Ein zischendes Geräusch weckt mich, woraufhin ich mir verschlafen die Augen reibe und mich umdrehe. Langsam öffne ich meine Augen und blicke direkt auf eine braune Wand aus Leder.
Was ist das? Wo bin ich?
Schnell drehe ich mich wieder auf die andere Seite und falle fast über eine Kante. Überrascht, dass mein Bett so geschrumpft ist, krieche ich zurück. Mein Blick huscht durch ein Wohnzimmer, das ich nicht kenne.
Oh, warte. Doch, ich kenne es. Ich bin bei Peter. Mit dieser Erkenntnis kommen auch alle anderen Erinnerungen and den gestrigen Abend zurück.
Ich atme tief durch, rede mir ein, dass ich stark bin und das alles schon schaffe, dann stehe ich auf. Peter steht mit dem Rücken zu mir in der Küche, die direkt ans Wohnzimmer angrenzt. "Morgen.", begrüße ich ihn gähnend und lehne mich an eine Küchentheke. Erschrocken dreht Peter sich um. Ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus. "Na, gut geschlafen?" Ich nicke lächelnd. "Ich habe dich doch nicht geweckt mit der Kaffeemaschine, oder? Meistens bin ich hier alleine, deswegen bin ich das Ganze hier nicht gewöhnt.", entschuldigt er sich verlegen. "Ich wäre wahrscheinlich sowieso bald aufgewacht.", winke ich ab. "Okay..."
Peter sieht mich unschlüssig an. Dann dreht er sich abrupt um, rührt irgendwas und reicht mir dann eine dampfende Tasse. "Hier, ich hab Cappuccino gemacht. Das magst du doch, oder?", fragt er unsicher. "Klar, dankeschön.", lächele ich und nehme einen vorsichtigen Schluck. Eine wohlige Wärme breitet sich in mir aus. Genüsslich lächelnd nehme ich noch einen Schluck. Schon erstaunlich, wie eine Tasse Kaffee einen aufheitern kann.
Zumindest, bis dich Kaffee an jemand bestimmtes erinnert, an den du gerade nicht unbedingt denken wolltest. Jonah. Seufzend lasse ich die Tasse sinken und wärme stattdessen meine Hände an ihr.
"Hast du Hunger?" Grinsend antworte ich: "Immer." Peter lacht leise. "Waffeln oder Spiegelei mit Avocado?" "Uhh, bitte keine Avocado, ich habe das Gefühl, dass jeder nur so tut als würde er Avocado lieben, bloß weil es gerade so einen Hype darum gibt." Sein Lachen wird lauter. "Okay, also Waffeln." Zufrieden nicke ich.
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"Willst du nicht mal rangehen?", fragt Peter mich verwundert als ich mein Handy nun schon zum vierten Mal klingeln lasse. "Nein, ich... ich möchte jetzt nicht telefonieren sondern die Zeit mit dir genießen.", rede ich mich heraus und werfe Peter ein kleines Lächeln zu. "Okay, wie du meinst.", zuckt er mit den Schultern. Schnell stelle ich mein Handy einfach auf lautlos und ignoriere die "verpassten" Anrufe von meinem Bruder, Jonah, Bell und Zach. Als die Ampel grün wird, fährt Peter wieder los und biegt nach links ab.
Nachdem wir zum Frühstück Waffeln mit Sahne, Äpfeln und Zimtsoße gegessen haben, hat Peter vorgeschlagen, mir seinen Lieblingsplatz in LA zu zeigen, weil ich ja erst morgen früh zurück nachhause fliege.
Nach ein paar Minuten hält Peter am Straßenrand an und steigt aus. Verwirrt schaue ich mich um. Wir sind mitten im Nirgendwo. Er öffnet lächelnd meine Tür und verbeugt sich scherzhaft. "Wenn Madame aussteigen würde, wir sind da." Schmunzelnd nehme ich seine Hand und lasse mir aus dem Auto helfen. "Wo sind wir?", frage ich dann neugierig und stelle mich auf die Zehenspitzen um über die Büsche blicken zu können, die uns umgeben.
"Na.", weist Peter mich schmunzelnd zurecht und drückt mich sanft wieder nach unten. "Nicht so ungeduldig." Grinsend verdrehe ich die Augen. "Komm, hier geht's lang." Peter zeigt nach rechts, wo sich jedoch ebenfalls nur Büsche befinden. "Wo? Durch die Büsche?", frage ich also irritiert. "Jap.", erwidert Peter grinsend. Ich seufze und folge Peter, der schon losgelaufen ist. Er geht vor und hält die Zweige und Äste aus meinem Weg, sodass wir relativ schnell vorankommen.
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𝐈 𝐡𝐚𝐭𝐞 𝐲𝐨𝐮, 𝐈 𝐥𝐨𝐯𝐞 𝐲𝐨𝐮 || 𝐖𝐡𝐲 𝐃𝐨𝐧'𝐭 𝐖𝐞 𝐅𝐅
Fanfikce𝔼𝕤 𝕕𝕒𝕦𝕖𝕣𝕥 𝕝𝕒𝕟𝕘𝕖 𝕍𝕖𝕣𝕥𝕣𝕒𝕦𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗𝕫𝕦𝕓𝕒𝕦𝕖𝕟, 𝕊𝕖𝕜𝕦𝕟𝕕𝕖𝕟 𝕖𝕤 𝕫𝕦 𝕫𝕖𝕣𝕤𝕥ö𝕣𝕖𝕟 𝕦𝕟𝕕 𝕖𝕚𝕟 𝕘𝕒𝕟𝕫𝕖𝕤 𝕃𝕖𝕓𝕖𝕟 𝕖𝕤 𝕨𝕚𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕙𝕖𝕣𝕫𝕦𝕤𝕥𝕖𝕝𝕝𝕖𝕟. **Erster Teil** -> Fortsetzung: "I hate that I love...
