Kapitel 26

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Lean:

Ich liege auf etwas warmes, es ist unglaublich bequem und weich. Eigentlich bin ich wach, aber ich will meine Augen einfach nicht öffnen, da ich die Ruhe genießen will.
Gestern Abend, die warme Milch hat echte Wunder bewirkt, ich bin beinah sofort eingeschlafen, vielleicht liegt es auch einfach an Will, da ich auf ihm-
Langsam öffne ich die Augen und blicke in Stahl graue Augen, ein Lächeln bildet sich auf seinen Lippen.
,,Morgen oder eher guten Mittag", raunt er und streicht mir eine Strähne aus der Stirn.
,,Hey", murmle ich leise, gähne und strecke mich, was jedoch keine gute Idee war, da ich beinah von seiner Brust falle. Gerade so schafft Will es mich an meiner Hüfte zu packen und mich an sich zu ziehen, sonst hätte ich bekanntschaft mit dem Boden gemacht.
Ich seufzte erleichtert und setze mich auf, ich schaue an mir herunter. So wie gestern trage ich immer noch sein Hemd, dieses ist jedoch nicht mehr glatt gebügelt sondern voller Falten. Außerdem trage ich immer noch keine Boxer, ja warum eigentlich nicht?
,,Wie hast du geschlafen?", fragt Will und küsst meinen Hals.
,,Auf dir, ganz gut", lache ich leicht.
,,Gut zu wissen", grinst er und löst sich von mir.
Gerade als Will mich küssen will, lehne ich ab, in dem ich meine Hände gegen seine.. nackte Brust stemme.
,,Nicht, ich habe noch keine Zähne geputzt", wispere ich, stehe auf und mache mich auf den Weg nach oben. Gerade als ich die erste Stufe hoch gehe, nehme ich Tjana aus dem Augenwinkel war. Sofort werde ich rot und sprinte die Treppe hoch. Warum muss mir immer so etwas passieren?
Ich seufzte und lehne mich gegen die Tür, als in seinem Schlafzimmer an komme. Keuchend hole ich Luft und mir wird bewusst, dass ich unbedingt mehr Sport machen sollte.
Falls ich länger hier bleibe, sollte ich mir echt mal Sachen holen, da ich nicht immer seine anziehen kann.
Ich öffne die Tür zum begehbaren Kleiderschrank und suche mir einen grauen Pullover, Boxer, Socken und eine schwarze Hose heraus. Mit meinen Eroberungen betrete ich das Badezimmer und stelle mich vor den Spiegel, Heilige Scheiße!
Meine Haare sind eine einzige Katastrophe, meine Augen sind geschwollen, außerdem habe ich am ganzen Hals und Oberkörper dunkle Knuschfelcke. Das Zeichen, dass ich Will gehöre, denke ich leicht grinsend und schiebe mir das Hemd von den Schultern.
Nachdem ich mich angezogen, meine Haare gemacht und meine Zähne geputzt habe, gehe ich wieder nach unten.
Tjana steht in der Küche, als sie mich erblickt lächelt sie.
,,Wie geht's dir?", fragt sie freundlich.
Ich setze mich auf einen Hocker, lege mein Handy auf den Tresen und antworte.
,,Naja, auf Will kann man nur gut schlafen", lache ich.
Belustigt sieht sie mich an, schiebt dann eine Tasse vor mich.
,,Ich habe eine neue Tee Sorte gekauft, vielleicht magst du sie. Falls zu etwas zum Süßen brauchst", fügt sie hinzu und stellt mir Honig und etwas Zucker vor mich.
,,Dankeschön", meine ich, rieche an der Tasse und nippe daran. Oh wow.
,,Der ist gut", gebe ich leise von mir und trinke in Rekord Zeit die Tasse leer.
,,Ist er das?", ertönt mir eine bekannte Stimme, dreht mich auf dem Barhocker um und küsst mich. Seine Zunge gleitet in meinen Mund, spielt mit meiner, dann lässt er von mir ab und nickt.
,,Da hast du recht", meint er und grinst.
,,Ihr Kaffee Mr. Evan", meint Tjana und reicht ihm seine Tasse.
,,Danke."
Will hat mehr an als vorher, schade eigentlich. Er trägt einen olive farbenen Pullover, dazu eine dunkle Hose. Seine Haare sind nass vom Duschen, einzelne Tropfen gleiten von seinen Haarspitzen, über seinen Hals und auf seinen Pullover.
,,Wie ich sehe hast du dich an meinem Schrank bedient", zieht er mich auf und streicht über meine Brust.
,,Wenn ich meine Sachen holen soll"- beginne ich, werde jedoch unterbrochen. Will legt mir einen Finger an meine Lippen, beugt sich zu meinem Ohr und murmelt:,,Denk nicht mal dran", was mir eine angenehme Gänsehaut beschert.
Heißt, dass er es mag wenn ich seine Sachen an habe? Denn ich mag es auch.
Mein gutaussehender CEO bringt etwas Abstand zwischen uns, setzt sich neben mich auf den Hocker und legt mir eine Hand aufs Knie.
,,Das Essen ist zum Servieren bereit, möchtet ihr jetzt schon etwas zu euch nehmen?", fragt sie uns.
Knapp nicke ich und füge hinzu:,,Ich möchte hier essen."
,,Gern."
Ich nehme eine Gabel und probiere, die Geschmackknospen in meinen Mund explodieren.
,,Woher kannst du so gut kochen?", frage ich mit noch halb vollem Mund und schaue zu Tjana.
Sie lacht leicht, setze sich ebenfalls auf einen Hocker mir gegenüber und beginnt zu erzählen.
,,Früher habe ich meiner Mutter immer beim Kochen geholfen, irgendwann habe ich einige Rezepte selbst ausprobiert."
,,Das ist unglaublich lecker", brumme ich zustimmend und schiebe mir die nächste volle Gabel in den Mund.
,,Vielen Dank", meint sie und wird leicht rot.
Nach dem Essen, folge ich Will ins angrenzende Badezimmer. Ich lehne mich gegen die kalte Wand, schaue auf meine Hände und beginne los zu reden.
,,Da ich nicht will, dass ich dir deine Sachen weg nehme, könntest du mich vielleicht zu mir fahren, damit ich Sachen zum anziehen holen kann?", frage ich und schaue auf.
Mein Blick bleibt an seinen grauen Augen hängen, welche mich mustern.
,,Sicher, gibt mir noch einen Moment", meint er und dreht sich zum Spiegel.
,,Warum willst du denn welche von dir?", kommt es von ihm.
,,Naja", stammel ich vor mich hin und schaue auf meine Hände.
Plötzlich packt er mein Kinn, hebt es so weiter an, kann ich ihn ansehen muss.
,,Was?", fragt er herrisch aber auch sanft.
,,Mir gefällt es aber, wenn du meine Sachen trägst, Kleiner", fügt er hinzu und grinst frech.
,,Ja?", harke ich nach.
Will nickt stumm, gleitet mit einer Hand zu meiner Hüfte, drückt mich an sich und verschließt seine Lippen mit meinen. Sein Bart kratzt leicht an meinen Wangen, was mich noch mehr anspornt ihm zu küssen.
,,Ein Glück, dass heute und morgen frei ist", raunt er an meinen Lippen und arbeitet sich weiter zu meinem Hals, beißt und leck, knurrt und saugt daran.
Ich muss leise keuchen, als er in meinen Hals beißt, eine angenehme Gansehaut breitet sich auf meinem Körper aus.
,,Ahh", seufzte ich, drücke mich noch enger an ihn und gleitet mit meinen Händen durch seine Haare, ziehe daran.
Ein knurren geht von ihm aus, er wirft mich über seine Schulter und trägt mich ins Schlafzimmer. Dort legt er mich sanft auf dem Bett ab, zieht mich zur Bettkannte und kniet sich vor mich.
Mir wird plötzlich schwindelig, mir ist kalt, meine Hände gleichen einem Eisblock.
,,Will, warte", flüstere ich und halte mir meine pochende Schläfe.
,,Was ist los Kleiner?", fragt er fürsorglich und hält in inne.
,,Mir ist irgendwie schwindlig", meine Augen fallen zu und alles wird schwarz.
Als ich das nächste Mal die Augen öffne, liege ich im Bett, es ist dunkel, trotz Decke ist mir eiskalt.
Die Kopfschmerzen sind besser als zu vor, wo ist Will?

Als ich dich das erste Mal sah🖤Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt