Kapitel 24

78 3 0
                                        


Charles lag im Dunkeln seines Zimmers und starrte unruhig zur Decke. Neben ihm schlief Max, sein Stiefbruder, tief und fest. Ein Strahl Mondlicht fiel durch das Fenster und beleuchtete sein Gesicht, das ruhig und friedlich wirkte.

Seit einiger Zeit hatte Charles gemischte Gefühle für Max entwickelt. Er bewunderte seinen veränderung von Tag zu Tag. Doch in letzter Zeit bemerkte er, dass seine Gefühle für Max sich verändert hatten. Er fühlte sich auf eine Weise zu ihm hingezogen, die er nicht ganz verstehen konnte.

Charles fragte sich, ob es falsch war, seinen Stiefbruder zu lieben. Schließlich war  ich auch in einer Beziehung mit Lukes. Er fühlte sich verwirrt und unsicher über seine Gefühle und wusste nicht, was er tun sollte.

Vorsichtig stand Charles auf und ging leise zum Fenster, um frische Luft zu schnappen. Er ließ den kühlen Nachtwind über sein Gesicht streichen und versuchte, seine Gedanken zu ordnen.

Plötzlich hörte er eine leise Stimme hinter sich. Es war Max, der ihn im Halbschlaf bemerkt hatte.

"Alles in Ordnung, Charles?", fragte Max mit verschlafener Stimme.

Charles zögerte einen Moment, bevor er antwortete. "Ja, alles gut. Ich konnte nicht schlafen."

Max setzte sich auf und sah Charles besorgt an. An was denkst du?

Charles atmete tief durch, bevor er antwortete: "Max, ich konnte einfach nicht schlafen. Vielleicht liegt es daran, dass Lukes sich seit Tagen nicht mehr gemeldet hat. Aber mach dir keine Sorgen, schlaf weiter."

Max richtete sich auf und sah Charles besorgt an. "Wirklich? Das tut mir leid zu hören, Charles. Hast du versucht, ihn anzurufen oder ihm eine Nachricht zu schicken?"

Charles schüttelte langsam den Kopf. "Ja, aber er antwortet nicht. Ich mache mir Sorgen, dass etwas passiert sein könnte."

Max legte beruhigend eine Hand auf Charles' Schulter. "Ich verstehe. Vielleicht gibt es eine einfache Erklärung dafür. Aber wenn du möchtest, können wir morgen gemeinsam nach ihm sehen."

Charles lächelte schwach. "Danke, Max. Das wäre nett von dir, aber das ist meine Beziehung. Ich muss das klären."

Charles war entschlossen, Klarheit über Lukes' plötzliche Stille zu bekommen. Er machte sich auf den Weg zu Lukes' Haus, mit einem nervösen Kloß im Magen. Als er ankam, klopfte er energisch an die Tür und wartete nervös auf eine Antwort.

Als die Tür sich öffnete, wurde Charles von einem Gefühl der Erleichterung und Hoffnung erfasst. Doch als er Lukes' Gesicht sah, erkannte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Lukes sah nervös und unbehaglich aus und vermied seinen Blick.

"Was ist los, Lukes? Warum hast du dich nicht gemeldet?", fragte Charles mit zitternder Stimme.

Lukes zögerte einen Moment, bevor er antwortete. "Es tut mir leid, Charles. Ich hätte es dir früher sagen sollen, aber... ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr dieselben Gefühle für dich habe."

Charles' Herz schien in diesem Moment stehen zu bleiben. Er konnte nicht glauben, was er hörte. Die Worte von Lukes trafen ihn wie ein Schlag ins Gesicht, und er fühlte sich wie betäubt.

"Was meinst du damit? Du hast mir nie gesagt, dass du deine Gefühle geändert hast", stammelte Charles, kämpfend gegen die Tränen.

Lukes senkte den Blick und vermied es, Charles anzusehen. "Es tut mir leid, Charles. Ich hätte ehrlicher sein sollen. Aber ich denke, es ist besser, wenn wir getrennte Wege gehen."

Charles' Stimme zitterte vor Emotionen, als er versuchte, seine Gedanken zu ordnen und Lukes' plötzliche Enthüllung zu verarbeiten.

"Aber du hast mich doch immer geliebt, Lukes", flüsterte er, kämpfend gegen die Tränen. "Du hast mir gesagt, dass du mich liebst."

Wir beide den Sternen so nahGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt