Oh Gott, war das unangenehm. Die Tür ging zu und ich schaute Dominik nach. Bis Kris das Wort an sich riss: „Äh, ich geh, dann glaub ich auch mal". „Ja", gab ich traurig zurück. Ich brachte ihn dann noch zur Tür und verbrachte den restlichen Tag in meinem Bett.
Diese Woche haben wir Projekttage. Worauf ich jetzt nicht so Lust haben, allerdings ist es besser als Unterricht. Ich lief heute zur Schule, da diese wegen der Projekttage erst um 8:30 Uhr Anfängen und Dominik mich nicht mitnehmen konnte. Da ich etwas zu spät war, waren alle schon drinnen. Als ich das Klassenzimmer betrat, sah ich aber, dass Herr Kunz noch nicht da war. Mein Glück. Janina hatte mir einen Platz frei gehalten. Ich setzte mich auf den freien Platz, legte meine Tasche ab und zog meine Jacke aus. „Ich dachte schon, du lässt mich alleine", kam es verletzt von Janina. „Eyy", kam es hinter Janina. Eric. Er schaute gespielt, verletzt um Janina rum. Janina lachte nur. Ich grinste und schaute mich unbewusst um. „Na, Lieblingscousine, soll ich dich morgen mitnehmen? Dass du pünktlich kommst?", sagte Eric lachend. Ich bekam es nur am Rande mit, da mein Fokus ganz auf Kris. „Hallooo?", kam es von Janina. Ich bekam es nicht mit. Meine Gedanken waren ganz bei ihm. „Er ist Herr Kunz beim Kopieren helfen.", sagte dann Eric während Janina mich versuchte „wach" zu rütteln. „Was? Wer?", fragte ich perplex. „Dein Freund.", sagte Eric eiskalt. „Du hast einen Freund?", fragte Kris plötzlich hinter mir. „Äh, das wollte ich auch grade fragen!", sagte ich und schaute wütend Eric an. Eric und Janina lachten sich ihr bestes Stück ab. Während bei Kris und mir eher die Laune in den Keller sank. Danke Eric. Tobias hatte sich krankgemeldet, weil er keine Lust hatte. Der Tag verging schleppend. Meine Gedanken kreisten ausschließlich um den lieben Herrn neben mir. Seine Augen. Seine Lippen. Immer wieder kamen mir diese in meinen Kopf und lenkten mich komplett ab. Dazu auch noch seinen Duft. Heimlich! Und dann muss ich immer an den Kuss denken. Stopp. Fast-Kuss... leider.
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Grüne Augen
RomansaMarie ist 17. Sie führt das perfekte Leben. Muss sich um nichts Sorgen machen. Ihre Eltern lieben sie. Gute Noten. Einen Bruder der über Leichen für sie gehen würde. Eine beste Freundin mit der sie durch dick und dünn geht. Einen Freund. Doch dann k...
