Kapitel 29

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Seit einem Tag durchquerte Hanc die Moore. Noch immer hatte er seine alte Wächter Rüstung an , und noch immer waren die Felder nicht in Sicht. Er trug seinen Helm unter dem Arm , doch selbst das half nicht gegen die drückende Hitze. Seine Hand glitt unter den Metallischen Brustkorb und fühlte nach dem kleinen Amulett. Es war noch an Ort und Stelle. Hanc atmete erleichtert auf. Eigentlich brauchte er eine Pause , doch die konnte er sich nicht leisten. Er musste Zeit aufholen , wertvolle Zeit. Zeit des Vorsprung. Doch viel half ihm das auch nicht , andauernd drehte er sich um aus Angst , die anderen Wächter würden ihn mit ihren Pferden einholen. Früher oder später würde dies auch geschehen. Ganz klar , sie waren schneller , er war ja nur zu Fuß unterwegs. Aber bis dann würde er durchhalten. Die Felder erreichen , mit denen auch die Ortschaften kamen. Dort würde et ein Pferd kaufen , erst dann würde es sich lohnen. Geschickt wich er einer weiteren feuchten Stelle aus. Hanc musste aufpassen wohin er trat. Es war Verschwendung mit einem Pferd hier durch zu reiten , dachte er sich. Die Tiere mussten für die Gleiche Strecke doppelt so viel Kraft aufwenden. Daraus erhoffte er sich einen Vorteil. Nach einer Weile in der er andauernd Pfützen ausgewichen war , wurden die nassen Stellen immer größer. Irgendwann erreichten sie die Größe von Teichen , die der Baron im Garten hatte. Irgendwann war dann ein kleiner See entstanden. Es war aussichtslos , er würde ohne Pferd oder Hilfe nicht weiter gehen können. Erschöpft blieb er stehen. Das Moor wurde öfters zu einem großen See wenn es in den Bergen regnete. Das Wasser schoss mit irrer Geschwindigkeit von ihren Gipfeln bis in die Täler. In den Wäldern überfluteten die Bäche und schließlich landete alles im Moor. Erst vor ein paar Monaten war zwischen Burningborough und den Felddörfern ein riesiges Meer gewesen. Genervt atmete er laut aus. Es gab eigentlich nur eine Möglichkeit. Doch er würde lieber im Moor sterben als dies zu tun. Niemals würde er wieder diesen Ruf ausstoßen. Der Ruf , der so viele Erinnerungen in ihm Weckte. Das Wasser stieg immer mehr und der Boden unter seinen Füßen wurde immer weicher. Dann musste er an seinen Sohn denken. Er hatte ihm erzählt er wäre nach Samsara gebeten wordenbum dort ein paar Waffen zu schmieden. Es tat ihm im Herzen weh seinen Sohn anzulügen. Er sah seiner Mutter so ähnlich. Eine Träne fand ihren Weg über Hancs Wange. Dann passiere es einfach. Sein Mund öffnete sich fast von alleine. Der Ruf schallte weit über die Ebene. Einige Kilometer entfernt wurde er gehört. Hanc wiederholte den Ruf :"Uraaargh!" Stille. Jetzt sank er weinend auf seine Knie. Das Wasser schwappte in seine Rüstung und der Schlamm färbte seine Hose braun. Das Gewicht der Rüstung drückte seine Schultern nieder. Die Tränen liefen ohne Hemmung über seine Wangen und tropften in seinen Schoß. Leise vor sich hin weinend saß er da. Dann tauchte es auf. Das Wesen kam direkt vor ihm aus dem Wasser geschossen. Ein Schwall des nassen Kalt trag ihn im Gesicht. Er hob langsam seine Augenlieder. Zwei große Augen starrten ihn provozierend an. Seine Lippen bewegten sich langsam und Hanc erhob sich. Das Wesen legte sich nieder und senkte den Blick

Danke für die ganzen Votes und Reads...ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen :))
Lasst ein paar Kommis da :*

DrachenmädchenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt