24. Kapitel

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Immer mehr Gäste sind gegangen, haben sich verabschiedet und irgendwann haben auch Kate und ich uns zurückgezogen. Endlich können wir aufatmen. Hier und jetzt, in unserem Schlafzimmer, können wir endlich wieder sagen, was wir wollen, ohne Angst haben zu müssen, dass wir dafür umgebracht werden. Es ist befreiend.

Kate steht mir gegenüber, hält meine Hände fest in ihren. „Das ist unsere Hochzeitsnacht.“ Sanft und leise treffen die Worte meine Ohren und als ich aufsehe, kann ich ein geheimnisvollen Lächeln auf ihren Lippen erkennen und ihre Augen werden dunkler. Sie hat etwas mit mir vor, aber ich weiß noch nicht genau was und es ist unheimlich aufregend.

Widerstandslos lasse ich zu, dass Kate ihre Hände aus meinen nimmt. So sanft wie ein Windehauch streicht sie über meine Arme nach oben und ein leichtes Zittern geht durch meinen Körper, während alle Härchen sich aufstellen. Auf meinen Schultern kommen Kates Hände zu liegen, ganz leicht nur, kaum zu spüren, aber doch da. Ohne darüber nachzudenken lege ich meine Arme um ihre Hüfte und verschränkt meine Hände hinter ihrem Rücken, ziehe sie dadurch näher an mich und auf einmal ist sie es, die schnell atmet. „Was machst du nur mit mir?“, fragt sie, aber anstatt ihr zu antworten, stelle ich mich auf die Zehenspitzen und schließe die Distanz zwischen uns, bis meine Lippen zart auf ihren liegen. Sanft streiche ich mit meiner Zunge über ihre zarten Lippen, bis sie sie minimal öffnet und ich ihren Mund erkunden kann. Schnell wird der Kuss hitziger und Kates Hände beginnen meinen Rücken entlang zu streichen, mich näher an sich zu drücken, ihren Körper gegen meinen. Ohne weiter zu zögern öffnet sie den Reißverschluss am Rücken meines Kleides. Ihre Hände streichen über die Haut meines Rückens, meine Schultern, über den Rest des Kleides an meinen Armen, bis das Kleid endgültig von meinem Körper fällt. Ich drücke sie rückwärts Richtung Bett, steige aus meinem Kleid. Nur in meiner Unterwäsche und den dünnen Strumpfhosen trage ich nichts mehr. Meine Schuhe habe ich einfach unter dem Kleid liegen gelassen. Selbstsicher löse ich mich von ihr und sobald ich einen Schritt zurückgehe, fehlt mir ihre Nähe, aber ich ignoriere es einfach, gehe um sie herum. Aber nur langsam. Kates Augen sind auf mich gerichtet. Lassen mich keine Sekunde außer acht, bis ich hinter ihrem Rücken stehe. Wartend stehe ich hinter ihr, wartend bis sie es kaum noch aushält. Es ist, als hätten wir Rollen getauscht. Sie lässt es sich auch gefallen. Zumindest noch. Wie lange noch ist eine andere Frage. Ich merke, wie sie ungeduldiger wird, sich schon umdrehen will, aber ich lege meine Hände auf ihre Schultern, nur um Sekunden später mit meinem Kopf ihrem Hals immer näher zu kommen, bis meine Lippen ihn ganz zart berühren. Kates Atem wird schneller, als ich beginne sanft an ihrem Hals zu saugen. Wie von selbst finden meine Finger den Reißverschluss zu ihrem Kleid und ganz langsam ziehe ich ihn nach unten. Der Punkt ist gekommen. Der Punkt, an dem Kate wieder die Kontrolle übernimmt. Sie streift sich das Kleid ab, während sie sich umdreht, nur um ihre Lippen wieder mit meinen zu verbinden. Sie drückt mich zurück, sodass ich dazu gezwungen bin mich auf das Bett zu setzen und Kate auf meinen Schoß. Kundige Hände fahren über meine Seiten, drücken meinen Körper an den meiner Frau. Wir unterbrechen unseren Kuss und ich habe Zeit ihr ganzes Aussehen in mich aufzunehmen.

Sie ist so wunderschön. Die helle Haut, über der nur ein fast durchsichtiger Slip und ein BH aus feiner Spitze liegt, der jedoch durch ihren Schweiß auch fast schon durchsichtig ist. Meine Hände fahren zu ihren Haaren und suchen nach den Klammern, sie zusammenhalten. Sie hat so wunderschöne Haare. So wunderschöne, lange, seidige Haare. Sie sollte sie nicht so verstecken, auch wenn ihr diese Hochssteckfrisur unheimlich gut steht. „Du bist wunderschön“, flüsterte ich und ziehe eine der Haarklammern aus ihren Haaren. Sofort fallen sie in großen Wellen über ihren Rücken, als würde sich flüssiges Gold über ihre Schultern, ihren Rücken ergießen. Ich sehe sie einfach an. Niemals auf der ganzen Welt hat es ein schöneres, perfekteres Wesen gegeben als diese Göttin auf meinem Schoß und ich bin so unendlich glücklich, dass ich sie meine Frau nennen darf. Ich weiß nicht wie ich so viel Glück haben konnte.

Yes, MyladyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt