Kapitel 18 - Mahatma Gandhi

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„Das hat aber lange gedauert, bis du dich wehrst." Yoongis Stimme ließ mich panisch herum wirbeln. Er hatte sich lässig an den Türrahmen gelehnt und grinste spöttisch. Er musste alles mitangesehen haben. Wieso, von allen, hatte gerade er das mitbekommen? Unweigerlich färbten sich meine Wangen rot.

„Gehört etwa auch zu deinem Job mit deinen Auftraggebern rumzumachen?", fuhr er weiter fort. „Suga, lass sie in Ruhe.", mischte sich Jimin ein und funkelte ihn wütend an. „Außerdem geht dich das nichts an." Dafür, dass er mich gegen seinen Kumpel verteidigte, war ich Jimin unglaublich dankbar. Dafür, dass er mich gerade geküsst hatte, eher weniger.

„Klar geht mich das etwas an." Yoongis Grinsen verschwand und sein Ausdruck wurde eiskalt und undurchdringlich. „Yoongi...", fing ich an und gab mir Mühe den Scham abzulegen und sicher zu klingen. Er machte mir gerade irgendwie Angst. „Das wird nie wieder vorkommen." Doch Yoongis Gesicht verfinsterte sich weiter. Er stieß sich vom Türrahmen ab und ging auf Jimin zu, baute sich vor ihm auf und starrte ihn an.

„MAHATMA GANDHI !!!!!!", schrie ich panisch durchs Zimmer. Die Situation durfte auf keinen Fall eskalieren. „Mahatma Gandhi", wiederholte ich noch einmal, nur nicht ganz so laut. Aber es hatte die gewünschte Wirkung: Jimin und Suga hörten auf sich anzufunkeln und sahen stattdessen mich total irritiert an. „Mahatma Gandhi sagte einmal", fuhr ich fort „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn der Frieden ist der Weg. Also was auch immer das hier werden soll", ich deutete auf die Beiden, „ist sinnlos." Yoongi verdrehte die Augen und schnalzte abfällig mit der Zunge. „Irgendwas stimmt doch mit dir nicht.", murmelte er, doch wie schon so oft ignorierte ich es.

„Hör auf so zu reden, Min Yoongi. Halte dich aus den Angelegenheiten anderer raus und hör auf so respektlos mir gegenüber zu sein. Langsam nervt es." Bevor ich es mir anders überlegen konnte, hatten die Worte bereits meinen Mund verlassen. Doch statt der erwarteten Wut, sah ich nur Überraschung. Eigentlich war ich mir zu 70% sicher, dass er nur noch wütender wird, aber auf diese Reaktion hatte ich insgeheim gehofft. Und auch Jimin schüttelte perplex den Kopf, im Unglauben darüber, dass ich das gerade wirklich laut ausgesprochen habe. Überlegen fing ich an zu grinsen.

„Leute, alles klar bei euch?" Jungkooks Stimme ließ uns drei zusammenfahren. Er stand im Türrahmen, in dem vor wenigen Sekunden noch Yoongi gestanden hatte und musterte das Geschehen argwöhnisch. „Ja, alles klar. Jimin hat mich bloß geküsst und Yoongi hat uns beobachtet." Ich zuckte nüchtern mit den Schultern. „Aber alles wieder in bester Ordnung." „Tse.", machte Yoongi, ging aus dem Raum und rumpelte Jimin dabei mit der Schulter an. Man hörte eine Zimmertür knallen.

„Yoongi hat euch beobachtet?", hakte Jungkook nach. Eifrig nickte ich. „Was ist nur mit ihm los?", murmelte Jk weiter. „Warte mal." Seine Augen wurden groß. „Ihr habt euch geküsst?" „Ja.", antwortete ich kurzerhand. Sein Blick schweifte zwischen uns hin und her und seine Augen wurden noch größer, wenn das überhaupt ging, also schüttelte ich schnell den Kopf. „Keine große Sache, ich bin ja nicht schwanger, oder so." „Noch nicht.", hörte ich Jimin neben mir murmeln. Ich buffte empört gegen seine Schulter. „Sei ruhig, Park Jimin. Du machst die Situation nur schlimmer." Dann erkannte ich so etwas wie Reue in seinem Blick. Noch etwas, dass mir neu an ihm war

Aber ich kümmerte mich nichtweiter drum, stapfte aus dem Zimmer und ließ mich den restlichen Tag auch nichtweiter blicken. Ich hatte sowieso reichlich Schlaf nötig.    



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Ich hatte keine Ahnung, wie ich das Kapitel beenden soll, sorry T.T

Wie hat der Ticketerwerb heute morgen geklappt?

Hab mitbekommen , dass sie nach 4 Minuten schon ausverkauft waren... Mein Beileid, für alle die ebenfalls keine Karten haben >.<


Liebe Grüße~

BTS - Personal BodyguardGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt