Es war keine andere als Alessia. Sie stand in einem pinken Jogginganzug vor uns. Ich tritt ein Schritt zurück.
„Wie wäre es wenn ihr euch mal ausspricht?" fragte ich eine rhetorische Frage. Sie schaute mich verwirrt an.
„Jeder weiß wie sehr die Beziehung euch verändert hat. Versucht die Beziehung noch zu retten. Den wenn es zu spät ist, werdet ihr es bereuen." sagte ich kleinlaut. Ich lief schnell raus. Ich drückte auf den Fahrstuhl. Dieser kam nicht. Ich rannte die Treppen runter. Ich lief durch den Gang. Mein Atem stoppte fast. Meine Herz sprang mir gleich aus der Brust. Es fühlte sich so an, als würde ich ein Marathon laufen. Am Ziel war alles was ich wollte. Jedoch wenn ich versagte, verlor ich alles. Ich stoppte vor der Zimmer Tür 428. Ich klopfte paar mal. Zu meinem Glück schaute auch die richtige Person durch die Ritze der Türes.
„Sude?" fragte er. Er sah so gut aus. Seine verwuschelten dunklen Haare. Seine raue Morgen Stimme verpasste mir Gänsehaut.
„Mahir, kommst du kurz mit?" fragte ich zuckersüß.
Er ging kurz rein und kam dann wieder umgezogen zurück. Er schaute mich immer noch verwirrt an. Er nahm meine kleine Hand in seine große und folgte mir. Wir liefen zusammen durch die Straßen Santorini. Vor dem Strand fand wir eine leere Liege. Wir saßen uns gemeinsam hin.
„Und wieso sind wir gekommen?" fragte er mich.
Ich sammelte all meinen Mut. Es konnte doch nicht so schwer sein zu sagen das ich ihn vermisst habe.
„Özledim seni." sagte ich sehr leise. ( Ich habe dich vermisst)
Er zog mich von hinten in eine Umarmung. Er küsste meine Stirn.
„Bende seni." sagte er deutlich lauter als ich. (Ich dich auch)
Wir saßen eine Weile arm in arm und schauten uns den Meer an. Das Rauschen des Meeres war wie Musik für meine Ohren.
Es waren schon 13 Minuten vergangen und mein Herz klopfte immernoch wie Wild.
„Aybüke?" fragte Mahir mich.
„Ja?" antwortete ich.
„Seni seviyorum Küçüğüm." sagte er. Es kam so plötzlich. Es machte mich so glücklich. (Ich liebe dich meine kleine)
„Bende Seni seviyorum." sagte ich kleinlaut. (Ich liebe dich auch)
Mein Herz machte ein Sprung. Es war wie ein Traum. In mir flogen Schmetterlinge und platzten Feuerwerke.
Unsere Augen schauten sich an. Unsere Augen waren wie gefesselt aneinander.
Er näherte sich. Er nahm mit seiner rechten Hand mein Gesicht in seine Hand. Er küsste mich.
„Jetzt gehörst du mir." sagte er nachdem wir uns gelöst haben.
„Jetzt bist du ein Teil von mir." sagte er Stolz. Ich lächelte. Mein Kopf hatte ich an seine Brust gelehnt. Ich lauschte seinem Herzrhythmus.
Dieses Herz schlug für mich. Dieser Fakt bringt mich zum kichern.
„Über was lachst du?" fragte er verwirrt. Ein noch lauteres Lachen kam mir aus dem Mund. Er sah so überfordert aus. Ich schaute ihn schmollend an.
„Esel." sagte ich lachend.
„Wie hast du mich genannt, du Erdmännchen?" fragte er lachend.
„E-S-E-L" buchstabierte ich das Wort.
„Renn." sagte er. Ich rannte. Ich rannte um mein Leben. Ich lachte laut und rannte um mein Leben von Mahir der dicht hinter mir war. Ich rannte immer weiter bis ich an den Hüfte. hochgehoben und gedreht wurde.
Danach hatte er mich runter gelassen. Wir liefen Hand in Hand zum Hotel. Als wir am Eingang standen sah ich Mert und Alessia sich umarmen. Ich lächelte. Sie würde mir nicht mehr im Weg stehen. Als sie uns bemerkten schaute sie uns mit großen Augen und sagte: „Danke, Sude."
Ich lächelte und nickte.
„Viel Glück euch beiden." sagte Mert.
„Und danke Sude das du unsere Beziehung gerettet hast." beendete er seinen Satz. Mahir schaute mich skeptisch an und sagte: „Euch auch viel Glück."
Wir liefen weiter.
„Muss ich das verstehen?" fragte Mahir mich.
Ich lachte.
„Seitdem ich Gefühle für dich hatte, war Alessia mir im Weg. Also hab ich etwas über ihre Vergangenheit recherchiert. Als ich heute Morgen auf dem Dach war, war Mert dort. Es war ein Zufall, aber auch ein Vorteil. Als ich mit ihm redete kam sie dazu. Ich sagte das sie miteinander reden sollten und kam zu dir. Jetzt steht sie nicht mehr im Weg." erzählte ich ihm alles kurz gefasst.
Er lachte.
„Wow. Du würdest ja alles machen für mich." sagte er.
„Ich würde sterben für dich." sagte ich ernst.
Hättest du mich gegen die Welt eingetauscht, aber nicht gegen die Menschen. Das war das was ich mir wünschte. Das war das was ich mir in meinem Leben wünschte. Aleyna Kahraman. Du warst der Grund für den Anfang meines Albtraums. Jetzt bin ich glücklich, aber wie lang wird dieses Glück halten?
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Endloser Albtraum
RomanceWie entkomme ich meinen Problemen? Meinen Albträumen? Ist das vergessen ein Lösungsweg? Oder ist es nur eine Ausrede? Wie endet dieser Albtraum? Wer rettet mich aus diesem Albtraum? Ist es meine Familie? Meine Freunde? Meine verschwundenen Erinnerun...
