Taehyung POV:
Am nächsten Morgen wurde ich wie immer von meinem Wecker um 5 Uhr geweckt.
Ich musste von meiner kleinen Wohnung aus immer eine Stunde zur Klinik fahren, also musste ich auch dementsprechend früh aufstehen.
Doch ich war nunmal ein Morgenmensch, also machte mir dies nichts aus.
So stand ich auf und duschte schnell, um etwas wacher zu werden und machte mich fertig für die Arbeit.
Dabei musste ich die ganze Zeit an Jungkook denken.
Konnte er wirklich erkennen was mit mir los war?
Meine anderen Freunde konnten mein Fake-Lächeln nie erkennen, ich hatte es echt gut gemeistert, wie ich gedacht hatte.
Doch dann kam dieser Junge namens Jeon Jungkook in mein Leben und stellte es komplett auf den Kopf.
Doch ich fand es nicht schlimm, im Gegenteil: Ich hatte schon immer gehofft jemanden zu finden vor dem ich nicht das Gefühl hatte dass ich mich verstellen musste.
In seiner Gegenwart konnte ich einfach ich selbst sein, er verurteilte mich nichtmal dafür.
Und das war echt schön...
Dann ging ich in die Küche und machte mir einen Caramel Macchiato und etwas Toast mit Spiegeleiern.
Als ich fast aufgegessen hatte und die Hälfte meines Kaffees schon getrunken hatte, klingelte plötzlich mein Handy.
Gott, wo hatte ich das nochmal hingelegt?
Es dauerte etwas es wieder zu finden, wobei die Melodie von What is love? von Twice durch die ganze Wohnung schallte.
Schließlich fand ich das dumme Ding hinter einem Sofakissen im Wohnzimmer und fragte mich wie zur Hölle das dahin gekommen war, doch ich ging lieber schnell ran, als weiter darüber nachzudenken.
„Annyeong?" sprach ich dann und versuchte das restliche Spiegelei schnell herunter zu schlucken.
„Hey, Tae Tae! Wie läuft es bisher so in deinen ersten Arbeitstagen als Psychologe?" fragte mich mein bester Freund Jung Hoseok neugierig, was mich schmunzeln ließ.
Ich hatte schon so ein Gefühl gehabt dass er mich früher oder später anrufen würde.
„Es ist echt sehr interessant, Hobie. Ich darf ja nichts über meinen Patienten verraten, aber er ist eine echt besondere Person. Ich möchte ihm unbedingt helfen, er hat es einfach nicht verdient in der Klinik zu sein, dafür ist er viel zu... ach keine Ahnung. Er ist nicht wie die anderen dort." erzählte ich Hoseok, als ich mir meine Schuhe im Flur anzog und aus der Haustür trat und auf mein Auto zusteuerte.
„Dein Patient klingt ja sehr interessant. Eigentlich schade dass du mir nicht etwas mehr über ihn erzählen kannst." schmollte Hoseok, was mich lachen ließ.
„Warum würdest du denn mehr über einen psychisch kranken Menschen wissen wollen? Glaub mir, es ist ganz schön hart sich mit so einem Thema zu beschäftigen."
Ich setze mich ins Auto und fuhr los, das Handy schloss ich natürlich vorher an die Freisprechanlage an.
„Keine Ahnung, das klingt voll spannend und geheimnisvoll!" war die Antwort meines besten Freundes darauf.
Ich redete noch die ganze Fahrt zur Klinik mit ihm und fragte mich innerlich warum er mich nie fragte wie es mir eigentlich ging.
Hoseok machte sich nämlich erst dann Sorgen um mich, wenn man mir auch ansehen konnte dass es mir schlecht ging.
DU LIEST GERADE
My therapist {Vkook<3}
FanfictionIch war ja auch einfach nur niemand, ein Nichts in dieser grauen, trostlosen Welt ohne Licht und Liebe. Alles was mir blieb war auf den Tag zu warten, an dem ich mir endlich das Leben nehmen würde. {Triggerwarnung!!!}
