Er half mir also wieder ins Auto und schnallte mich wieder an. Nach wenigen Minuten verlor ich den Kampf mit meinen Augen und schlief ein.
Schläfrig und mit dröhnendem Kopf öffnete ich langsam meine Augen. Ich wollte noch nicht aufstehen. Da ich meine Gedanken unterstützen wollte, drehte ich mich um. Als ich meine Augen nochmal kurz öffnete, weil ich mein Kissen suchte, erschrak ich so stark, dass ich rückwärts aus dem Bett fiel. Wer war das? Was ich gesehen hatte? Ich hatte einen nackten Rücken gesehen. Was jetzt auch nicht schlimm ist, doch es war nicht der von Luca ... als ich aufstehen wollte, merkte ich, dass ich meine Klamotten nicht mehr anhatte. Wo bin ich überhaupt? Und wer ist der Typ? Ich kann mich an nichts mehr erinnern ... was ist gestern passiert? Ich hielt mir meinen Kopf vor Schmerz, die durch den Aufprall noch schlimmer geworden sind.
Der Typ ist zum Glück dadurch nicht wach geworden. Nach kurzem suchen, finde ich mein Kleid. Schnappe es mir und meine restlichen Sachen. Warte mein Kleid!? Ich hatte keinen BH an ... ich habe ein Pulli an ... er, hat ihn mir angezogen ... oh Gott er hat mich nackt gesehen ... Bitte Gott mach, dass ich ihn nie wiedersehe! Auf dem Weg nach unten höre ich Stimmen. F*ck. Ich suche nach der Tür nach draußen. Als ich sie sah, schlich ich mich an dem Türbogen vorbei, doch genau an dem Türbogen fällt mir mein ein Schuh runter. Größeres F*ck! Ich sammle schnell meinen Schuh auf und ging wieder hoch. Als auch mein Kopf wieder oben war. Schaute ich in vier verblüffte Augen. Déjà-vu. Grüne Augen. Die grünen Augen. Dasselbe Grün, wie heute Nacht. „Äh Hallo", sagte ich etwas nervös. „Oh Hallo", sagte der ältere Typ von den beiden. „Wer bist du denn?", fragte der jüngere. Ich würde ihn auf so 13/14 schätzen. „Oh Entschuldigung Marie", sagte ich. „Ähm, ich muss dann auch!", sagte ich um diese unangenehme Stille zu unterbrechen. „War schön dich kennenzulernen!", sagte der jüngere. Der ältere Typ stimmte ihm mit einem Nicken zu. Ich eilte so schnell es geht raus. OMG war das unangenehm.
Ein Blick auf mein Handy, verriet mir, dass es leer ist. Also musste ich zu Fuß gehen. Meine Schuhe hatte ich in der Hand, auf die Idee sie anzuziehen kam ich nicht. Nach circa 30 Minuten Fußweg, Gedanken das ich hier sterben werde, weil ich kein Plan habe, wo ich bin kam ich dann auch endlich zu Hause an. Ich suchte nach meinem Schlüssel, fand ihn aber nicht, also klingelte ich und unsere Putzfrau macht mir die Tür auf. „Oh Frau Von Ludwig, ihr Bruder und ihr Freund machen sich große Sorgen!", sagte sie. „Es tut mir leid", sagte ich und schaute ihr entschuldigend in die Augen. „Bei mir müssen sie sich nicht entschuldigen, entschuldigen sie sich lieber bei ihrem Bruder!", sagte sie mitfühlen. „Danke", erwiderte ich. Ich legte meine Sachen ab und lief Richtung Küche. „Hallo Bruderherz, ich bin wieder da", sagte ich während ich mir Wasser in ein Glas schenkte. „Gott sei Dank! Wo warst du?", sagte Dominik und schaute mich besorgt an. Luca ignorierte ich, da mir auf dem Heimweg das mit Luca eingefallen ist. „Ähm gute Frage, kann ich dir nicht sagen aber ich bin wieder da!", sagte ich in der Hoffnung er würde nicht nachfragen. „Wie, du weißt nicht, wo du letzte Nacht warst?", kam es erstaunt von ihm. „Ja", sagte ich.
Währenddessen hatte ich eine Schmerztablette genommen. „Ich bin oben", sagte ich dann noch. „Aber ...", kam es noch, doch ich war schon weg.
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Grüne Augen
RomanceMarie ist 17. Sie führt das perfekte Leben. Muss sich um nichts Sorgen machen. Ihre Eltern lieben sie. Gute Noten. Einen Bruder der über Leichen für sie gehen würde. Eine beste Freundin mit der sie durch dick und dünn geht. Einen Freund. Doch dann k...
