Das Licht blendete.Grün.Rot.Gelb.Blau....die Farben reflektierten in meinen Pupillen. Die Wärme umhüllte mich wie als würde ich inmitten eines Lagerfeuers sitzen. Meine Augenlieder waren schwer und als ich sie langsam öffnete erkannte ich den Grund für die punktuelle Wärme. Ich hing auf dem Kopf. Pranken umschlossen meinen Brustkorb. Mein Kopf musste mittlerweile blutrot sein. Ächtzend erhob ich meinen Oberkörper und hielt mich an Zarkans Pranken fest ,damit das Blut zurücklaufen konnte , wo es hingehörte. Nach einiger Zeit bekam ich aber einen Krampf im Bauch und musste mich wieder hängen lassen. Jetzt Viel mir auf , dass es ziemlich dunkel war. Nur durch einen kleinen Spalt blendete mich ein gleißender Lichtstrahl. Ich war verwirrt und wusste nicht wo ich mich befand. Langsam sreckte ich meinen Arm aus und berührte mit den Fingern eine ledrige, faltige Fläche, die sich ziemlich nah an meinem Gesicht befand. Erschrocken schrie ich schrill auf. Zarkan zuckte zusammen und es wurde augeenblicklich so hell, dass ich meine Augen schließen musste. Er wickelte seine Flügel jetzt seitlich an seine Flanken an. Nachdem einige Zeit verstrichen wat bewegte sich etwas an meinem Oberkörper. Ich wurde vorsichtig gedreht und musste lachen als mich eine spitze Klaue am nackten Bauch streifte. Das Lachen wurde von meinem herabhängenden Shirt gedämpft und mein Speichel duchnässte es an einer Stelle. Ich stopfte es mit beiden Händen in die Hose zurück und erblickte Zarkans Kopf direkt vor meinem. Er blickte mich verspielt an und seine nassen Nüstern berührten meine Stirn. Ich kicherte ausgelassen und vergaß für einen Moment die Lage in der ich mich befand. Mein Daumen strich über die schuppige Stirn des Drachens. Er schloss die Augen als ich den Wulst zwischen seinen Augen kratzte und brummte glücklich. "So..würdest du mich jetzt bitte runterlassen?" fragte ich ihn mit einem gespielt strengen Unterton. Er öffnete seine Augen und sah mich kurz verdutzt an dann lockerte er seinen Griff. Erst jetzt fiel mir auf das ich hoch über dem Boden hing:"Fuck!" Ich griff mit meiner Hand ins leere und die Schwerkraft hatte mich in ihrem Griff. Der Boden kam immer näher, alles ging ganz schnell. Ich sah Zarkan hoch über mir an einem Ast hängen. Wie eine Fledermaus hing er da und starrte mich einfach nur an. Ich wunderte mich das ich noch nicht auf dem Boden aufgeschlagen war und wandte meinen Kopf ein wenig zur Seite. Was ich übersehen hatte , war Zarkans Schwanz der mich vor dem harten Aufprall gerettet hatte und nun mit Schwung zurück auf den Ast beförderte. Der Schock war aus meinen Gliedern entwichen und ich begann erneut hemmungslos zu lachen. Als sich meine Augen mit Tränen füllten und mein Bauch sich verkrampfte stupste mich etwas von der Seite an. Zarkan hatte sich zu mir auf den Ast gesetzt , der nun bedrohlich schwankte. Wir mussten aussehen wie zwei Tauben von denen die eine magersüchtig war und die andere eine Wachstums Mutation hatte. Meine Gedanken brachten mir einen erneuten Lachflash. Erst jetzt schenkte ich der Umgebung meine Aufmerksamkeit und mir fiel auf das wir auf dem einzigen Baum in der Umgebung saßen. Diese Umgebung bestand aus einem sich weit erstreckendem Weizenfeld. Die Schoten des Weizen glänzten Gold, gelb im Schein der Sonne. Die Hitze ließ den Horizont flackern und ich suchte verzweifelt meinen Rucksack. Endlich fand ihn mein Blick, er war unachtsam vom Baum geworfen worden. Zarkan war meinem Blick gefolgt und ich gab ihm einen Stoß mit meiner Schulter. Er grummelte und stieß etwas zu fest zurück wobei ich mein Gleichgewicht verlor und fast vom Baum gefallen wäre. Ich funkelte ihn mit meinem Blick an und stieg rückwärts den Baum hinab. Dann rannte ich los ,einfach geradeaus durch das weich , sich wiegende Weizenfeld. Keine Minute später war Zarkan an meiner Seite und überholte mich. Ich hatte keine Chance und ließ mich zurückfallen um die kleinen Schäfchenwolken zu betrachten , die sich am Himmel abzeichneten.
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Drachenmädchen
FantasíaNur sie weiß es nur sie kann es prophezeien.....die Drachen leben! Näher als jeder glaubte Nur sie erkennt das Gutmütige in den riesenhaften Kreaturen die , die Wächter um jeden Preis von der Stadt fernhalten wollen. Kann sie die Massenabschlachtun...
