Unerwünschte Gäste ?!

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Kleine Warnung: Diese Kapitel beinhaltet eine Szene, in der es etwas ,,intimer" wird. Diese habe ich kursiv geschrieben. Wer diese nicht lesen will kann sie einfach überspringen.

Elena Pov.

Die zwei Tage mit meiner Familie waren wirklich schön. Zum Glück haben sich alle auf Anhieb verstanden. Leider sind die zwei Tage viel zu schnell vorüber gegangen. Jetzt sind wir auf dem Weg zu Joshuas Eltern nach Rottweil. Ich bin mehr als Angespannt. Heute werde ich Joshuas Eltern zum ersten Mal kennen lernen. Ich bin allerdings etwas beruhigt, da Jo mir bereits gesagt hat, dass seine Schwester auch dort sein wird. Wenigstens eine andere Person die ich bereits kenne.Nach einer dreistündigen Fahrt sind wir bei seinen Eltern angekommen. Meine Tasche in der einen Hand und Joshuas Hand in der anderen, laufen wir auf die Tür zu. ,,Bereit ?", fragt mich mein Freund. ,,Geht, besser wird es nicht mehr." Lachend gibt er mir einen Kuss. ,,Mach dir keinen Kopf, sie werden dich mögen."

Nervös halte ich Joshuas Hand während wir warten bis jemand die Tür öffnet. Als die Tür aufgeht blicke ich in ein strahlendes, freundliches Gesicht. Die Frau kann ich eindeutig als Jos Mutter erkennen. Nicht nur wegen der Ähnlichkeit, sondern auch wegen den Familienbildern die ich bereits gesehen habe. Nachdem sie Jo ausgiebig gedrückt hat, widmet sie sich mir. ,,Hallo ich bin Joshuas Mutter, du kannst mich gerne Anja nennen.", freundlich schüttelt sie meine Hand. ,,Freut mich sie kennen zulernen ich heiße Elena, aber bitte nennen sie mich Lena.", tadelnd sieht sie mich an. ,,Habe ich dir nicht schon das Du angeboten ?", lächelnd nicke ich, dann tritt sie zur Seite und lässt uns herein. ,,Kommt Kinder stellt eure Taschen ab und geht in das Esszimmer die anderen sind schon da." Etwas weniger nervös gehe ich Joshua hinterher. In seinem Zimmer stellen wir die Taschen ab und ziehen uns kurz um. ,,Jo, wen meinte deine Mutter mit den anderen ?" ,,Mein Vater, meine Schwester und ihr Freund." Erleichtert atme ich aus. Ich dachte schon dort würde die halbe Familie sitzen. Jos Schwester kenne ich ja schon, jetzt gilt es nur noch einen guten Eindruck auf seinen Vater zu machen. ,,Kann ich so runtergehen ?", stelle ich meine Frage an Jo. ,,Klar Schatz du siehst super aus wie immer." Liebevoll lächle ich ihn an. Ich habe mir eine einfache enge Jeans und eine weiße Bluse angezogen. Jo hat sich noch ein Hemd angezogen. So können wir uns beim Essen definitiv blicken lassen. Hand in Hand laufen wir runter und Jo führt mich in das Esszimmer. Dort erwartet mich die erste Überraschung, da dort nicht nur die von Jo aufgezählten Personen sitzen, sondern auch eine mir unbekannte, etwas ältere, Frau. Bevor ich mich setze begrüße ich Deborah, ihren Freund, die Frau und schlussendlich seinen Vater. ,,Hallo Herr Kimmich, freut mich sie kennen zulernen.", grimmig blickend nimmt er meine Hand entgegen und nickt mir zu. Okay... auf jeden Fall nicht so offen wie seine Frau, aber hoffentlich wird das noch. ,,Dann können wir doch jetzt essen oder ?", stellt Jo die Frage. ,,Nein, es fehlt noch eine Person.", höre ich nun zum ersten mal die Stimme von Jos Vater. Fragend schaut Jo ihn an, doch genau in diesem Moment klingelt es. Direkt steht Jos Vater auf und eilt zur Tür. Begleitet von einer jungen Frau, in unserem Alter, kommt er wieder in den Raum. ,,Na Joshua, erkennst du sie ?", stellt Joshuas Vater die Frage an ihn. An Joshuas Blick sehe ich, dass ihm das was hier geschieht gar nicht gefällt. ,,Deswegen ist Manuela auch da ?!" Sein Vater nickt begeistert. ,,Ja, ich dachte es wäre eine gute Idee Manuela und Leonie einzuladen." ,,Ja super." höre ich Jo vor sich hin murmeln. Ich beschließe ihn erstmal nicht darauf anzusprechen. Die Stimmung während dem Essen ist mehr als angespannt. Als das Essen endlich fertig ist verabschieden sich Manuela und ihre Tochter und lockern somit die Stimmung wieder auf. ,,Schatz kannst du schon mal nach oben gehen ? Du bist bestimmt erschöpft von der Fahrt und so. Zieh dich schon mal um ich komme gleich okay ?" Verwirrt gebe ich Jo einen Kuss und tue das was er gesagt hat. Kurz bevor ich in seinem ehemaligen Zimmer bin werde ich von Deborah aufgehalten. ,,Hey, wo ist denn mein Bruder ?" ,,Er ist noch unten. Er wollte das ich schon einmal vorgehe." Wissend verdreht sie die Augen. ,,Oh man das gibt Stress ! Ich muss nach unten sonst gibt es einen Mega streit zwischen Jo und unserem Vater." ,,Warum ?" Schon beim gehen antwortet sie mir schnell. ,,Das wird dir Jo gleich selber sagen." In meinem Pyjama sitze ich auf seinem Bett und warte, dass er reinkommt. Zehn Minuten später kommt Jo ziemlich aufgebracht rein, zieht sich bis auf die Boxer aus, legt sich neben mich und zieht mich in seine Arme. Nun wage ich den Versuch, Antworten zu bekommen. ,,Schatz, was ist los ?" ,,Mein Vater ist los. Er wusste ganz genau, dass ich dich mitbringen werde und lädt trotzdem meine Ex ein." Richtig überraschend kommt diese Offenbarung nicht, da ich die Blicke von ihr zu Jo ganz genau gesehen habe. ,,Warum macht er so etwas ?", frage ich Jo. ,,Er hat sie vergöttert. Ich weiß nicht warum, aber er würde mich am liebsten mit ihr verheiraten. Oh man das muss mega Scheiße für dich gewesen sein. Schatz ich schwöre dir sie interessiert mich kein bisschen." Beruhigend streichle ich seine Brust. ,,Ich weiß Schatz. Ich habe genau gesehen wie unangenehm dir das alles war. Mach dir keinen Kopf." ,,Mach dir keinen Kopf, dass ist so einfach gesagt, aber ich möchte dass mein Vater dir eine faire Chance gibt." Gott ist er süß. Ich werde morgen einfach nochmal mit seinem Dad reden. Klar war das nicht schön für mich, aber ich bin nicht so eine die sich direkt unterkriegen lässt. 

Schuss ins HerzGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt