Kapitel 30

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Am nächsten Tag, nach der Schule, machte sich Max auf den Weg zur Tree Gasse, einem abgelegenen Ort, an dem er und Charles sich oft heimlich trafen. Als er dort ankam, wartete Charles bereits auf ihn, nervös und unruhig hin und her laufend.

Max: "Charles!" rief er leise, als er näher kam.

Charles: "Max, endlich. Ich habe mir Sorgen gemacht. Wie geht es dir?"

Max: "Mir geht's gut, zumindest körperlich. Aber Lance und Phillip lassen einfach nicht locker. Sie haben sogar versucht, uns bloßzustellen."

Charles: "Diese Idioten. Wir müssen einen Weg finden, damit sie aufhören. Ich hasse es, dass du darunter leidest."

Max: "Ich weiß. Aber wir müssen vorsichtig sein. Wenn jemand herausfindet, dass wir uns heimlich treffen, könnte es schlimmer werden."

Charles trat näher und legte eine Hand auf Max' Schulter. "Wir schaffen das zusammen, Max. Egal, was passiert, ich bin für dich da."

Max: "Danke, Charles. Deine Unterstützung bedeutet mir alles." Er schaute sich nervös um. "Hast du das Gefühl, dass uns jemand gefolgt ist?"

Charles: "Nein, ich habe aufgepasst. Es ist niemand hier."

Max: "Gut. Ich will einfach nur einen Moment Ruhe mit dir."

Charles lächelte und zog Max in eine Umarmung. "Wir werden das durchstehen. Gemeinsam."

Max: "Ich weiß. Und ich werde kämpfen, egal was passiert." Er schaute Charles tief in die Augen. "Du bedeutest mir mehr, als du dir vorstellen kannst."

Charles: "Und du mir auch, Max. Aber wir müssen wirklich vorsichtig sein."

Die beiden standen noch eine Weile in der Gasse, die Welt um sich herum vergessend, und genossen den Moment der Ruhe und Verbundenheit, den sie so dringend brauchten.

"Soll ich vorgehen, nach Hause fragte Charles?"

"Ja klar, geh dann fällt es nicht so auf"

Max nickte und gab Charles einen kurzen, aber intensiven Kuss, bevor er sich langsam auf den Weg nach Hause machte. Er war nervös, weil er wusste, dass die Eltern misstrauisch werden könnten, aber er wollte Charles' Wunsch respektieren.

Max: "Okay, ich gehe jetzt. Pass auf dich auf."

Charles: "Mach dir keine Sorgen. Ich komme bald nach." Er lächelte schwach. "Und vergiss nicht, ich bin bei Alex, wenn jemand fragt."

Als Max nach Hause kam, versuchte er, so unauffällig wie möglich zu wirken. Er öffnete die Tür und ging direkt in die Küche, wo seine Mutter gerade das Abendessen vorbereitete.

Mutter: "Max, da bist du ja. Wo warst du so lange?"

Max: "Ich war noch joggen draußen."

Mutter: "Und wo ist Charles? "

Max: "Er ist bei Alex, er wollte noch ein bisschen länger bleiben. Er kommt später nach."

Mutter: "Okay. Aber beeilt euch das nächste Mal, es wird bald dunkel und ich möchte nicht, dass ihr so spät noch draußen seid."

Max: "Verstanden, Mum. Ich gehe in mein Zimmer und mache noch ein paar Hausaufgaben."

Mutter: "Gut. Das Essen ist in einer Stunde fertig."

Max ging in sein Zimmer, setzte sich an seinen Schreibtisch und versuchte, sich auf seine Hausaufgaben zu konzentrieren. Er war immer noch nervös, aber auch voller Vorfreude, Charles später wiederzusehen. Nach einer Weile hörte er die Haustür aufgehen und leise Schritte, die die Treppe hochkamen. Charles war endlich nach Hause gekommen.

Wir beide den Sternen so nahGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt