Gemeinsam gingen Batman und ich durch die kalten und nassen Straßen.
Es war sehr dunkel, und die Laternen warfen nur spärlich das Licht auf die Straßen.
Langsam fing es an leicht zu regnen, und der Wind wehte durch die scheinbar verlassenen Gassen.
Unterwegs redeten wir kaum. Gerade ich blieb die meiste Zeit still, wenn wir nachts auf den Straßen unterwegs waren und beobachtete und kommunizierte eher nur mit Handzeichen.
Dur anderen respektierten das und gingen gut damit um, dass ich nicht viel sprach.
Doch wenn wir nach Hause kamen, konnte ich wie ein Wasserfall sprechen.
Das war es, was mich ausmachte.
In der Identität als Black Bat war ich still, beobachtete und verschlossen.
Doch in der Identität von Lauren Kling war ich fröhlich, offen und redselig.
Meistens jedenfalls.
Einige Häuserblocks weiter empfingen wir ein Signal von Jason, welches anzeigte, dass sich einer der drei in der Nähe befanden.
Schnell kletterten wir auf eines der Häuserdächer und blickte auf die dunkel Straßen.
Wenige Augenblicke später sah ich Marc Aurel hektisch durch die Gassen laufen.
Immer wieder blickte er sich um, so als ob er das Gefühl hatte, verfolgt zu werden.
Batman gab mir ein Zeichen, dass ich mich zurückhalten und ihm die Arbeiten Arbeit überlassen solle.
Schweigend ging ich einige Schritte zurück und lehnte mich an den aus Backsteinen geziegelten Kamin, und sah ihm zu.
Ich wusste, dass er mit Sicherheit eines der dünne Spannseile gelegt hatte, die sich beim Berühren um den Fußknöchel der Person wickelte und diesen kopfüber in die Luft schießen ließ, bis das sein eingewickelt war.
Und tatsächlich. Unvorsichtigerweise berührte Marc Aurel das Seil, dieses schloss sich in einem Sekundenbruchteil um sein Knöchel.
Keinen Augenblick später sah ich schon in das Gesicht des Jungen, wie er panisch versuchte, sich zu befreien, doch die Seile von Batman sind fast so gut wie unzerstörbar.
Als Marc Aurel Batman sah, ließ er einen Schrei von sich und zappelte unbeholfen daher.
"Wo sind die Mitglieder der Justice League?!"
"Ich weiß es nicht. Ehrlich!" rief Marc Aurel panisch. Er hatte Angst. Das sah ich in seinen Augen.
"WO SIND SIE!!?" schrie Batman ihn an.
Durch den Regen konnte ich nicht erkennen, ob es Tränen waren, die Marc Aurel seine Wange hinterliefen oder nur der Regen.
"Ehrlich ich weiß es nicht! Ich schwör auf Gott ich..."
"SCHWÖR AUF MICH!!" (AnicaMarei xD)
Nun war ich mir ziemlich sicher, dass es Tränen waren, die auf Marc Aurel seinem Gesicht hinunterliefen.
Mit zittriger Stimme rief Er
"N...nagut. Sie sind im alten Gefängnis.
Am anderen Ende der Stadt. Jeder von den einzelnen Helden ist in einer einzelnen Zelle gesperrt. Zusammen mit den Gegenständen oder Personen, die sie schwach machen."
"Verdammter Mistkerl!" Zischte er und ließ das Seil bis auf einen Meter über den Boden hinunter.
Dieser schrie auf und fiel dann auf den kalten und nassen Boden, als Batman wortlos das Seil löste.
Ich stieß mich von dem Kamin ab und trat zu ihm.
"Glaubst du er sagt die Wahrheit?" fragte ich ernst.
"Ich denke schon. Außer er ist ein sehr guter Schauspieler. Trotzdem würde ich nichts überstürzen und erst einmal das ganze Gebiet überprüfen."
"Aber was wenn sie wirklich alle dort sind? Dann müssen wir doch so schnell wie möglich zum alten Gefängnis und alle retten."
"Nein, es könnte eine Falle sein. Wir müssen präzise arbeiten."
"Das spielt keine Rolle. Ich werde jetzt dahin gehen und tun, was ich machen kann."
Noch bevor Batman irgendetwas erwiedern konnte, sprang ich vom Dach hinunter und verschwand in der Dunkelheit.
Einzig und allein seinen Blick spürte ich auf meinem Rücken.
Fortsetzung folgt...
Lasst Kommis da
❤❤
DU LIEST GERADE
Into the League
FanfictionDie 17-jährige Lauren wird Opfer einer Entführung der schlimmsten Verbrecher Gothams. Sie kann aber fliehen, doch immer wieder gelangt sie in die Hände der Gangster. Batman zieht die Justice League hinzu, doch er und Lauren kommen sich immer näher. ...
