Lean:
Will und ich telefonieren noch um die zwei Stunden, bis er schließlich auflegen muss, worüber ich natürlich nicht erfreut bin.
,,Ich vermisse dich", meine ich zum Abschied und hauche ihm einen Luftkuss zu.
Will grinst und tut es mir gleich.
,,Und ich dich Kleiner", sein lächeln verschwindet langsam, ,,nur noch ein paar Tage, dann bin ich wieder da", meint er und streicht sich durch sein Haar.
,,Ich liebe dich", meine Stimme wird brüchig, Tränen rollen mir über meine Wangen, ich wende mich schnell ab, damit er es nicht sieht.
,,Don't cry", flüstert er in seinem britischen Akzent.
Ich jedoch erwidere nichts darauf und lege auf, als es still im Raum ist, lasse ich alle meine, Emotionen raus, welche ich verdrängt habe.
Gegen 21:00 Uhr erheb ich mich, ziehe mich an und geht mit meinem Handy, wo wieder leise History of Violence läuft ins Wohnzimmer.
In meinen Gedanken liege ich auf dem Sofa, das Lied spielt zum fünften Mal, als Tjana das Wort ergreift.
,,Soll ich dir irgendwas zu Essen machen?", fragt sie fürsorglich wie immer. Ich hebe drehe meinen Kopf, verneine und schließe die Augen, genieße die Musik und schlafe recht bald ein.
-
Am Mittwoch morgen ist mir so langweilig, dass ich sogar in Will's Fitnessstudio gehe um mich auszupowern. Mir geht es schon besser, ich muss nur noch selten Husten, das Fieber ist laut Tjana endgültig weg, worüber ich auch froh bin. Es macht keinen Spaß, wenn man nur ans Bett gefesselt ist und nichts machen kann.
Ich ziehe mir mein Pullover aus, nur noch mit Jogginghose bekleidet, beginne ich einige Übungen zu machen, nach zwei Minuten jedoch, merke ich, dass ich unsportlich geworden bin und hole keuchend Luft.
Aber jetzt habe ich ja die Gelegenheit mich wieder in From zu bringen.
Nach einer halben Stunde, habe ich genug vom Training, gehe duschen, nur mit einem weißen Hemd bekleidet, suche mir ein Buch aus einem seiner riesigen Bücherregale aus und gehe ins Schlafzimmer. Das Bett ist frisch bezogen, ich setze mich auf die Seite, wo ich denke, dass Will dort immer geschlafen hat und beginne zu lesen. Mein Handy spielt schon seit Stunden das gleiche Lied, ich liebe es einfach.
Das Buch hat 344 Seite, ich schaffe es ungefähr bis zur Hälfte, bis ich die Konzentration verliere. Ich schiebe das Lesezeichen auf die Seite, wo ich aufhört habe, lege es auf die andere Seite des Bettes und mache es mir auf der Matratze gemütlich.
Immer und immer wieder schaue ich auf mein Handy, die Zeit vergeht einfach nicht. Bei Will ist es schon fast wieder Abend, hier ist es erst Vormittag. Leise seufzte ich, setze mich auf und gehe auf den kleinen Balkon.
Die Luft ist kalt, von hier hat man eine Aussicht auf die Hochhäuser, einen See und seinen Garten. Ich hole mein Handy aus der Hosentasche und fotografiere die Gegend, dann tippe ich Will.
,,Mir ist sooo langweilig, dass ich sogar trainiert habe."
Seine Antwort folgt ungefähr drei Minuten später.
,,So, so, meinem Lean ist also langweilig, hm?"
Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen, als ich 'meinem' lese.
,,Und wie. Was machst du eigentlich gerade?", will ich wissen.
,,Ich sitze gerade noch in meinem Meeting, in ungefähr einer halben Stunde bin ich draußen."
Ich schaue auf die Uhr, so lange noch? Ein seufzen überkommt meine Lippen, ich schaue wieder in die Ferne.
Dann fällt mir ein, dass ich Bilder gemacht habe, ich suche eins der schönsten heraus und schicke ihn dieses.
,,Wie ich sehe bist du wieder in meinem Schlafzimmer, gefällt es dir so sehr da?"
,,Dort bin ich allein, kann mich auf dein Bett legen und mir vorstellen, dass du hier bist, wenn ich schlafe", schreibe ich und meine alles erst.
Seit er weg ist, schlafe ich nur ungern auf dem Sofa, lieber auf seinem Bett, da ich mir immer zu vorstelle, dass er sich von hinten an mich kuschelt und mir durchs Haar streicht.
,,Du glaubst gar nicht wie gerne ich das würde, Kleiner. Ich schreibe dir, wenn ich wieder im Hotel bin, ich liebe dich."
,,Ich dich auch🖤."
Nachdem ich wieder drinnen bin, lege ich mich aufs Bett und starre an die Decke. Will und ich müssen unbedingt Bilder zusammen machen, damit ich diese als Hintergrund verwenden kann, denke ich und schreibe ihn dies.
,,Keine schlechte Idee", kommt es von ihm.
Ein grinsen ziert meine Lippen, als ich sehe dass ich einen verpassen Anruf von ihm habe. Ich stoppe das Lied und rufe ihn an.
Das erste was ich sehe ist, dass er gerade die Tür rein kommt, sein Handy abstellt und sich sein Jackett auszieht.
,,Hey du", grinst er und sieht in die Kamera.
,,Hey", erwidere ich lächelnd und erhebe mich, stelle mich vor den Spiegel.
,,Ich habe eine Überraschung für dich", meine ich frech lächelnd und drehe die Kamera um, so dass er mich im Spiegel sehen kann. Will hält mitten in der Bewegung inne, näher sich dem Bildschirm.
,,Hast du noch etwas darunter an?", fragt er neugierig und setzt sich auf einen Stuhl.
,,Finde es heraus."
,,Wie?", fragt er und leckt sich über die Unterlippe.
,,Sag mir was ich mit meinen Händen tun soll und ich mache es, egal was", wispere ich leise und schiebe den Saum des Hemdes etwas hoch.
Meine Beine kommen mehr zum Vorschein, ich vernehme ein keuchen von Will.
,,Tu dir und mir einen Gefallen, im Keller neben dem Fittnesraum gibt es eine Tür, erinnerst du dich daran, dass dort in rot steht 'Betreten verboten'?"
Ich nicke.
,,Gut, direkt neben der Tür sind Schubladen, in der letzten ist ein schwarzer Plug, nimm den und gehe wieder ins Zimmer", verlangt er und stellt sein Handy auf dem Schreibtisch ab.
,,Okay?", frage ich unsicher.
,,Ach und falls die Tür zu ist, in meinem Büro in der ersten Schublade ist der Schlüssel."
Also mache ich mich auf den Weg in sein Büro, hole den Schlüssel, damit ich nicht noch einmal laufen muss und gehe in den Keller.
Die Tür öffnet sich mit einem leisen klick, es ist dunkel, ich bestätige den leuchtenden Lichtschalter und staune nicht schlecht.
Der Raum ist riesig, es gibt mehrere Fenster, außerdem ein unglaublich großes Bett, welches den Raum einnimmt. Neben der Tür sind einige Schränke, ich öffne die letzte Schublade und schlucke. Wie er gesagt hat, liegen dort über fünf verschiedene Plugs, eingepackt.
Ich switche meinen Kamera und filme darauf.
,,Welchen soll ich nehmen?", frage ich ratlos, da er drei schwarze gibt.
,,Hm, der ganz links müsste ungefähr die Dicke meines Schwanzes haben, nimm den", meint er neben bei, da er gerade etwas auf seinem Laptop tippt.
Stumm folge ich seiner Bitte und gehe wieder in sein Schlafzimmer, schieße die Tür und warte auf weitere Anweisungen.
,,Okay, in der zweiten Schublade ist Gleitmittel, nimm das uns reibe den Plug damit ist. Ist dann einfacher für dich ihn einzuführen."
,,Einführen?", harke ich nach und schaue ihn an.
Er nickt.
Zögerlich öffne ich die Schublade, verteile Gleitmittel auf dem Plug und warte ungeduldig.
,,Stell das Handy so, dass ich dich sehen kann. Dann fass dich an, ich muss wissen ob du nackt darunter bist", meint er, seine Stimme ist eine Nuance tiefer, rauer geworden.
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Als ich dich das erste Mal sah🖤
Romance~Abgeschlossen~ Lean trifft William zufällig, ihm ist vom ersten Augenblick klar, dass er anders ist. Zwischen beiden herrscht eine gewisse Spannung, wie lange können sich beide zurück halten? Wollen sie das überhaupt? -Diese Geschichte enthält sex...
