Batman POV
Vor dem Haus des Mädchens angekommen, machte ich eine Vollbremsung und sprang aus dem Batmobil.
Robin kam wenige Sekunden nach mir an, parkte in einer Driftung und stieg dann gemütlich aus.
Nightwing würde noch etwas brauchen, aber dank seiner athletischen Fähigkeiten war er schon nach kurzer Zeit da.
Vor ihrem Haus aber blieben wir geschockt stehen.
Die Fenster waren eingeschlagen, die Haustür gewaltsam eingetreten und die Innenwände mit lauter Graffitis besprüht.
Diese zeigten lauter grüne Fragezeichen.
Das Symbol des Riddlers.
Sofort ballte ich meine Hand zur Faust und Wut kochte in mir auf.
Wenn diese Psychopathen dieses Mädchen hatten, welches ich geschworen hatte zu beschützen, würde ich mit das nicht verzeihen können.
Ich sah zu Nightwing, welches seine Aufgaben gewesen war, auf sie zu achten.
Doch ihn traf keine Schuld.
Es war richtig von ihm gewiesen, mich über die Geschehnisse zu informieren, und diese Kranken haben einfach im richtigen Moment zugeschlagen.
Wahrscheinlich haben sie Lauren auch beobachtet, und gesehen, dass Nightwing sie verlässt.
Dann sind sie in ihr Haus eingebrochen und haben sie entführt.
Gemeinsam traten wir vorsichtig in das Haus.
Es war ein schickes kleines Häuschen mit nicht all zu viel Schnickschnack.
Passt irgendwie zu ihr...
Vorsichtig tastete ich mich durch die Dunkelheit auf der Suche nach einem Lichtschalter.
Als dann das Licht anging, atmete ich leise auf.
Wenigstens konnte ich jetzt mehr sehen als zuvor, auch wenn ich sehr gut in der Dunkelheit sah.
Ich sah mich weiter um.
Stumm beschlossen wir, uns aufzuteilen, damit wir schneller vorankommen würden, Hinweise zu finden.
Nightwing ging in das Stockwerk über mir, Robin in das unter mir und ich blieb auf der Ebene, wo ich war.
Leise ging ich von Raum zu Raum und suchte nach versteckten Hinweisen.
In jeder Ecke und Spalte sah ich nach, doch ich fand nichts.
Von oben her hörte ich ein leises "Kommt her, dass müsst ihr sehen." In wenigen Schritten war ich oben und stand neben Nightwing.
Wir befanden uns in Ihrem Zimmer.
Es war ein nicht all zu großes, schön Ei gerichtetes Mädchenzimmer.
Nightwing schaute düster auf einen kleines Zettel, der auf dem Schreibtisch lag.
Löse das Rätsel,
Wer ist jung, hübsch
Und in unseren Händen?
Ich ballte meine Hand zur Faust.
Wenn diese Psychopathen Lauren etwas antun, werden ich diese so lange auseinandernehmen, dass sie nie wieder ein Verbrechen begehen werden.
Ich nahm den Zettel meinem ersten Robin aus der Hand und lief schweigend aus dem Haus zum Batmobil.
Robin folgte mir hastig, doch Nightwing schwang sich von den gegenüberliegenden Bäumen auf das Dach des Hauses und blieb da noch eine Weile sitzen.
Er kam erst zurück zur Bathöhle, als es beinahe dämmerte.
Lauren POV
Ich erschrak mich so sehr, dass ich kurz aufkreischte.
Die Person kam um mich herum und nun blickte ich von Angesicht zu Angesicht in seine kalten, eisblauen Augen der gefährlichsten Person von ganz Gotham.
Er musste sich nicht einmal zu mir bücken, um auf Augenhöhe zu sein, denn das Seil, an dem meine Füße gebunden waren, war wohl perfekt eingestellt.
Ich war voller Panik, und atmete unregelmäßig.
Ich hatte so große Angst, und in diesem Augenblick wusste Ich, dass mein letztes Stündlein geschlagen hatte, denn diese Augen gehörten dem Joker.
Er blickte mir in die Augen und atmete einmal tief ein und aus und grinste breit.
Ich sah die silbernen Grillz auf seinen Zähnen und fürchtete mich nur noch mehr.
Er kam mit seinem Gesicht Nähe an meines und meinte mit einem breiten Grinsen
"Wen haben wir denn Da?"
Dann lachte er krankhaft.
Ich wünschte in diesem Moment, dass ich mir wir Ohren zuhalten könnte, nur Um das nicht hören zu müssen.
Verzweifelt sagte ich "Bitte lasst mich gehen, ich habe nichts getan!"
"Du willst gehen? Du willst gehen? Du willst gehen, hast du gesagt." Er machte eine kurze Pause. "Nun, das wird nicht möglich sein."
Seine Stimme wurde von Wort zu Wort immer tiefer und gefährlicher.
Mit seinem Mund kam er ganz nah an mein Ohr und flüsterte "Du bleibst hier, denn du bist mein."
Dann lachte er wieder verrückt und verließ mich.
Wohin er ging, wusste ich nicht.
Wenige Minuten später kam einer von Jokers Handlangern grinsend auf mich zu.
Zuerst zappelte ich herum, damit er mich nicht anfassen konnte, doch er lachte nur.
Doch im Gegensatz zum Joker war es kein krankhaftes Lachen, sondern ein belustigendes.
Dann holte er grinsend ein Messer hervor und hielt es mir vor das Gesicht.
Ich schluckte hart und fürchtete um mein Leben.
Mit der Klinge ging er langsam an meine Kehle.
Ich schloss die Augen und bereitete mich schon innerlich darauf vor, kläglich zu sterben.
Doch anstatt mir meine Kehle durch zu schneiden, durchtrennte er mit einem Hieb die Seile, an denen ich festgebunden war.
Ich atmete erleichtert auf und hielt still, dass er alle Seile durchschneiden konnte.
Schon war er fertig und ich fiel hart auf den Boden.
Langsam richtete ich mich auf und eine mir meinen Hinterkopf, um sicherzugehen, dass ich mich nicht all zu sehr verletzt hatte.
Der grinsende Handlanger streckte mir seine Hand hin und schüchtern legte ich meine in seine.
Schon zog er mich lachend an das eine Ende des Raumes.
Dort stand ein Bett bereit gestellt.
Er ließ meine Hand los und machte eine einladende Geste auf das Bett.
Vorsichtig setzte mich darauf und fragte mich, ob sie überhaupt irgendwann redeten.
Doch das konnte ich noch später rausfinden.
Ich war ziemlich dankbar, dass mir jemand geholfen hatte.
"Danke." meinte ich leise.
Der Handlanger grinste nur, drückte mit seinen Lippen einen Kuss auf meine Rechte Hand und verschwand grinsend mit einem Winken.
Nun war ich wieder allein. In der Dunkelheit.
Hoffentlich würde bald jemand kommen und mich hier rausholen.
Fortsetzung folgt...
Lasst Kommis da ❤❤
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Into the League
FanfikceDie 17-jährige Lauren wird Opfer einer Entführung der schlimmsten Verbrecher Gothams. Sie kann aber fliehen, doch immer wieder gelangt sie in die Hände der Gangster. Batman zieht die Justice League hinzu, doch er und Lauren kommen sich immer näher. ...
