Kapitel 29

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Am Nachmittag setzten sich Max' Eltern mit ihren Söhnen zusammen, um über die Situation zu sprechen. Max' Vater sah seine Söhne ernst an und begann das Gespräch: "Jungs, wir müssen über etwas Wichtiges reden. Wir haben bemerkt, dass ihr beiden euch sehr nahesteht, und das ist schön zu sehen. Aber wir machen uns auch Sorgen um euer Wohlergehen."

Max und Charles sahen sich nervös an, ahnend, worum es ging. Charles' Mutter setzte beruhigend eine Hand auf seine Schulter, bevor sie fortfuhr: "Wir denken, dass es besser wäre, wenn ihr wieder getrennte Zimmer habt. Es ist nichts Persönliches, aber wir möchten sicherstellen, dass ihr beide euch wohl und sicher fühlt."

Max und Charles sahen sich enttäuscht an, aber sie nickten schließlich und stimmten zu. Sie wussten, dass ihre Eltern nur ihr Bestes wollten. "Verstehe, Mum, Dad", sagte Max leise.

Charles fügte hinzu: "Ja, wir verstehen das. Es ist in Ordnung."

Max begann zu sprechen, seine Stimme leise, aber entschlossen: "Aber ich will nicht mehr in mein Zimmer. Ich habe mich verändert, ja, aber ich möchte gerne bei Charles bleiben."

Bevor Charles etwas sagen konnte, wurde er von seinen Eltern unterbrochen. Sein Vater sah ihn streng an und sagte: "Wir haben bereits eine Entscheidung getroffen, Max. Es ist wichtig, dass ihr beide getrennte Zimmer habt."

Max senkte den Blick, enttäuscht und frustriert über die Ablehnung seiner Bitte. Charles legte ihm tröstend eine Hand auf die Schulter, aber er wusste, dass es wenig gab, was sie in dieser Situation tun konnten.

Die Eltern blieben entschlossen in ihrer Entscheidung, und Max und Charles mussten sich damit abfinden. Es war eine schwierige Situation für beide, aber sie wussten, dass ihre Eltern nur ihr Bestes wollten. So blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen.

Max' Vater lächelte erleichtert und klopfte seinen Söhnen auf die Schulter. "Danke, Jungs. Wir wollen nur, dass ihr glücklich seid und euch wohl fühlt."

Max, wütend und frustriert über die Entscheidung seiner Eltern, stand abrupt auf und lief wortlos aus der Tür. Seine Eltern sahen ihm besorgt nach, aber sie wussten, dass sie ihm Zeit geben mussten, seine Emotionen zu verarbeiten.

Charles sprang ebenfalls auf und wollte seinem Bruder folgen, aber seine Mutter hielt ihn zurück. "Lass ihn gehen, Charles. Er braucht etwas Zeit für sich selbst."

Charles nickte widerstrebend und blieb zögernd stehen, während er beobachtete, wie Max davonlief. Er fühlte sich hin- und hergerissen zwischen seiner Loyalität zu seinem Bruder und dem Verständnis für die Entscheidung ihrer Eltern.

Während Max draußen war und seinen Gedanken nachhing, spürte er eine Mischung aus Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit. Er wusste nicht, wie er mit der Situation umgehen sollte, und fühlte sich gefangen zwischen dem Verlangen nach Nähe zu seinem Bruder und dem Druck von außen, der sie auseinanderdrängte.

Als Max immer noch weg war, näherte sich sein Vater Charles und sprach mit ihm. "Charles, ich möchte nicht, dass ihr beide euch ineinander verliebt. Verstehst du das? Ich will das nicht. Du hast ja ohnehin Lukes, und das muss doch reichen."

Charles sah seinen Vater überrascht an, nicht sicher, wie er auf diese plötzliche Äußerung reagieren sollte. Er spürte einen Stich des Bedauerns in seinem Herzen, als er erkannte, wie wenig sein Vater von ihren Gefühlen verstand.

Charles begann zögernd zu sprechen: "Lukes und ich sind schon seit langer Zeit getrennt. Ich möchte sowieso erst einmal keine Beziehung mehr. Und was Max betrifft... nun ja, er ist nur mein Halbbruder. Ich verstehe vollkommen, dass es nicht richtig wäre, wenn zwischen uns mehr wäre. Ich habe sowieso keine Gefühle für Max, dieses... Arschloch. Ich hasse ihn. Ich bin froh, dass er wieder in seinem Zimmer schlafen muss."

Wir beide den Sternen so nahGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt