Kapitel 50 (Nea)

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Leicht wütend blickte ich Clay an, ehe Juice mich aus der Kapelle drückte.
"Der hat mir nichts vorzuschreiben. Und wir haben keine Probleme mit den Norths. Darby und ich haben das geklärt. Ich weiß nicht, was er jetzt wieder für Probleme hat", grummelte ich.
"Er hat eben angst, dass da was mit Darby und seinen Männern kommen wird. Eigentlich ist da ja was", meinte Juice und kratzte sich an der Stirn. "Darby verkauft in Charming. Und Charming gehört uns. Mehr oder weniger."
"Wenn wir was mit Drogen zu tun haben wollen, dann hätten wir schon längst unser eigenes Geschäft", warf Clay mit ein. "Aber, dass hier Drogen verkauft werden, in meiner Stadt, das lass ich nicht dulden."
"Das ist ja auch Mist", meinte ich.
"Ist es."
"Wäre Nea nicht mit Wendy mit, dann wüssten wir eigentlich nicht, dass Darby hier verkauft. Also hatte die Sache auch was positives", meinte Bobby.
"Positiv ist die Sache erst, wenn wir Darby klar gemacht haben, dass sein Business hier nicht läuft, wie er es will", grummelte Clay und verließ das Clubhaus.
"Ich wollte mich noch mal wegen gestern bedanken", meinte Tig zu mir.
"Gott, halts Maul, ehrlich", sagte ich genervt. Ich nahm es ihn einfach übel, dass er das an Jax verpfiffen hatte und Sammy und ich nur noch mit persönlicher Begleitung das Clubhaus verlassen dürfen.
"Hast du Lust frühstücken zu fahren?", fragte Juice mich, als wir wieder auf dem Zimmer waren. Ich schmiss Handtücher auf die Pfützen im Zimmer und atmete tief durch.
"Kein Plan", murrte ich und mein Magen knurrte laut auf.
"Das, das war doch dein Magen oder?", fragte Juice, als ich das Wasser vom Boden wegwischte.
"Ja", murmelte ich.
"Lass mich das machen, Nea", sagte Juice und kniete sich neben mich. Er riss mir die Handtücher aus der Hand und wischte das Wasser auf. Ich kniete auf den Boden und blickte Juice an.
"Machst dich gut als Putze", ärgerte ich ihn.
Juice blickte mich an. "Willst du schon wieder Stress? Wenn ich mich recht entsinne, ist noch Wasser in der Badewanne."
"Wenn ich mich recht entsinne, sind deine Eier noch dran. Und die Betonung liegt auf noch", drohte ich.
"Das wirst du mir nicht noch mal antun. Das weiß ich", grinste Juice und zwinkerte mir zu.
"Kommt drauf an, ob du mich wieder vom schlafen abhälst."
Ich lehnte mich mach vorne um Juice für einen Augenblick zu küssen. Aber mit dem kurzen Kuss, kam ich nicht so einfach davon. Juice vergrub eine Hand in meinen Haaren, während er mich küsste, die andere machte sich an den Knopf meiner Hose zu schaffen.
Ich wich zurück.
"Was?", fragte Juice mich.
"Gehen wir jetzt frühstücken oder nicht?", fragte ich.
"Wenn du das so willst. Dann machen wir das", lächelte Juice und drückte mir einen Kuss auf sie Wange. Ich knöpfte meine Hose wieder zu und tat es Juice gleich. Vom Boden aufstehen und die Handtuch zum trocknen aufhängen.
"Eigentlich wollten Chibs und Sammy mit uns frühstücken gehen. Aber ich will das mal mit dir alleine machen", meinte Juice auf dem weg nach vorne. Er trug meine Handtasche, während ich meine Ohrringe reinmachte. Echtes Silber und in Form von einer Colt Phyton. Die hatte ich schon Ewigkeiten. Auch wenn die ein Geschenk von meinem Exfreund waren. Nein, nicht der Stripper, sondern der Rennfahrer, mit ihm war ich auch am längsten zusammen. Fast zwei Jahre, oder so.
"Clay, wir beide gehen frühstücken", meinte Juice in Richtung Präsident, der am Tresen saß und am rauchen war.
"Meinetwegen. Behalte sie im Auge", meinte Clay irgendwie genervt.
"Klar", meinte Juice. Ich schnappte mir meine Handtasche und ging grummelnd nach draußen.
"Ja, lieber frische Luft, bevor du sein Gesicht über einer Schleifmaschine ziehst."
"Hast du Clay ins Gesicht geguckt, ist ihn bereits passiert, JC."
Juice lachte leise. "Wir haben ein Auto zur Verfügung."
"Ach, kein Bike?", fragte ich.
"Nein, heute mal nicht."
Juice schnappte sich meine Hand und zog mich zu einem dunkelgrauen Cadillac.
Während Juice durch die Straßen von Charming zu einen der Diners fuhr, saß ich auf den Beifahrersitz und blickte auf die Straße.
"Was machen deine Eier?", fragte ich Juice und versuchte eine Konversation auf zu bauen. Ich konnte peinliches schweigen nicht ausstehen und musste irgendwie immer reden.
"Die tun weh. Ich frage mich wieso. Danke, dass du dich um meine Eier sorgst", meinte Juice monoton, wie ein Roboter.
"Ich mach's wieder gut, sobald ich was im Magen ab", seufzte ich.
Juice wollte gerade ansetzen um etwas einzuwerfen.
"Was Essbares!", zischte ich.
Juice schloss seinen Mund und nickte. "Und daaaaaaa sind wir", verkündete er, als er auf den Parkplatz stellte.

Charming- Our Name Says It All (SonsOfAnarchyFF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt