Kapitel Sechs (Nea)

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Nachdem Sammy und ich aufgegessen hatten bezahlten, machten wir beide uns auf die Suche nach einem Motel. Zu unserem Glück fanden wir schnell einen und checkten im Manson Hotel ein.
Mit unseren Sachen bepackt gingen wir auf unser Zimmer. Um Geld zu sparen, beschlossen wir uns ein Zimmer zu nehmen.
"Wenigstens getrennte Betten", meinte Sammy und schmiss ihre Sachen gleich auf das vordere.
"Ja, ich weiß, dass du es hasst, sich das Bett mit anderen Menschen zu teilen, die nichts Baumelndes zwischen den Beinen haben", ärgerte ich meine beste Freundin und musste mir erstmal einen giftigen Blick einfangen lassen.
"Und du wunderst dich, wieso du nie den richtigen findet?", fragte sie mich.
"Hey, ich brauche noch keine feste Bindung, Sammy", rechtfertigte ich mich grinsend. "Wenn ich auf die vierzig zu gehe, dann können wir noch mal darüber reden, mit dem richtigen Mann und binden und all das."
"Na, wie auch immer. Wie kommst du eigentlich auf die Idee die Einladung von diesen ominösen Bikern anzunehmen gekommen?"
"Bist du stinkig?", fragte ich einfach mal gerade aus und blickte Sammy ins Gesicht. Sie wich meinen Blick aus und schmiss sich auf ihr Bett.
"Oh mein Gott, du bist stinkig, nur weil ich zur Party der Biker gehen will?"
"Nein. Du weißt, ich trau so gut es geht keine Menschen. Und das sind Biker. Du hörst und siehst doch alles, was in den Nachrichten von diesen bösen Leuten kommt", fing Sammy an. Mein Gott, konnte die einen so schnell zum nachdenken bringen.
"Ich fand Juice ganz nett. Deshalb", murmelte ich.
"Oder das was zwischen seinen Beinen ist?", fragte sie mich und blickte zu mir.
"Wow, wow, wow, Sammy", meinte ich kopfschüttelnd. "Kein Kommentar."
"Kein Kommentar war klar das das kommt", lachte Sammy.
"Kommst du jetzt mit zur Party?"
"Ich kann dich ja nicht alleine auf böse Biker los lassen", entgegnete sie und schnitt eine leichte Grimasse.
"Siehste, dann haben wir das auch geklärt", sagte ich zufrieden.

"Wir haben noch gewaltig Zeit. Wollen wir die ganze Zeit im Zimmer herumliegen?", fragte ich.
Sammy und ich saßen schon gefühlt eine Ewigkeit im Zimmer und vegetierten dahin.
"Hm", seufzte Sammy und tippte auf dem Handy herum.
"Wir liegen hier schon für Stunden", beschwerte ich mich und drehte mich auf meinem Bett auf den Rücken, um die Wand anzustarren.
"Wir liegen gerade mal zehn Minuten hier", sagte Sammy.
"Gar nicht wahr!"
"Uhm, doch. Bist du high?"
"Nein. Hab mein Zeug zu Hause liegen lassen", murmelte ich.
"Wow, hast du das Zeug extra nicht mitgenommen, nur um mir nicht im highen Zustand auf den Keks zu gehen?", fragte Sammy gerührt.
"Nein, ich hab die einfach nur vergessen. Ich war so aufgeregt, wegen der Reise."
"Hast du wenigstens dein Aufladekabel für dein Handy mit?"
"Ja."
"Siehste, Schicksal."
"Aber natürlich", sagte ich und schnitt eine grimasse. "Fahren wir noch rum, oder was?"
"Wir haben Tage Zeit dafür, dass weißt du schon?"
"Ja. Dann können wir, wenn wir die Stadt hinter uns haben, nach Modesto, Stockton und Lodi fahren. Ist nur ein Katzensprung von Charming entfernt."
"Meinetwegen. Schauen wir uns erstmal Charming an und dann müssen wir uns auch noch wegen dieser Party fertig machen, auf die ich nicht unbedingt gehen will."
"Jaja, du Dramaqueen. Deal with it", sagte ich und verdrehte die Augen ein wenig.
"Hör auf immer deine Augen zu verdrehen", grummelte Sammy.
"Du kennst mich. Geht leider nicht anders."

Charming- Our Name Says It All (SonsOfAnarchyFF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt