„Ich dachte du wolltest nicht... Dass ich aufhöre?", fragte Diego und grinste mich schelmisch an. Ich wurde rot und druckste herum. „Diego... Ich hatte noch nie einen Freund. Ich... Will mir Zeit lassen mit allem und das ganze erst einmal... Kennenlernen. Ich hoffe du verstehst, was ich meine."
„Hey." Er hob mein Kinn mit seinem Finger an. „Natürlich verstehe ich das, Princesa. Ich will dich doch auch zu nichts zwingen. Für mich ist das doch auch neu. Ich habe mich noch nie so gefühlt." „Und was war mit dir und Violetta?" „Mi amor. Das war etwas ganz anderes. Ich habe für sie niemals so viel empfunden, wie ich jetzt für dich empfinde." Ich beruhigte mich ein wenig und ich lächelte ihn an.
„Wann... Ähm, wann..." Ich wusste nicht, wie ich ihm diese Frage stellen sollte, aber ich musste es einfach wissen. Diego sah mich fragend an und dann brach es aus mir heraus: „Wann hast du gemerkt, dass du Gefühle für mich hast?" Er wurde auf einmal ernst. „Wie kommst du plötzlich darauf?" „Ich... Weiß nicht. Ich meine... Wer verliebt sich denn eigentlich in eine Patita?"
Tränen sammelten sich in meinen Augen. Wieso war ich so blöd? Ich glaube ich konnte es nicht wahrhaben, ausnahmsweise mal glücklich zu sein. Es kam so selten vor. „Bella." Er strich mir über die Wange und wischte eine Träne weg, die aus meinem Augenwinkel entwischte.
„Du bist keine Patita, sag das nie wieder. Du kannst doch nicht so einer Ludmila glauben. Du bist das schönste und süßeste Mädchen, das ich kenne." „Früher war ich aber ganz bestimmt nicht 'schön'." „Doch, das warst du. Außerdem, Princesa, ich habe mich nicht in dein Aussehen verliebt. Sondern in dich."
Ich biss mir auf die Lippe und wollte vor Freude wieder anfangen zu weinen. „Du hast doch gemerkt, wie gut dir die Veränderung getan hat. Das hat aber nichts mit meinen Gefühlen zu dir zu tun. Im Gegenteil. Sie wurden nur noch hundertmal bestätigt." Diegos Augen glitzerten und er griff nach meinen Händen.
„Womit habe ich mir dich verdient?", flüsterte ich. „Dasselbe kann ich dich fragen." Ich schüttelte den Kopf. „Hör auf..." „Nein", er unterbrach mich. „Du musst mehr an dich selbst glauben. Du verdienst nur das Beste." „Wenn das so ist, Diego, dann bist du das Beste."
Er strahlte mich an und Sekunden später befanden sich seine Lippen auf meinen, die mich hemmungslos und sehnlich küssten.
„Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast", sagte ich, als wir uns voneinander lösten. Diego verstand sofort, wovon ich sprach und antwortete: „Für dich tue ich alles."
Wenige Minuten später befanden wir uns bereits im Bett, kurz davor einzuschlafen. Es war immer noch das merkwürdigste Gefühl überhaupt, mit ihm zusammen in einem Bett zu liegen, aber auf der anderen Seite war es auch ein wunderschönes Gefühl, dass mir dauerhafte Schmetterlinge im Bauch bescherte. Kurz bevor ich in das Land der Träume abdriftete, hörte ich Diego leise sagen: „Ich freue mich so sehr, morgen neben dir aufzuwachen..."
Am nächsten Morgen wurde ich von Glücksgefühlen überschüttet, als ich in Diegos Augen blickte und er mich anlächelte. Ich erinnerte mich an alles, was gestern passiert ist und war zu hundert Prozent das glücklichste Mädchen auf der Welt. Den ganzen Tag verbrachten wir gemeinsam. Wir gingen Eis essen und hatten viel Spaß. Keine weitere Sekunde verschwendete ich einen Gedanken an Emilio. Er war mir innerhalb dieser kurzen Zeit so egal geworden und er soll morgen im Studio ruhig sehen, wie glücklich ich bin.
Zuerst musste ich mich natürlich meinen Freundinnen stellen, die alles wissen wollten. Noch bevor der Unterricht begann, erzählte ich ihnen alles mit strahlenden Augen. „Ihr seit echt so süß zusammen, ich bin fast neidisch", sagte Francesca. „Ich habe es dir doch gesagt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis es passiert", fügte Violetta hinzu und zwinkerte. „Hey, immerhin warst du die erste, die davon wusste!", rief ich und konnte es irgendwie immer noch nicht glauben, dass sie das vor mir verschwiegen hat.
„Dafür wusste ich schon vor Monaten, dass ihr beide zusammen kommt. Ha!" Ich schüttelte den Kopf. War Camila etwa eine Hellseherin? „Hätte ich dir doch schon früher geglaubt", flüsterte ich ihr zu. „Selber Schuld." Sie streckte mir die Zunge raus und ich haute ihr auf die Schulter. Ich hatte die besten Freundinnen auf der Welt.
Irgendwie passiert in diesem Kapitel mal wieder nicht so viel, aber das ist vielleicht nach der ganzen Action auch mal gut so ;)
Aber sind die beiden nicht süß zusammen? :D #DieliaForever haha ♥
Ich hoffe, dass das Kapitel nicht zu kitschig ist xD Denn es wird eigentlich noch viel kitschiger :D Naja ihr werdet es bald sehen :D
Dann noch eine tolle Nachricht: Gestern habe ich tatsächlich die Story beendet ♥ Nach 6 Monaten ist sie endlich fertig und ich kann es nicht glauben :') Ihr habt aber noch ein wenig vor euch (+ Fortsetzung), also seid bitte nicht allzu traurig :)
Wie immer freue ich mich über Kommentare & Votes!
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Breaking Free - Das hässliche Entlein ♡ Violetta
Подростковая литератураEin neues Schuljahr im Studio On Beat beginnt. Es gibt so viele Anmeldungen wie noch nie und auch das sehr schüchterne und zurückhaltende Mädchen Noelia Molinero möchte ihr Glück versuchen. Sie liebt es, zu singen und Klavier zu spielen, aber wird...