Davids Vater Hanc, oder vielmehr Richard Barons , sein richtiger Name, saß in seinem Arbeitszimmer. Er zog ein Foto aus seiner Schublade und betrachtete es eine Zeit lang bevor er es wieder zurücklegte und die Schublade verschloss. Dann öffnete er eine andere Schublade aus der er einen Haufen Papiere herauskrahmte. Auf den meisten der braun angelaufenen Blätter befanden sich Zeichnungen von Drachen , in deren Köpfe er dicke Nadeln gesteckt hatte, die aussahen wie Pfeile." Wo steckst du Mädchen?" Er wollte sie auf jedenfall vor den Wächtern finden. Ein Lächeln umspielte seine rauen Lippen. Seine dunklen Haare waren zerzaust und die silbrig grauen Ansätze machten ihn älter als er war. Irgendwann erhob er sich und starrte aus dem Fenster. Die Nachmittagssonne fiel durch das Glas und erwärmte den Raum. Hanc wollte nur eines : Rache. Der kleine Teil ihn ihm , der noch Richard angehörte , verlangte etwas gänzlich anderes. Er wandte sich vom Fenster ab und trat vor den runden Spiegel der sich links neben der Tür befand. Eine lange Narbe , die von der rechten Augenbraue bis durch den Mund verlief kennzeichnete sein Gesicht. Seit dem Tag an dem sich sein Leben verändert hatte existierte diese hässliche Narbe. Hanc schüttelte den Kopf und verließ den Raum. Er wollte sich den heutigen Tag ganz seiner selbst widmen. Zuerst betrat er die Küche , trank einen großen Schluck Wasser und nahm ein Schwert aus dem Schirmständer. Danach zog er sich seine dicke Wildschweinfell Jacke über und band notdürftig seine Stiefel zusammen. Seine Finger gribbelten als er den Rumpf(?) seines Schwertes berührte. Mit einem triumphierendem Lächeln verließ er das Haus und verschloss die Tür gleich drei mal. Mit strammen Schritten folgte er einem schalen Pfad zwischen den Häusern , bis er schließlich am Waldrand zum stehen kam. Er konnte den Geruch der Fichten und Lärchen bis hierhin riechen. Eine wohltuende Wärme keimte in ihm auf als er einen Fuß vor den anderen setzte und unter den Blätterdächern verschwand. Hanc war eine Zeit lang gelaufen , bis er apruppt stehen blieb. Er konnte den bekannten Geruch wahrnehmen. Seine Nase kitzelte und er zückte sein Schwert. Entschlossen ging er Schritt für Schritt weiter geradeaus. Seine Augen zeugten von Selbstbewusstsein. Früher wollte er sterben , doch schon lange wollte er nur noch , dass sie starben. Sein Blick hing an den umstehenden Bäumen , als sich plötzlich etwas aus den Baumkronen löste "Argggg...."
Das Kapitel ist wiedermal etwas kurz geraten , aber dafür hat es einen Kliffhänfer ;D
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Drachenmädchen
FantasiNur sie weiß es nur sie kann es prophezeien.....die Drachen leben! Näher als jeder glaubte Nur sie erkennt das Gutmütige in den riesenhaften Kreaturen die , die Wächter um jeden Preis von der Stadt fernhalten wollen. Kann sie die Massenabschlachtun...
