Kapitel 4

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Die Stunden vergehen und ich arbeite konzentriert an meinem Teil der Präsentation. Zwischendurch mache ich kurze Pausen, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und mich zu entspannen. In diesen Momenten lasse ich meine Erinnerungen an meine Heimatstadt zurückkehren und denke an meine Familie, die ich seit meinem Umzug nach Berlin nur selten sehe.

Trotz der Herausforderungen, die das Leben in einer neuen Stadt mit sich bringt, bin ich dankbar für die Möglichkeiten, die sich mir bieten. Ich habe die Chance, mich selbst neu zu erfinden und meine Träume zu verfolgen und das gibt mir Kraft und Zuversicht für die Zukunft. Schließlich ist es soweit und der Tag der Präsentation ist gekommen. Ich fühle mich nervös, aber auch bereit, meine Arbeit der Gruppe vorzustellen und mein Bestes zu geben.

Meine Gruppenmitglieder sind bereits dort und bereiten sich vor. Daris lächelt mir aufmunternd zu, ich erwidere sein Lächeln dankbar. Wir beginnen mit der Präsentation und ich bin beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement meiner Gruppenmitglieder.

Jeder trägt seinen Teil bei, gemeinsam gelingt es uns, unsere Arbeit überzeugend darzustellen.Während ich spreche, spüre ich eine gewisse Sicherheit und Selbstbewusstsein in mir aufkommen. Ich bin stolz darauf, was wir als Team erreicht haben und hoffe, dass auch der Professor von unserer Leistung beeindruckt sein wird. Nachdem wir unsere Präsentation abgeschlossen haben, folgt eine kurze Fragerunde. Ich beantworte die Fragen so gut ich kann und bemühe mich, meine Argumente klar und verständlich zu erklären.

Wir haben unser Ziel erreicht und können nun auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Ich bedanke mich bei meinen Gruppenmitgliedern für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit und freue mich darauf, die nächsten Schritte in meinem Studium zu gehen.

Als ich zu Hause ankomme, entspanne ich mich und genieße die Ruhe nach einem ereignisreichen Tag. Ich mache mir einen Tee und lasse die Ereignisse des Tages Revue passieren. Während ich so da sitze, fällt mein Blick auf mein Handy. Es gibt eine Nachricht von Daris. Neugierig öffne ich sie und lese, dass er sich für die gute Zusammenarbeit bedankt und mir viel Erfolg für meine weiteren Projekte wünscht. Eine kleine Geste, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Plötzlich höre ich laute Geräusche aus dem Flur. Verwirrt stehe ich auf und gehe zur Tür, um nachzusehen, was vor sich geht. Als ich den Flur erreiche, sehe ich, dass die Tür zum Nachbarapartment weit offen steht und ein fremder Mann hastig herauskommt. Ich spüre sofort eine unheimliche Atmosphäre und frage mich, was in meinem sonst ruhigen Wohnhaus vor sich geht.

Mein Herz beginnt schneller zu schlagen, ich beschließe, näher hinzugehen, um herauszufinden, was passiert ist. Ich ziehe schnell mein Handy aus der Tasche und wähle die Nummer von Daris. Während das Telefon klingelt, kann ich die nervöse Anspannung in mir spüren, als ich darauf warte, dass er antwortet.

"Daris, es tut mir leid, dass ich dich so plötzlich anrufe", beginne ich hastig, als er den Anruf entgegennimmt. "Aber ich habe gerade einen seltsamen Vorfall in meinem Wohnhaus erlebt. Ein Mann kam hastig aus dem Nachbarapartment und wirkte ziemlich aggressiv.

Ich fühle mich etwas unwohl und weiß nicht, was ich tun soll." Während ich spreche, versuche ich meine Stimme ruhig zu halten, aber die Panik klingt dennoch deutlich durch. Ich warte gespannt auf Daris' Antwort, in der Hoffnung, dass er mir helfen kann, die Situation zu klären. "Arin, bleib ruhig", sagt Daris beruhigend. "Ich komme sofort vorbei. Gib mir einfach deine Adresse, ich bin gleich da." Ich atme erleichtert aus und nenne ihm schnell meine Adresse.

Daris verspricht, in wenigen Minuten bei mir zu sein und ich lege auf, während ich nervös auf seine Ankunft warte. Die Minuten vergehen wie Stunden. Endlich höre ich draußen Schritte und ein Klopfen an meiner Tür. Ich eile zur Tür und öffne sie, um Daris zu sehen, der mit einem entschlossenen Blick vor mir steht. "Hey, Arin. Alles okay bei dir?" fragt er besorgt, als er mich sieht. Ich nicke und erzähle ihm von dem Vorfall, den ich beobachtet habe.

𝐏𝐟𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐞𝐡𝐧𝐬𝐮𝐜𝐡𝐭Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt