Kapitel 37

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- ANDRES POV -
Angekommen an seinem Haus, wollte ich gerade klingeln, doch er stoppte mich. "Warte" flüsterte er leise. Jan's Nervösität war nicht zu übersehen. Seine Hand zitterte in meiner, er atmete schwer aus und Schweißperlen rollten seine Stirn herunter . Wieso begriff er denn nicht, dass ich ihm beistand und alles gut werden würde? "Entschuldige" murmelte er zu Boden blickend, als hätte er meine Gedanken gelesen. "Jetzt lass uns das einfach hinter uns bringen, wir schaffen das, okay?". Sanft nahm ich sein Gesicht in meine Hände und schaute ihn an. Er nickte leicht. Also klingelte ich endlich. Jan nahm schüchtern meine Hand in seine, lächelnd sah ich kurz zu ihm, dann wieder auf die Tür, als sie sich öffnete.

Jan's Mutter stand vor uns und fiel Jan sofort um den Hals. "Mein Gott, Jan! Wo hast du gesteckt, wir haben uns Sorgen um dich gemacht!". Sie schien mich nicht bemerkt zu haben, also räusperte ich mich. Jan grummelte nur vor sich hin. "Bei ihm warst du also?", sie wurde etwas lauter und schaute mich hasserfüllt an. Was hatte ich denn bitte getan? "Könnten wir das auch drinnen klären? Ohne, dass die ganze Nachbarschaft davon erfahren muss?" bat Jan, der nun statt nervös total ernst schien. Ich folgte ihm und seiner Mutter ins Wohnzimmer, wo auch Jan's Vater saß. Er blickte auf aus seiner Zeitung. "Jan Christoph Meyer! Wo zur Hölle hast du gesteckt?" zornig schrie er ihn an. "Weg" sagte er kurz und knapp, schien gelassen. "Ich verlange eine Antwort!" wiederholte er sich. "Ich war bei Andre. Weg von euch, meiner angeblichen Familie, die mich in allem unterstützt" meinte er und griff meine Hand fester.

"Was soll das denn bitte heißen?". Von dieser Antwort war Jan's Vater wohl nicht sehr erfreut. "Warum könnt ihr nicht akzeptieren, dass ich glücklich mit ihm bin? Wieso begreift ihr nicht, dass ich ihn liebe?". Das war ja schon süß, er verteidigte mich. "Jan, wir meinen es doch nur gut. Glaub uns doch, dass es nur eine Phase ist. Du bist nicht schwul..." began nun seine Mutter wieder zu sprechen. "Und wie schwul ich bin!" rief er einfach laut los und küsste mich. Ja, er küsste mich einfach vor seinen Eltern. Etwas verwirrt blickte ich ihn an, erwiderte dann aber, bevor er sich grinsend löste. Seine Eltern schauten ihn und mich geschockt an, wahrscheinlich hätten sie so etwas nicht erwartet. "Wir lassen euch Zeit". Das war ihr Fazit. Mehr sagten sie nicht, das war alles. Jan nickte, zog mich dann nach oben in sein Zimmer. Er schloss die Tür ab.

"Ich versteh nicht ganz was deine Eltern damit meinen" gab ich zu. "Ist doch egal" nuschelte er und ehe ich mich versah lagen seine Lippen auf meinen. Noch etwas benommen, realisierte ich den Kuss erst garnicht. Stürmisch verlangte Jan Eintritt in meine Mundhöhle, den ich ihm gewährte. Seine Hand griff unter mein Shirt, was mich leicht aufstöhnen ließ. Dieser Kerl machte mich wahnsinnig, er raubte mir völlig meinen Verstand. Er löste grinsend seine Lippen von meinen und küsste weiter meinen Hals, saugte sich fest und verpasste mir einen nicht zu übersehenden Knutschfleck. "Du bist so ein Idiot, Jan" gab ich lachend von mir. "Mhh. Dein Idiot" sagte er und grinste.

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Ich muss mir mal vornehmen längere Kapitel zu schreiben. Dann werden die aber wahrscheinlich kein Ende nehmen. Ja gut. 😅
Würde mich über Votes und Kommentare freuen. Kritik/Feedback/etc. 😊
LG EisigerSommer ❤️

Vergangenheit  [JANDRE FF]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt