nicht. Sags doch einfach", maulte ich.

„Er dachte wir haben uns geküsst Zoey!", schoss er heraus. 

Etwas perplex blinzelte Ich paarmal.
„Wirklich?", fragte ich.

„Ja!", erwiderte.

„Wo ist die Wand?", fragte ich augenverdrehend.

Gleich neben dir.

Danke.

Ich ging zur Wand und haute meinen Kopf einmal dagegen.

„Bist du gerade total verrückt geworden? Zoey!", sagte Zayn erschrocken und packte mich an den Schultern und drehte mich um so das ich ihn ansehen konnte.

Vom Schicksal entführt Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt