William:
Angezogen tritt Lean in die Küche, wo ich bereits das Frühstück vorbereite. Er schlingt seine Arme von hinten um mich und schmiegt seine Wange an meinen Rücken.
,,Na", meine ich und wende den Speck in der Pfanne.
,,Hmm", brummt er schläfrig.
,,Du bist es wohl nicht gewohnt, so früh aufzustehen", lache ich amüsiert und lege eine Hand auf seine.
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Wir betreten kurz nacheinander den Meeting Raum, sofort meldet sich Neil zu Wort, als er Lean sieht.
,,Was eine Überraschung", grinst er.
Lean lächelt leicht, setzt sich und sieht nervös auf seine Hände. Ich nehme neben ihm Platz, klappe meinen Laptop auf und suche die Infos heraus, die wir brauchen.
,,Gut, fangen wir an", beginne ich und eröffne somit das Meeting.
Nach zwei Stunden machen wir eine Pause, ich schaue zu Lean, welcher rote Wangen hat. Verwirrt schaue ich ihn an.
Er öffne seine Lippen einen kleinen Spalt und keucht, sofort richtet sich mein Blick auf meinen Bruder. Ich sehe schon, dass er etwas im Schilde führt, seine Hand liegt wohl auf seinem Beim. Um Ehrlich zu sein, will ich gar nicht wissen, was er macht.
Neil richtet seinen Blick auf mich, ich verenge meine Augen zu Schlitzen, schaue vorwurfsvoll auf seine Hand. Er hebt abwertend die Hände und lacht.
Leicht beuge ich mich zu Lean.
,,Komm mit", raune ich und stehe auf.
Sofort tut es was ich sage, folgt mir. Als wir außer Reichweite sind, drücke ich ihn gegen die Wand.
,,Was soll das?", fauche ich und presse ihn an die Wand.
,,W-was?", stottert er verwirrt.
,,Du weißt ganz genau, was ich meine, stell Dich nicht dumm!"
Ich seufzte.
,,Denkst Du echt, dass ich nicht gesehen habe, was Neil gemacht hat?!", presse ich hervor.
,,Ich - äh", versucht er sich zurechtfertigen, hält jedoch inne und sieht an mir vorbei.
Kurz schweige ich, drehe mich schließlich um und stehe Neil gegenüber.
,,Ihr kleinen Turteltauben", lacht er.
Anstatt zu antworten, hebe ich eine Augenbraue.
Lean krallt sich in mein Hemd, drückt sich an mich. Kurz drehe ich meinen Kopf zu ihm, blicke dann jedoch wieder zu Neil.
,,Aww, er hängt an dir. Hat er dir schon erzählt, dass es ihm gefallen hat, was ich eben gemacht habe?"
Ich liebe meinen Bruder, aber auf so eine Diskussion habe ich gerade ich keinen Nerv.
,,Neil, lass gut sein", meine ich monoton, packe Lean am Handgelenk und führe ihn zu einer Glastür.
Ich schließe diese hinter ihm, drücke ihn gegen das Geländer und flüstere ihm etwas ins Ohr.
,,Wolltest du, dass er dich anfasst?", frage ich und schlinge meine Arme um seine Hüften.
,,Willst du mich oder ihn?", frage ich weiter und warte nicht auf seine Antwort.
,,Sag schon", meine ich nach einigen Minuten.
,,Dich. Ich will dich Will", wimmert er, als ich die Fernbedienung betätige und diese auf die erste Stufe stelle.
,,Das sagst du jetzt nicht nur, weil ich dich penetriere?", frage ich skeptisch.
,,Nein", wispert er leise.
Kurz schweige ich, schalte die Fernbedienung dann jedoch wieder aus, Lean wimmer frustriert auf.
,,Ich habe versucht seine Hand wegzuschieben", flüstert er so leise, dass ich mühe habe ihn zu verstehen, ,,t-tur mir leid", fügt er hinzu.
Stumm drehe ich ihn um, nehme sein Gesicht in meine Hände und küsse ihn, lange, innig, leidenschaftlich. Mir ist es gerade egal, ob Neil mal wieder seine Sprüche reißt, uns auslacht oder das uns jemand sieht. Gerade könnte die Welt untergehen oder das Gebäude zusammenbrechen, das wäre mir egal, da ich die Person in meinen Armen halte, die ich liebe, über alles liebe.
,,Will", säuselt er an meinen Lippen, krallt sich in meinen Rücken und drückt sich an mich.
,,Was ist?", frage ich an seinen Lippen. Ich schaue ihn seine Augen, er tut es mir gleich.
,,Ich liebe dich", haucht er leise, schmiegt sich an mich und schließt die Augen.
,,Ich dich auch Kleiner", wispere ich leise an seinem Ohr und streiche ihm durchs Haar.
,,Wirklich?", fragt er und sieht auf. Stumm nicke ich und muss lächeln, als er sich freut.
,,Mein Kleiner."
Während sich Neil und ein Kollege besprechen, schaue ich aus dem Fenster. Draußen ist es grau, dunkel und es regnet in Strömen.
,,Gut, das wärs, schönen Tag euch noch", verkündet Neil, erhebt sich und verlässt den Raum.
Ich packe meine Unterlagen und meinen Laptop zusammen, erheb mich ebenfalls und deute Lean mit einen Handbewegung vor zu gehen.
Sacht greife ich nach seiner Hand und streiche über seinen Handrücken. Kurz sieht er zu mir und lächelt.
Wieder in meinem Büro, lege ich meine Sachen auf den Schreibtisch und setze mich. Genervt vom Meeting, seufzte ich tief aus und schließe kurz die Augen.
Leise Schritte nähern sich, Lean stellt sich, den Geräuschen nach zu Urteilen hinter meinen Stuhl. Er streicht mir sanft durch mein Haar, küsst meine Wange und dreht den Stuhl.
Kurz öffne ich die Augen, sehe, dass er auf meinem Schoß sitzt und sich an mich kuschelt.
,,Wann können wir nach Hause?", fragt er gegen meine Schulter murmelt.
,,Bald", erwidere ich und schaue auf die Uhr.
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Als ich dich das erste Mal sah🖤
Romance~Abgeschlossen~ Lean trifft William zufällig, ihm ist vom ersten Augenblick klar, dass er anders ist. Zwischen beiden herrscht eine gewisse Spannung, wie lange können sich beide zurück halten? Wollen sie das überhaupt? -Diese Geschichte enthält sex...
