Kapitel 36 - Abstellkammer

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Den gesamten Abend versuchte ich eine Verbindung zwischen Hoseok, Viola, Timothy und Juna herzustellen. Aber es war so unsinnig. Ich sah kein Motiv, keinen Grund, kein gar nichts, wieso Hoseok mit den Übeltätern unter einer Decke stecken sollte. Niemals hätte er geholfen mein Auto zu sabotieren. Niemals hätte er mich entführt und in eine leere Fabrik geschleppt. Niemals hätte er heimlich Fotos von mir gemacht.

Ein neuer Gedanke kam auf. Einer, der mir am logischsten erschien.

Hoseok wurde erpresst.

Die gesamte Nacht hielt ich an dem Gedanken fest und je länger ich darüber nachdachte, desto wahrscheinlicher wurde es. Wenn Juna und Timothy ihn in der Hand hatten... aber was hatte Viola damit zu tun?

Am nächsten Morgen war es schwer Hoseok gegenüber zu treten. Am liebsten hätte ich ihn direkt damit konfrontiert, doch ich hielt mich zurück. Erstmal wollte ich mit Jimin reden und seine Meinung dazu hören.

Die Gelegenheit bot sich mir aber erst in der Mittagspause der Jungs. Sie waren grade dabei einzelne Lieder aufzunehmen und ich lief direkt ins Studio, um ihn abzufangen.

„Jimin!", rief ich ihn zu mir und winkte ihn her. Er sah auf. Dunkle Schatten waren unter seinen Augen und zeigten mir, dass seine Nacht genauso schlaflos war, wie meine. Sein Haar war verwuschelt und einzelne Strähnen hingen ihm wirr ins Gesicht.

„Was ist denn?", wollte er wissen, doch machte keine Anstalten aufzustehen. Auch die anderen Jungs blickten verwundert zwischen uns hin und her, verwirrt, wieso ich nach ihm fragte.

„Ich muss mit dir reden.", präzisierte ich mich und wackelte vielsagend mit den Augenbrauen. Die Gesichter der anderen wurden noch verwirrter. Weiß Gott, was in ihren Köpfen rumspuckt.

Nach wenigen Sekunden machte Jimin große Augen, verstehend. Mit einem „Oh" stand er auf und kam auf mich zu. Wir beide verließen das Studio und ich zog ihn hinter mir her den Flur entlang in irgendeinen Abstellkammer.

„Die anderen merken noch etwas, wenn du so blöd fragst.", ermahnte ich ihn. Doch er zuckte nur erschöpft mit den Schultern. Man sah ihm an, wie sehr ihn die Sache mitnahm. Der Grund, wieso ich versuche, die Jungs aus dem ganzen Thema rauszuhalten.

„Ist alles in Ordnung?", erkundigte ich mich und betrachtete ihn nun sorgenvoll. Er seufzte, lehnte sich gegen die Tür und ließ sich auf den Boden hinunter rutschen. Ich tat es ihm gleich, setzte mich im Schneidersitz vor ihn.

Das wir uns in diesem Kämmerchen so nah waren, wurde mir erst jetzt klar. Röte stieg mir in die Wangen und meine Hände wurden ganz schwitzig. Die Situation war ungewohnt. Und trotzdem wollte ich ihn am liebsten trösten.

„Ich frage mich nur, wieso Hoseok sich mit dem Feind verbindet.", murmelt er, lethargisch an die gegenüberliegende Wand starrend. Er fuhr sich nachdenklich durchs Haar. „Ich glaube nicht, dass er das getan hat.", fing ich zögerlich an. Jimin sah auf, während ich weitersprach: „Ich vermute, dass er vom Feind erpresst wird."

Überlegend kratzte sich mein Gegenüber am Kinn, abwägend, ob diese Option möglich wäre. „Das könnte natürlich sein..." Seine Miene hellte auf und von der vorherigen Erschöpfung war plötzlich nichts mehr Zu sehen.

„Wir sollten ihn fragen.", schlug er vor. Doch ich schüttelte schnell den Kopf. „Ich werde ihn erstmal verwanzen. Er dürfte bestimmt nichts darüber sagen, wenn er wirklich erpresst wird."

Mit neuem Mut stand Jimin auf. Es war schön ihn Lächeln zu sehen, es war schön, wenn er glücklich ist.

„Du hälst mich aber auf dem Laufenden!", holt er mich auf den Gedanken und wirft mir einen ermahnenden Blick zu. „Ich werde es niemandem erzählen, aber das muss ich einfach wissen."

Über meinen Lippen zieht sich ein Lächeln, das er erwidert. „Ja, ich werde es dir erzählen."

-

Im Dorm zurück, setzte ich erst einmal meinen Plan um. So unauffällig wie möglich befestigte ich mehrere der kleinen Abhörgeräte an Hoseoks Kleidung, dort, wo er sie nicht bemerken würde.

Jetzt hieß es warten.

Mit einem zufriedenen Lächeln und neuer Hoffnung betrat ich die Küche. Jin stand mit dem Rücken zu mir, bereitete Abendessen vor und summte nebenbei irgendein Lied.

„Hey du.", grinste ich und musste auflachen als der Ältere zusammen zuckte. "YAH! Viktoria!", rief er ermahnend und fuchtelte wild mit dem Kochlöffel umher. "Erschreck mich nicht so!"

Lachend trat ich zu ihm und lugte über seine Schulter. Das Essen sah lecker aus. Jetzt, wo mir die Sache mit Hosoek leichter auf den Schultern lag, kam mir das Gespräch mit Namjoon wieder in den Sinn. „Du?", begann ich und sah den Älteren grinsend an. "Wie wärs, wenn du Namjoon sagst, was du empfindest?"

Völlig perplex ließ er den Kochlöffel fallen und machte große Augen, unsicher, ob ich wirklich gesagt hatte, was ich gesagt hatte.

"W-was?", brachte er stotternd hervor, während ein Rotschimmer auf seinen Wangen hervortrat. "W-Wie jetzt?"

"Du sollst Namjoon sagen, dass du ihn liebst.", wiederholte ich und klopfte ihm ermutigend auf die Schulter. Doch Jin fand das überhaupt nicht lustig. "Nein.", sagte er sofort und schüttelte eifrig den Kopf. „Das werde ich nicht tun." Ich seufzte resigniert. "Wieso denn nicht?" „Es geht einfach nicht!"

„Aber, Jin,"  Ich ließ nicht locker. „Dann weißt du endlich, woran du bist." Doch er schüttelte weiterhin den Kopf.

„Ich kann Namjoon nicht so einfach meine Gefühle gestehen!", beharrte er verzweifelt und verzog die vollen Lippen zu einem schmalen Strich. Ich seufzte erschöpft. Dann hörten wir eine fremde Stimme: „Jin, du hast Gefühle für Namjoon?"



Ich hatte mir seit Beginn der Story vorgenommen ein Namjin Kapitel zu schreiben und nun wird es eingeleitet out of nowhere

Übrigens hatte ich vor ner Weile Geburtstag und da ich erst seit kurzem wieder zuhause bin habe ich letztens von meinen zwei besten Freundinnen mein Geschenk bekommen....

Übrigens hatte ich vor ner Weile Geburtstag und da ich erst seit kurzem wieder  zuhause bin habe ich letztens von meinen zwei besten Freundinnen mein Geschenk bekommen

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Das ist ein Kissen mit BTS und vorne auf dem Bild haben sie mich (verkleidet als Kerl) rein bearbeitet , sodass es aussieht als wäre ich ein Teil von ihnen ...
Und da ich ein aufgemalten Bart auf dem Bild habe, musste ich es schön kaschieren 😂😂😂😂

BTS - Personal BodyguardGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt