Max saß in seinem Zimmer, während draußen die Sonne hell am Himmel strahlte. Sein Blick wanderte zu dem Fenster, das ihn von der Freiheit trennte, von der Möglichkeit, zu Charles' Seite zu eilen und ihm beizustehen. Seine Eltern waren bei der Arbeit, und er war allein zu Hause - die perfekte Gelegenheit, um seinen Plan in die Tat umzusetzen.
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass niemand ihn beobachtete, öffnete Max vorsichtig das Fenster und atmete die frische Luft der Freiheit ein. Es war an der Zeit, seine eigene Entscheidung zu treffen, seine eigenen Wege zu gehen.
Er eilte die Treppe hinunter in die Garage und setzte sich hinters Steuer des Familienautos. Doch dann hielt er inne. Nein, das war nicht das richtige Fahrzeug für sein Vorhaben. Max erinnerte sich an das Farrahd, das seit Jahren unbenutzt in einer Ecke stand. Es war perfekt - schnell, unauffällig und bereit, ihn zu Charles zu bringen.
Mit einem Adrenalinschub begann Max, das Farrahd aus der Garage zu schieben und es auf die Straße zu bringen. Seine Hände zitterten vor Aufregung, aber auch vor Angst vor den Konsequenzen seiner Handlungen.
Mit klopfendem Herzen betrat Max das Krankenhaus und machte sich auf den Weg zum Empfang. Sein Verstand war voller Sorgen und Hoffnungen, während er sich fragte, ob Charles ihn überhaupt sehen wollte, ob er überhaupt die Chance haben würde, ihm beizustehen.
"Entschuldigung", sagte Max atemlos zu der Empfangsdame, "könnten Sie mir bitte sagen, in welchem Zimmer Charles sich befindet? Es ist dringend."
Die Empfangsdame lächelte freundlich und nickte. "Natürlich, geben Sie mir einen Moment." Sie tippte einige Informationen in den Computer ein und sah dann wieder zu Max. "Er wurde in Zimmer 302 auf der Intensivstation untergebracht. Ich kann Ihnen den Weg zeigen, wenn Sie möchten."
Max atmete erleichtert auf und nickte dankbar. "Ja, bitte. Ich muss unbedingt zu ihm."
Die Empfangsdame führte Max den langen Korridor entlang, und seine Schritte wurden schneller, je näher sie dem Zimmer kamen. Als sie schließlich vor der Tür zu Zimmer 302 standen, spürte Max eine Mischung aus Aufregung und Angst, als er seine Hand nach der Türklinke ausstreckte.
Er betrat das Zimmer und sah Charles' bleiches Gesicht auf dem Krankenhausbett liegen. Für einen Moment hielt er den Atem an, unsicher, wie sein Freund auf seine plötzliche Ankunft reagieren würde.
Max trat leise in das Zimmer ein, ein Gefühl der Beklommenheit überkam ihn, als er sah, wie Charles mit Schläuchen und anderen Geräten am Bett lag. Die Geräusche der Monitore und das leise Summen der medizinischen Ausrüstung erfüllten den Raum mit einer unheimlichen Atmosphäre.
Charles drehte seinen Kopf in Richtung der Tür, als er Max bemerkte. Seine Augen waren schwer, aber noch immer voller Leben, als er seinen Freund ansah. "Was willst du hier?", fragte er mit einer leisen, aber bestimmten Stimme.
Max schluckte schwer, die Worte blieben ihm einen Moment lang im Hals stecken, bevor er endlich antwortete. "Ich... Ich wollte nur sicherstellen, dass es dir gut geht", sagte er leise, seine Stimme brüchig vor Emotionen. "Ich wollte bei dir sein, Charles. Ich mache mir Sorgen um dich."
Charles' Blick wechselte zwischen Misstrauen und Verwirrung, bevor sich ein Hauch von Verständnis in seinen Augen zeigte. "Es tut mir leid, Max", murmelte er leise, seine Stimme schwach vor Erschöpfung. "Ich... ich habe so viel überstürzt. Ich hätte nicht... Ich hätte auf dich hören sollen."
Die Worte trafen Max wie ein Schlag. Die Reue in Charles' Stimme durchdrang sein Herz und ließ ihn noch mehr unter der Last seiner eigenen Schuldgefühle leiden.
"Es ist nicht deine Schuld, Charles", flüsterte Max, seine Stimme kaum mehr als ein Hauch. "Wir... wir haben beide Fehler gemacht. Aber jetzt bin ich hier, und ich werde dich nicht alleine lassen. Nicht wieder."
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Wir beide den Sternen so nah
RomanceBuchbeschreibung: "Aus Hass wird Liebe" Charles ist neu in der Stadt und schon an seinem ersten Schultag gerät er in eine heikle Auseinandersetzung mit Max Verstappen, dem besten Schüler der ganzen Schule. Max, der niemanden neben sich duldet, der i...
