Wisst ihr was...sch*** auf die 5 Votes xD es geht trotzdem weiter...ich kann es nämlich kaum erwarten! Mein Buch geht dem Ende zu :)))
Eine Zeit lang war ich noch in meinem Zimmer geblieben und hatte gewartet. Gewartet , auf was? Ich wusste es selber nicht , vielleicht hatte ich gehofft , dass meine Mutter nachhause kommt , sich zu mir setzt und mich umarmt. Irgendwann hatte ich diese Stille nicht mehr ertragen und war schluchzend aus dem Haus gestürzt. Dieses Haus hatte nichts mehr von einem Zuhause an sich. Die Liebe war längst erloschen. Geschockt rannte ich zu Zarkan und heulte mich bei ihm aus. Irgendwann , ich weiß nicht wie lange ich geweint hatte , war ich auf seinen Rücken geklettert und einfach losgeflogen. Jetzt war ich hier , auf einem der Burgtürme. Rechts und links von mir saßen Zarkan und Melody. Wenn sie da so saßen wie zwei Eulen konnte ich klar erkennen wie viel größer Melody als Zarkan war. Ich schmunzelte und Zarkans grasgrüne Augen sahen mich forschend an. Schon wieder lächelte ich und Zarkan entblößte unbeholfen seine Zähne. Ich hielt mir den Bauch als ich anfing zu lachen. Zu meiner Überraschung hallte mein lachen von den umliegenden Burgmauern wieder und ich war sofort still. Entsetzt musste ich dann aber mit ansehen wie Melody ein klickergeräusch von sich gab und auch dies von den Mauern wiederhallte. Zarkan stimmte mit ein und das Echo wurde immer lauter. "Hey!" herrschte ich sie an , doch die Drachen hatten zu viel Spaß an der Sache und dachten gar nicht erst daran aufzuhören. Dann wurde es unten im Hof plötzlich heller. Mir stockte der Atem , als zwei Wächter aus einer Tür traten. Beide hatten eine Laterne in der Hand und ein Schwert an der Hüfte. Als die Drachen immer noch nicht aufhörten hielt ich ihnen unsanft das Maul zu und sie verstanden. Als die Männer begannen sich im Hof umzuschauen, begann Zarkan unruhig mit dem Schwanz zu schlagen. Melodys Ohren zuckten hektisch hin und her um die Worte der Wächter zu erfassen. Zu unserem Glück war der Turm nicht beleuchtet und so blieben wir ungesehen. Ich sah mich um und erkannte am Horizont , dass der Himmel langsam rosa wurde. Die Sonne würde bald aufgehen. Doch solange sich die Wächter im Hof aufhielten konnten wir unmöglich unbemerkt verschwinden. Jetzt wurde auch ich nervös. Dann sagte einer von den Wächtern etwas zum anderen. Nur mit Mühe verstand ich es:" Wann müssen wir fertig sein?" Der andere drehte sich um :"um halb sechs." In diesem Moment schlug es fünf. Der Glockenturm war so laut , das ich vor Schreck zusammenzuckte. "Aha" Dann schwiegen die beiden eine Weile. Der eine von ihnen , der etwas dicklicher war stellte einen großen Pfahl in der Mitte des Hofes auf. Der dünnere schleppte alle drei Minuten dicke Holzblöcke herbei , die der andere dann aufstellte. So ging das eine Ewigkeit bis ein großer Haufen gebildet war. "Warum wird sie um diese Zeit hingerichtet?" fragte der dünne leise. "Ich habe gehört , dass der Baron ihr nicht die Genugtuung von Zuschauern gönnen will." "So etwas ist mir aber neu" der Wächter legte seine Stirn in Falten ,aber fragte nich weiter. Ich zitterte , wollten sie hier etwa jemanden Hängen?? Aber wo war der Strick? Interessiert beobachtete ich die beiden , bis sie den Hof verließen. Ich wunderte mich , war so schnell eine halbe Stunde vergangen? Egal , ich wollte nur noch hier weg , ich wollte nicht sehen wie jemand stirbt. Gerade als ich aufsteigen wollte ging im Hof die Tür wieder auf. Die zwei Männer führten eine dritte Person in den Hof. Es war eine Frau. Hinter den drei lief der Baron , ich erkannte ihn an seinem langen Umhang. Es wurde langsam heller und somit für uns gefährlicher , wir mussten schleunigst verschwinden , aber irgendetwas hielt mich hier. Ich bekam meine Augen einfach nicht von dem Geschehen im Hof weg. Dann erstarrte ich , mein Herz blieb stehen und ich atmete nicht mehr. Die Frau hatte geschrien , es war meine Mutter! "Mamaa" flüsterte ich mit Tränen in den Augen und war immer noch unfähig mich irgendwie zu bewegen. "Seien sie Still Anabelle!" schrie der Baron sie an. Noch mehr Tränen traten in meine Augen. Meine Sicht wurde verschwommen und ich konnte nichts mehr erkennen. Schnell wischte ich mit dem Handrücken über meine Augen. Ich musste doch irgendetwas tun. Die Männer zerrten meine Mutter, die sich mit aller Kraft wehrte , zu dem Haufen. Dann hielten sie sie hoch und banden sie an den dicken Pfahl. Jetzt erkannte ich was der Haufen darstellen sollte. Es war ein Scheiterhaufen! Die Männer traten zurück und der Baron nahm die Kerzen aus ihren Laternen und stellte sie zwischen das trockene Holz. Meine Mutter schrie wie am Spieß als sie sah , dass sich sie ersten Balken entzündeten. Ich sprang auf und setze mich auf Zarkans Rücken. Aber der Drache bewegte sich kein Stück. Mittlerweile brannten die ersten Balken und entzündeten weitere. "Zarkan" fauchte ich ihn an , aber er reagierte nicht. In seinen Katzenaugen spiegelten sich die züngelnden Flammen. Der Qualm stieg zu uns hoch und vernebelt die Sicht. Meine Augen brannten und ich schluchzte auf , als meine Mutter wieder schrie. Nun brannte das ganze Holz um sie herum. Plötzlich verschwand meine Trauer und verwandelte sich in unbändige Wut. Voller Hass kletterte ich von Zarkans Rücken. Dann sprang ich. Die Zeit verlangsamte sich und ich kam den Flammen immer näher. Würde das nun mein Ende sein? Als ich dem Baron in die Augen sah , stellte ich fest , dass er mich erkannt hatte. Etwas in ihnen blitzte auf und obwohl es richtig heiß war , spürte ich einen kalten Schauer an meinem Rücken. Das alles passierte in nicht mal zwei Sekunden. Dann ganz knapp vor dem Aufprall griffen mich zwei mächtige Klauen und schleuderten mich auf die Seite.Meine Arme brannten vor Schmerz und ich konnte mich nur schwerfällig erheben. Ich stöhnte auf und sah in zwei stechende Augen.Der Baron hielt mich augenblicklich fest und zerrte mich zu einer Tür. Ich zappelte in seinen Armen und sah zum Feuer hinüber. Zarkan war mitten in den Flammen und glühte rot. Seine bedrohlichen Schrei hallten durch den Hof. Dann flog er hoch. Er erleuchtete die ganze Burg. In seinen Klauen hing meine Mutter. Sie bewegte sich nicht und ich betete , dass sie noch lebte. Dann war Zarkan weg und ich wurde in eine Tür gezogen. Hinter uns fiel sie uns schloss. "Na? Hat dich dein kleiner Drache im Stich gelassen? säuselte er zynisch in mein Ohr. Ich schrie auf und biss ihm in die Hand. Vor Schmerz Schreiend ließ mich der Baron los. Schnell rannte ich aus der Tür und schmiss sie zu. Wie aus dem nichts ergriffen mich zwei Klauen und trugen mich auf den Turm. Unter uns sah ich wie ein wütender Baron die Tür aufschmiss.
Es hat ja ein bisschen gedauert , aber es sind 5 Votes also wie versprochen ein neues Kapitel:)
Freue mich über jedes kommi und so ♡
Samydamy
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Drachenmädchen
FantasyNur sie weiß es nur sie kann es prophezeien.....die Drachen leben! Näher als jeder glaubte Nur sie erkennt das Gutmütige in den riesenhaften Kreaturen die , die Wächter um jeden Preis von der Stadt fernhalten wollen. Kann sie die Massenabschlachtun...
