- JANS POV - [...]
So saß ich jetzt wieder im Krankenhaus, diesmal ließen sie mich wenigstens in sein Zimmer. Auf einem Stuhl nieder gelassen, blickte ich ihn an. Seine Augen geschlossen, sein Atem nur ganz flach, aus seinem Gesicht ist all die Farbe entwichen. Ich muss mir die Tränen unterdrücken, ich will jetzt nicht weinen. "Andre...". Ich wusste, dass er meine Worte nicht hören würde, verstehen erst recht nicht. "Es tut mir so Leid. Ich hätte eingreifen können, dich beschützen können, aber das habe ich nicht. Weil ich schwach bin, weil ich Angst hatte. Solltest du nicht mehr aufwachen, das würde ich mir niemals verzeihen...".
Ich redete einfach drauf los, redete uber dies und jenes, über uns. "Ich bin so ein Idiot" murmelte ich beschämt. Aussenstehende mögen es als dumm bezeichnen, aber es beruhigte mich mit ihm zu reden. Ein Teil von ihm war noch hier, und er würde mich nicht verlassen. Nein. "Ich weiß, dass du ein Idiot bist" krächzte jemand schwach. Andre... Mein Kopf schellte in die Höhe. Seine Augen waren geschlossen und ich dachte ich hätte es mit nur eingebildet, bis sie sich doch öffneten und ich in ein strahlend
Grün sehen konnte. "Andre..." murmelte ich mit Tränen in den Augen.
"Janiboy, nicht weinen" meinte er und schaute mich an. "Du... du bist wirklich wach...". Es war immer noch nicht zu fassen, er war wach. "Es tut mir so Leid" nuschelte ich und zog ihn in eine Umarmung. "Jan. Dir muss überhaupt nichts Leid tun, du trägst keine Schuld" flüsterte er. "Wer war's?" versuchte ich das Thema umzulenken. "Wer war was?". "Jetzt tu nicht so. Du weißt genau was ich meine. Und sag mir bitte nicht, du wüsstest nicht wer der Typ war" sagte ich. "Is' doch egal" nuschelte er beschämt. "Es ist nicht egal" machte ich ihm klar.
-ANDRES POV -
Ich musste es ihm erzählen, ich konnte Jan nicht in Unwissenheit lassen. "Mein Vater" murmelte ich beschämt und blickte auf meine Decke. "Verarsch mich nicht... dein eigener Vater... verprügelt dich...?" fragte er. Der Schock war ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. Ich nickte leicht. "Wir zeigen den an" meinte Jan schließlich entschlossen. "Nein!" erwiderte ich hysterisch. Egal wie sehr ich diesen Mann hasste, eine Anzeige würde doch sowieso nichts bringen. "Die Anzeige wird nichts bringen. Er wird es wieder tun, wenn er kann" nuschelte ich. "Wohnst du... deshalb alleine?" fragte er zaghaft. "Kann man so sagen, ja".
- JANS POV - [...]
Er erzählte mir von seiner Vergangenheit. Dass sein Vater begann zu trinken und jeden Abend stockbesoffen nach Hause kam. Dass er erstmals nur seine Mutter schlug, dann aber auch seine Geschwister und ihn. Irgendwann brach er seiner Mutter die Rippen, weshalb sie mit Andres Geschwistern abhaute... und Andre hier ließ. 1 Jahr lebte er unter seinen Schlägen. Bis er ihn endlos raus prügelte und Andre ins Heim kam. Jetzt, mit 17, hatte er sich eine eigene Wohnung gesucht und lebte alleine. Ich wusste nicht wirklich, was ich sagen sollte. Ob ich überhaupt etwas sagen sollte. "Das... tut mir Leid".
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Hi.
Tut mir Leid, aber ich hab hier leider kein WLAN. Und jetzt kam ich auf die geniale Idee mir ne Flat zu holen, haha.
Aufjedenfall habe ich schon relativ viel vorgeschrieben, unter anderem auch ne' OS Geschichte veröffentlicht. Könnt' ja mal vorbei schauen.
LG EisigerSommer ❤
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Vergangenheit [JANDRE FF]
FanfictionEs beginnt alles in Stadthagen. In der Vergangenheit. Doch was wird aus der Zukunft?
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