William:
,,Scheint so, als würde er krank werden", meine ich nachdenklich und stütze meinen Kopf auf meine Hand.
,,Machen Sie sich keine Sorgen, ich werde mich um ihm kümmern während Ihrer Abwesenheit. Wenn Sie, wollen schreibe ich Ihnen, wenn sich sein Zustand ändert", meint sie fürsorglich und legt mir eine Hand auf meine Schulter.
,,Das wäre nett", meine ich, seufzte und schaue sie an.
,,Könntest du ihm vielleicht einen Tee machen? Ich bringe ihm diesen dann nach oben."
,,Sicher."
Mit dem heißen Tee in der Hand, öffne ich so leise wie möglich die Tür und schließe sie hinter mir. Langsam setzte ich mich auf die Bettkannte, streiche über sein Haar.
,,Wie geht's dir?", frage ich leise, als er seine Hand auf meine legt, welche eiskalt ist.
,,Etwas besser schätze ich."
,,Ich denke es ist besser, wenn du etwas schläfst. Ich habe dir einen Tee mitgebracht", füge ich hinzu und deute auf den Nachttisch.
,,Danke", kommt es leise von ihm.
Plötzlich überrollt ihn eine Hustenwelle, er hört beinah gar nicht mehr auf. Als sich diese endlich gelegt hat, breche ich die Stille.
,,Ich werde dir etwas gegen den Husten holen, außerdem hast du Fieber."
,,Nein", er hält mich am Saum meines Pullovers fest.
,,Bleib bei mir", verlangt er flehend.
,,Ich komme danach sofort wieder", verspreche ich und erheb mich. Nachdem ich beides geholt habe, kehre ich zurück, lege mich hinter ihn und Schlingel meine Arme um ihn, ich werde ihn beschützen, egal was kommt.
Zwischendurch bewegt sich Lean, ich denke mir jedoch nichts dabei. Ich werde erst wach, als ich ihn wimmert und husten höre. Misst! Er hat schon wieder einen Albtraum.
Sacht versuche ich ihn wach zu rütteln, scheitere jedoch kläglich. Sanft drehe ich ihn zu mir um, unarme ihn, küsse seine Wangen, welche glühen.
,,Ich bin da", flüstere ich, ,,keine Angst."
Mein Kleiner öffnet die Augen, sieht mich mit großen, verweinten Augen an und drückt sich noch enger an mich.
So kann das nicht weiter gehen, wenn ich nicht da bin, wer soll ihn dann in den Arm nehmen?
Am Montag muss ich zum Flughafen und nach Washington fliegen.
Ich würde lieber hier, bei ihm bleiben, mit ihm zusammen die Krankheit auskurieren und ihn nachts im Arm halten können.
Es dauert lange, bis ich endlich eingeschlafen bin, da mir tausend Gedanken im Kopf schwirren und mich am schlafen hindern.
-
Müde öffne ich meine Augen, sehe Lean, welcher mich mustert und lächle verschlafen.
,,Morgen", meine Stimme ist grau, mein Mund ist trocken.
,,Wie geht's dir?", frage ich leise und streiche leicht über seine Wange, welche immer noch glüht.
,,Geht", meint er und sieht mich an.
,,Du hattest wieder einen Albtraum", komme ich direkt zum Punkt. Er seufzt leise, dreht sich auf den Rücken und dreht seinen Kopf zu mir.
,,Ich weiß", säuselt er leise, ,,die haben ich jede Nacht", fügt er hinzu.
,,Warum? Was kommt darin vor?", frage ich.
Lean dreht seinen Kopf weg, schließt gequält die Augen und schüttelt den Kopf.
,,Ich kann nicht."
,,Okay, ist gut", flüstere ich und seufzte.
,,Soll ich dir das Frühstück bringen?"
Ein schwache Nicken gibt mir das Zeichen aufzustehen. Unten begegne ich Tjana, welche gerade den Tee fertig hat.
,,Morgen", meine ich nachdenklich und seufzte.
,,Guten Morgen."
,,Denken Sie nicht, dass es besser wäre, wenn er hier unten sein würde? Ich könnte mich auch um ihm kümmern", schlägt sie vor.
,,Danke aber es geht schon", entgegne ich.
,,Mr. Evan, ich sehe doch, wie sehr sie darunter leiden. Ihnen sieht man die Augenringe selbst über 10 Meilen Entfernung an. Lassen Sie mich helfen", bittet sie.
Nach kurzem Schweigen gebe ich mich geschlagen und seufzte.
,,Gut, bereite alles vor, ich bringe ihn her."
Schlapp gehe ich wieder nach oben, Lean sitzt im Bett und sieht nach draußen, beobachtet die vorbeiziehenden Wolken, als er mich sieht lächelt er leicht.
,,Kleine Plan Änderung", meine ich und gehe zu ihm, ,,unten ist es durch den Kamin wärmer, außerdem hat so Tjana auch einen Blick auf dich."
Er macht Anstalten aufzustehen, ich komme ihm jedoch zu vor, hebe ihn hoch und trage ihn samt Decke im Braut Stil die Treppe nach unten.
Wie ich es gesagt habe, hat sie schon alles vorbereitet. Das Sofa ist nun größer, damit er mehr Platz hat. Es ist nicht so groß wie mein 2 Meter Bett, aber es muss reichen.
Sanft setze ich Lean auf dem Sofa ab, bette das Kissen für ihn und decke ihn zu.
,,Danke", flüstert er und greift nach meiner Hand, streicht darüber.
,,Bleibst du bei mir?", fragt er.
,,Natürlich", antworte ich, ,,warum sollte ich nicht."
Ich mache es mir an seinen Füßen breit, achte darauf, dass ich ihm nicht weh tue.
Mit meiner Hand streiche ich über sein Bein, schaue ihn an. Seine Wangen sind getötet, seine Haare sind ein einiges durcheinander, stören tut mich das jedoch nicht.
Ich reiche ihm den Teller mit dem Essen, Lean beginnt zu essen und nippt an seinem Tee. Mein Handy vibriert, kurz schaue ich darauf und seufzte auf. Ein Kollege hat mir mitgeteilt, dass wir direkt wenn wir ankommen, ein Meeting haben, toll!
Da versuche ich die restlichen Tage noch mit Lean zu genießen und nicht an die Geschäftsreise zu denken und dann das.
,,Was ist los?"
Ich richte meine Aufmerksamkeit von meinem Handy zu Lean, er sieht mich besorgt an.
,,Nichts, alles gut", meine ich und bereue meine Worte direkt, bald muss ich es ihm sagen. Ich bekomme kaum mit, wie Lean den Teller weg stellt, sich aus seiner Decke schält und sich auf meinen Schoß setzt.
Er nimmt mein Gesicht in beide Hände und küsst mich innig, er strahlt eine Ruhe aus, welche sofort auf mich abfärbt.
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Als ich dich das erste Mal sah🖤
Romance~Abgeschlossen~ Lean trifft William zufällig, ihm ist vom ersten Augenblick klar, dass er anders ist. Zwischen beiden herrscht eine gewisse Spannung, wie lange können sich beide zurück halten? Wollen sie das überhaupt? -Diese Geschichte enthält sex...
