Sein Vater klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter. Nun wandte er sich ab und machte ein paar Schritte auf mich zu.
„Hey", kam es von ihm. „Hey, ich bin Marie", sagte ich. „Tobias", erwiderte er. Wir verließen das Sekretariat. Ich zeigte ihm alles Notwendige für den Anfang. Also sowas wie Toiletten, Eingang, Klassenzimmer, Parkplatz, Fachräume, Pausenhof und wir holten seine Bücher ab. Die Zeit über hatten wir uns unterhalten. Er ist mit seiner Familie hierhergezogen, weil seine Eltern hier einen neuen Job haben. Er ist 18 wie ich gedacht hatte. Am Ende standen wir auf dem Pausenhof und verabschiedeten uns. „Könnten wir uns morgen hier treffen? ... Weil, ich hab jetzt schon kein Plan mehr wo ich hin muss", sagte er. „Ähm ... haha ja klar", antwortete ich. „Dann bis morgen", sagte er, lächelte mir zu und drehte mich langsam um. „Bis morgen", sagte ich. „Ach und nochmal danke ... also für die Führung und so ...", sagte er noch. „Kein Problem, immer wieder gerne", antwortete ich. „Achso ja, dann meld ich mich für die nächste", sagte er lachend. Ich schaute ihn verwirrt an. Bis ich gecheckt habe, was ich gesagt hatte und auch anfing zu lachen.
Er lief Richtung Parkplatz. Ich blieb an Ort und Stelle stehen um Dominik anzurufen. Während ich das Tuten am Ohr hörte, sah ich wie sich Tobias immer wieder umdrehte. „Ja ... Hallo ... alles gut? ... Marie ... HALLO ... MARIEEE", so wurde ich von meinem liebsten Bruder aus meinen Gedanken gerissen. „Ja?", fragte ich. „Was ja? Was ist?", fragte er leicht genervt. „Hö du hast mich doch angerufen", sagte ich leicht schnippisch. „Jo was geht den bei dir? Irgendwas genommen? Du hast mich angerufen!", kam es lachend von ihm. Ich atmete tief ein und aus um meine Gedanken zu ordnen. „Aso ja ... ähm kannst du mich abholen?", fragte ich ein wenig peinlich berührt. „Schule?", fragte er und ich hörte schon seine Schlüssel. „Ja", sagte ich. „Bin in 10 Minuten da!", sagte er während er die Tür zumachte. „Ok ... danke Bruderherz!", sagte ich und legte auf.
10 Minuten später war Dominik da, ich stieg ein und er fuhr sofort los. Zu Hause angekommen, machte ich nicht mehr viel. Meine Hausaufgaben, was zu essen, ging duschen und ging schließlich nach ein paar Folgen Netflix auch ins Bett.
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Grüne Augen
RomanceMarie ist 17. Sie führt das perfekte Leben. Muss sich um nichts Sorgen machen. Ihre Eltern lieben sie. Gute Noten. Einen Bruder der über Leichen für sie gehen würde. Eine beste Freundin mit der sie durch dick und dünn geht. Einen Freund. Doch dann k...
