Indiesem Moment sehe ich, wie die Tür aufgeht. Kate stürmt in den Raum und eineSekunde später wird Sophie von mir fortgerissen. Ich höre, wie ihr Körper vondem Schwung auf den Boden fällt, aber ich habe kein Mitleid mit ihr. „Wenn dusie noch ein Mal auch nur ansiehst, sorge ich dafür, dass du dir wünschst totzu sein", faucht Kate Sophie noch zu, die am Boden liegt und versucht soschnell es geht aufzustehen und zu flüchten. „Kate", hauche ich. Meine Beinedrohen unter mir nachzugeben. Ich habe solche Angst. Was wenn es nicht echtist? Was wenn es nur eine Vorstellung in meinem Kopf ist, die ich mir ausdenkeum Sophie zu vergessen? „Ich bin da." Kate ist mit zwei Schritten bei mir undschließt mich in ihre Arme und lässt sich mit mir auf den Boden sinken. „Es istvorbei mein Engel. Es ist vorbei", haucht sie und wiegt mich in ihrem Arm. MeinHerz beruhigt sich langsam, aber ich kann nicht aufhören zu zittern. Katespricht nicht. Hält mich einfach nur fest. Ich kann Sophies Berührungen immernoch spüren. Überall auf meinem Körper. Ein leises Wimmern verlässt meinenMund. Der Feuchtigkeitsgetränkte Slip, der zwischen meinen Beinen klebt,erinnert mich jede Sekunde daran. Ich will nach Hause. Ich will mich waschen,bis Sophies Berührungen nicht mehr auf meinem Körper kleben. Kate steht auf.Sofort beginnt mein Herz wieder zu rasen. Das Gefühl wird immer präsenter undich beginne wieder zu würgen. Der Geschmack von Sophies Zunge in meinem Mundwill einfach nicht verschwinden. Dann ist Kate wieder bei mir. Sie legt ihrenArm um mich, während sie mit der anderen Hand mein Kleid zur Seite schiebt. Erschrockensehe ich sie an. „Es ist okay mein Engel. Alles ist gut", haucht sie sanft. Dasnächste was ich spüre ich ein warmer Feuchter Stoff an meinen Oberschenkeln.Kate wischt ganz sanft darüber. Es hilft ein wenig. Aber ich spüre ihreBerührungen immer noch. Ich greife nach dem Lappen in Kates Hand, aber sielässt mich los und greift nach meiner Hand. „Nein", sagt sie streng. Kurzbekomme ich Angst, weil ihre Stimme nicht mehr so weich klingt, aber dann beruhigtes mich sofort. Ich kann alles an sie abgeben. Sie wird sich um mich kümmern. Siewird dafür sorgen, dass es wieder besser wird, sie wird auf mich aufpassen. Siewird Sophie heimzahlen, was sie mit mir gemacht hat. „Halt still", befiehltKate, während ich spüre, wie sie mit ihrer Hand an meine Slip fasst. Kurz zuckeich zusammen, aber dann werde ich ganz ruhig. Es ist Kate. Ich bin sicher. Miteinem Ruck zerreißt Kate den dünnen Stoff und ich fühle wie sie den Slip zurSeite schmeißt. Dann ist da gleich der feuchte Lappen, mit dem sie mich saubermacht. Sofort geht es mir ein bisschen besser. Ich fühle mich nicht mehr soschmutzig. Kurz darauf legt meine Frau den Lappen zur Seite. „So ist es dochschon besser", flüstert sie und küsst mich auf die Stirn. Dann steht sie aufund greift unter ihr Kleid. Sekunden später hat sie ihre Unterwäsche in derHand und hilft mir sie anzuziehen. Es fühlt sich gut an wieder etwas an zuhaben, dass mich bedeckt. Als Kate dann noch das Kleid über meine Beine legtund mir ihren Schal umlegt beruhige ich mich immer mehr. „Ich lasse dich heutekeine Sekunde mehr aus den Augen mein Engel. Und Sophie wird dafür bezahlen,dass sie das getan hat. Das verspreche ich dir. Ich kann heute Abend noch nichtviel tun, aber ich verspreche dir, dass ich ihr das Leben zur Hölle machenwerde. Und sollte sie dich nochmal ansehen, dann bringe ich sie um. Du wirstauch nicht mehr neben ihr sitzen. Hab keine Angst mein Engel. Ich bin zwischeneuch beiden. Sie wird nicht über mich greifen und ich werde nicht weggehen."Sie hält mich fest im Arm, legt sich wie ein schützender Mantel um mich. „Denkstdu, du kannst aufstehen? Wir müssen noch ein bisschen bleiben. Noch bis zumEnde des Essens. Dann können wir sofort gehen." Ich klammere mich an sie,unsicher was ich zu ihr sagen will. Ich will einfach nur nach Hause und mich inmeinem Bett verkriechen. „Bitte Kate"; flüstere ich und sehe sie mit Tränen inden Augen an. „Bitte bring mich nach Hause", flehe ich sie an. Ich kann nichtmehr. Ich will nur eine heiße Dusche und mich danach einfach verkriechen. „Ichkann nicht mehr. Bitte." Kate drückt mich etwas fester. In ihre scheint es zukämpfen. „Bitte", schluchze ich und ich kann förmlich spüren, wie es ihr wehtut.Dann nickt sie. „Ich bringe dich nach Hause mein Engel. Wir haben bestimmt auchnoch eine Decke im Auto." Sie streicht mir die Haare aus dem Gesicht. „Denkstdu, du kannst aufstehen mein Engel? Dann bringe ich dich raus." Unsicher nickeich in der Hoffnung wirklich aufstehen zu können, auch wenn mein ganzer Körperimmer noch zittert. Kate erhebt sich zuerst, dann geht sie in die Hocke, damitich mich an ihr festhalten kann, während sie mir aufhilft. „Du machst daswundervoll mein Engel. Ich halte dich fest. Leg einen Arm um meine Hüfte." Ichversuche nicht zu denken, tue einfach nur, was meine Frau mir sagt. Lege meinenArm um ihre Hüfte und spüre wie sie ihren schützend um meine legt und michstützt. „Geht es so mein Engel?", fragt sie ganz sanft und zieht mich so nah esgeht an sich. Ich nicke nur und kralle meine Hand in ihrem Kleid fest. Langsamgehen wir so aus dem Badezimmer in Richtung Speisesaal, wo sofort alle Blickeauf uns gerichtet sind. Panisch drücke ich mich an Kate. Ich kann kaum atmen.Ich fühle mich als könnte jeder sofort sehen, was passiert ist. Als könntejeder sehen wie schmutzig ich bin. Verzweifelt versuche ich mich aus KatesArmen zu befreien um wegzulaufen, irgendwohin, wo mich niemand sieht, aber Katehält mich fest. Irgendwann auf dem Weg gebe ich auf und verstecke nur noch meinGesicht so gut es geht an Kates Schulter. „Beverly sieht ja gar nicht gut aus.Geht es ihr nicht gut", dringt Sophies gespielt unschuldige Stimme an mein Ohrund sofort spüre ich, wie Kate mich näher zu sich zieht. Trotzdem kann ichnicht verhindern, dass mein Körper zittert und meine Magen sich schmerzhaftzusammenzieht. „Sie fühlt sich wirklich unwohl. Ich werde sie nach Hausebringen", antwortet Kate entschlossen und verabschiedet sich von allen amTisch. Zügig, so schnell meine Beine mich tragen, ohne dass es aussieht alswürden wir rennen bringt Kate mich aus dem Saal und wir sind allein. Immerwieder drohen meine Beine nachzugeben, jedes Mal hält Kate mich fest, bis siemich irgendwann hochhebt und mich nach draußen trägt. Die kühle Nachtluft tutgut und nach ein paar Atemzüge wird meine Atmung wieder ein wenig ruhiger. Ichhabe Abstand zu Sophie. Sie kann nicht hier raus. Nicht während ihre Gäste drinsind. Kate's Arme die mich halten, tun ihr übriges und ich schaffe es mich einwenig zu entspannen und meinen Kopf gegen ihre Schulter zu legen. „Genau meinEngel. Entspannt dich. Das Auto wird gleich da sein" Kaum hat sie das gesagthöre ich die Reifen auf dem Steinweg, die auf uns zukommen. Erschrocken hebeich den Kopf, aber es ist wirklich nur das Auto mit unserem Fahrer, der vor unsanhält und aussteigt, um uns die Türen aufzumachen. „Mylady", sagt erdienstbeflissen, während Kate mich vorsichtig auf dem Sitz absetzt. „Hol dieDecke aus dem Auto. Und mach schnell", befiehlt Kate unserem Fahrer und knietsich neben mich. Sanft streicht sie mir Haare aus dem Gesicht, die an dertränennassen Haut zu kleben scheinen. „Gleich wird dir wärmer mein Engel. Unddann setze ich mich neben dich und wir fahren nach Hause. Du bist inSicherheit", verspricht sie mir und küsst ganz sanft meine Stirn. Sie beruhigtmich, auch wenn ich nicht wirklich zur Ruhe kommen kann, aber wenn sie mit mirspricht, mich hält, drängt sie die Bilder zur Seite, das Gefühl, Sophies Händelägen immer noch auf mir. Kate steht wieder auf, um die Decke von unseremFahrer entgegen zu nehmen und legt sie wie einen schützenden Mantel über mich,bevor sie die Tür zu macht und schnell auf die andere Seite des Autos geht, um nebenmir einzusteigen. „Alles wird wieder gut mein Engel. Es wird eine Weile dauern,aber es wird wieder gut. Das weißt du doch", verspricht sie mir, bevor sie michfest in ihre Arme schließt und das Auto losfährt um uns nach Hause zu bringen.
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Yes, Mylady
LosoweBeverly ist ein Sklavin in einer Dystopischen Welt, die lernt was Liebe sein kann. Doch dann wird sie aus ihrem neu gefundenen zuhause gerissen und zu Kate gebracht wird, die ihr das Leben nicht leicht macht und großen Gefallen daran findet ihr weh...
