Kapitel 17

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William:

,,Warum bist dann zurück gewichen?", harke ich nach und streiche von seiner Unterlippe zu seinen Haaren, in welche ich mich kralle.
,,Weil ich wollte, dass ich dir vollends ausgeliefert bin. Wie ein Raubtier, welches seine Beute in die enge drängt und schließlich frisst", wispert er atemlos und schluckt.
,,Ach ja?", raune ich und knabbere an seinem Ohrläppchen.
,,Hmm", brummt er und schließt die Augen, er scheint es zu genießen.
Ja, ich bin sehr dominant aber ich kann auch zärtlich sein. Wenn er mir das Gefühl vermittelt, dass er will, dass ich so bin, werde ich ihm diesen Wunsch erfüllen. Es hat schon einmal schlecht geendet, als ich meine Dominanz nicht unterkontrolle hatte.
Meine Hände gleiten an seine Hüften, umfassen diese, ich dränge mich noch enger an bin heran, presse ihm mit meinem Körper an die Wand.
Lean vergräbt seine Finger in meinen Haaren, sieht sacht an diesen.
Er keucht aus, als ich an seinem Hals sauge, meine Zähne leicht in seine Haut drücke und darüber lecke.
,,Will", haucht er.
,,Hmm?", brumme ich an seinem Hals und löse mich soweit von ihm, dass ich ihn seine Augen sehen kann.
Seine Wangen sind rot, seine Augen strahlen pure Lust aus, er zittert leicht.
,,Wann hast du Feierabend?", will er wissen und streicht mit einem Finger zu meinem Hemd, über meine Knöpfe und tiefer. Seine Hand legt sich auf meinen Bauch und zieht kleine Kreise darauf.
,,In 4 Stunden", entgegne ich und schaue auf meine Armbanduhr.
Es ist erst 15:30 Uhr.
,,Musst du nicht arbeiten?", frage ich neugierig.
,,Naja..", stammelt er nervös.
Neugierig schaue ich ihn an und warte auf seine Antwort.
,,Ich wurde gekündigt. Außerdem wollte ich dich sowieso fragen, ob ich dir mal bei der Arbeit zu sehen kann. Im Café war es schön, alle waren nett aber ich glaube das ist nichts für mich."
Langsam nicke ich, streiche durch sein Haar.
,,Die Sache ist nur die, dass es strengvertrauliche Akten gibt, mit denen ich zu tun habe. Du müsstest eine Einverständniserklärung unterschreiben und diese muss von einem Elternteil ebenfalls unterzeichnet werden."
Bei dem Wort 'Elternteil' versteift sich Lean in meinen Armen.
,,Ich habe keinen Kontakt zu meinen Eltern", meint er nervös und sieht bei Seite.
,,Und auch kein gutes Verhalten zu ihnen?", frage ich.
Lean nickt.
,,Okay, ich werde wohl oder übel eine Ausnahme machen müssen und es selbst unterschreiben", meine ich nachdenklich.
,,Wirklich?", fragt er hoffnungsvoll, seine Augen strahlen.
Ich nicke stumm, streiche über seine Hüfte.
,,Wie ist das eigentlich mit deine Wohnung? Bezahlen die deine Eltern?"
Lean nickt zustimmend und streicht durch mein Haar.
,,Da du noch minderjährig bist, wird das für dieses Jahr noch gehen", murmle ich eher zu mir selbst, als zu ihm.
Mein Handy klingelt, ich löse mich soweit, dass ich den Anruf an nehmen kann.
,,Evan", melde ich mich.
Lean umklammert meine Hüften, legt seine Wange an meine Brust und schließt die Augen.
Sacht streiche ich durch sein Haar.
,,Hm, Moment ich notiere mir das", antworte ich meinem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung.
Ich löse mich von Lean, greife jedoch nach seiner Hand und setze mich auf den Stuhl. Ich ziehe ihn auf meinen Schoß und beginne etwas zu notieren.
,,Hmh, 5839 Mr. Adam? Okay", antworte ich.
Während ich weiter telefoniere, steht Lean von meinem Schoß auf und erkundet den Raum.
Er geht zum Bücherregal, welches neben dem Sofa steht. Bequem lehne ich mich nach hinten und beobachte ihn. Seine Finger streichen über die Bücher, er dreht sich zu mir und lächelt leicht.
,,Bristion? Ich melde mich dann später wieder, ja ich überprüfe das", ich lege beende das Telefonat, lege mein Handy auf den Tisch und erwidere sein Lächeln.
,,Kann ich was trinken?", fragt Lean und sieht aus dem Fenster.
,,Sicher", entgegne ich, nehme meine Tasse mit und zeige ihm die Küche, welche sich gegenüber  von meinem Büro befindet.
,,Bedien dich", meine ich und schenke mir neuen Kaffee ein.
,,Wo sind die Tassen?", will er wissen.
Ich deute auf den Schrank über mir, öffne diesen und schaue ihn an.
,,Welche willst du?"
Er überlegt, grinst dann.
,,Ich nehme die Harry Potter Tasse", lächelt er.
Ich reiche ihm diese, nippe am Kaffee und schaue ihm dabei zu, wie er sich einen Tee kocht.
Seine Bewegung sind geschmeidig, auf keinen Fall unbeholfen oder unpräzise. Seine Haltung ist entspannt. Mit zwei großen Schritten stehe ich hinter ihm, lege meine Hände an seine Hüfte und raune ihn etwas ins Ohr.
,,Du bringst mich auf schmutzige Gedanken".
Mit meinen Händen streiche ich über seinen Bauch, über seine Burst und wieder abwärts. An seinem Gürtel halte ich inne und gehe ohne mich etwas zu sagen wieder in mein Büro.
Auf dem Flur begegne ich meiner Sekretärin, Maja.
,,Wärst du so nett mir noch einen bequemen Stuhl zu besorgen", bitte ich freundlich.
,,Sicher".
Somit setze ich mich, stütze meinen Kopf auf meine Hand und schaue zu, wie Lean wieder kommt und die Tür schließt.
Mein Kleiner umrundet den Tisch und stellt seinen Tee neben meine Tasse.
Er lehnt sich an meinen Stuhl und sieht mir zu, wie ich eine Mail an einen wichtigen Geschäftspartner tippe. Sein warmer Atem streift mein Ohr und bringt mich leicht zum lächeln. Das werden aufregende Tage mit ihm, hier, in meinem Büro.


Als ich dich das erste Mal sah🖤Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt