Kapitel 48 (Sammy)

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Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, wollte ich Chibs suchen gehen. Auf dem Weg nach vorne hörte ich Nea aus ihrem Zimmer fluchen. Ich klopfte an und sie öffnete mir mit saurer Miene die Tür „Was ist?! Achso, du bist es Sammy. Komm rein!" Ich schaute sie verdutzt an. „Was ist denn hier passiert?" fragte ich verwirrt, da vom kleinen Bad bis zum Bett eine Wasserlache zu sehen war. Nea schnaubte „Naja. Eigentlich hab ich nur Juice ein wenig geärgert. Also man könnte sagen, ich hatte ihn an den Klöten. Die ist er dann in der Badewanne kühlen gegangen. Und dann hat er was Doofes gesagt, ich wollte ihn ein wenig weiterärgern und dann hat er mich einfach in die kalte Badewanne gezogen. Als Entschädigung hat er mich dafür aber dann ins Bett getragen. Und den Rest, liebe Sam, den überlass ich deiner Fantasie." Ich zog eine Grimasse. „Na vielen Dank, dass du es nicht detaillierter beschrieben hast!" „Oh warte, also er hat...." „NEA!" Sie grinste. „Hast du ne Ahnung, wo die Männer sind? Chibs wollte euch eigentlich nur fragen, ob wir irgendwo frühstücken gehen wollen." fragte ich und blickte Nea an, die sich gerade die Haare richtete. „Die müssten noch in ihrer komischen Kapelle sein. Zumindest hat Chibs Juice dafür eben abgeholt." Ich nickte und seufzte. „Sag mal, stimmt das mit dem Kö und so?" „Oh Gott! Das ist hier ja schlimmer als bei den Waschweibern!" „Also stimmt es?" fragte ich nach. Chibs hatte mir von den Vorkommnissen berichtet, nachdem er sich noch ein Gute-Nacht-Bier geholt hatte und auf Happy getroffen war. „Naja. Eigentlich war er selber schuld!" „Oh man Nea! Ich wusste, dass du Mist machst..." „Das war kein Mist, das war nur nett." „Hoffentlich hat das kein Nachspiel. Ich meine zu mir warst du damals nett, aber das?" Nea zuckte mit den Schultern. „Du warst 16. Du warst fast noch ein Baby. Dich hab ich mir herzogen. Bei Wendy muss man andere Geschütze auffahren." Ich schnaubte. „Wie auch immer! Wenn du meinst. Mach solche Sachen nächstes Mal nicht alleine. Du weißt ich bin manchmal auch ganz nützlich!" Nea nickte. „Ich weiß Sam. Aber du bist auch zu einfühlsam. Hättest du das mit dem Kö gemacht?" Ich schüttelte den Kopf. „Definitiv nicht. Aber.." Nea unterbrach mich „Siehst du. Egal jetzt. Lass und was Essbares suchen oder auf die Männer lauern, ok?" Ich seufzte und stand vom Bett auf. „Ich will mir keine Sorgen um dich machen müssen!" meinte ich zu Nea, während wir in Richtung der Bar gingen.

Vorne stand Kip und war damit beschäftigt aufzuräumen. „Guten Morgen!" sagte Nea lächelnd. „Hi ihr beiden!" „Hey Kippy, sag mal, hast du ne Ahnung, wie lange die da drinnen noch brauchen?" „Sorry Nea, da darf ich nicht rein. Keine Ahnung! Aber die sind bestimmt schon ne viertel Stunde da drinnen. Dürfte also nicht mehr so ewig dauern." „Alles klar. Danke!" Nea und ich ließen uns auf das am wenigsten eklig aussehnende Sofa sinken und warteten mit knurrenden Mägen auf die Männer.

Charming- Our Name Says It All (SonsOfAnarchyFF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt