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_____    DRACO ༄

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_____ DRACO ༄

"Denkst du es gibt dem Himmel?", fragte sie mich, während sie schwach dabei hustete. "Natürlich gibt es ihm, ich glaube fest daran das es nach dem tot noch etwas geben wird", meinte ich, woraufhin Astoria schwach lächelte, während sie das bisschen Blut an ihrer Hand unauffällig an der Decke abwischte, doch war es mir längst aufgefallen, der Husten war viel deutlicher sogar schlimmer, und das so daß sie dabei sogar Blut hustete.

"Das hast du einfach nicht verdient", murmelte ich und richtete mich quälend langsam auf die Beine den genau in diesem Moment zog ein stechender Schmerz in meinem Bein. "Das hat niemand verdient, und doch danke ich dir das du trotzallem versucht hast irgendeine Heilung zu finden, ich wünschte ich wäre ewig an deiner Seite geblieben", seufzte sie und starrte dabei stumm zur Zimmer Decke.

Schweigend senkte ich dabei meinem Kopf, und legte meine Stirn auf ihre Brust einfach um ein letztes Mal ihr Herzschlag zu lauschen um mir diesen einzuprägen, im Gegensatz zu anderen die nicht so krank waren wie sie schlug das Herz in einen normalen Tempo, ihres jedoch schlug übermäßig schnell, so als würde ihr Herz gegen den tot an kämpfen.

Erneut hustete sie, bis zu dem Moment als ich nur noch Waage ihren herzschlag aus ihrer Brust wahrnehmen konnte, zögernd und von Angst erfüllt ergriff ich ihre Hand und hob meinen Kopf, zu meinen Entsetzen fielen Astorias Augen flatternd zu, bis sie sich gar nicht mehr rührten, zitternd hielt ich immer noch ihre Hand, während ich meine anderen Hand zögernd unter ihrer Nase hielt, doch nichts, sie atmete nicht mehr dagegen, generell wirkte es im Schlafzimmer nun doppelt so still, in diesem Moment brach mein Herz, obwohl es eine Erleichterung für Astoria sein musste.

Unglaubhaft schluckte ich den dicken Kloß in meinen Hals hinunter, während sich warme Tränen unter meinen Augen sammelten und diese nun langsam meine Wangen hinunter rollten, sie sah so friedlich aus als das Leben aus ihr erlosch, langsam und zögernd ließ ich ihre Hand nun los, griff nach der Decke und zog sie ihr über den Kopf, ich wollte einfach nicht das jemand Astoria so anschauen konnte.

Mit langsamen Schritten öffnete ich die Schlafzimmertür, wobei mir meine Mutter halb in den Armen fiel, und mir somit verriet das sie die ganze Zeit gelauscht hatte. Beschämend drückte sie sich sanft an meiner Brust weg. "Sie ist gegangen", flüsterte ich gebrochen, und brach schließlich vollends in Tränen aus, woraufhin mich meine Mutter reflexartig fing als ich mich in ihren Armen warf.

Ich fühlte mich so elendig, besonders fühlte ich mich mies weil ich Arons Mutter nicht retten konnte, es war meine Schuld das sie starb, ich hätte besser verhüten sollen! Die Schwangerschaft hatte sie schwach gemacht und ihr womöglich die hälfte ihres Lebens geraubt, und doch war für sie nichts wichtiger als dieses Kind das Kind was sie so sehr wollte, Aron war für mich kein Fehler ich liebte ihn, verfluchte derweil aber diesen Fluch der auf die Greengrass haftete, zumindest auf die Frauen die daran leiden mussten.

"Wir sollten das Bestattungsinstitut anrufen, und das unverzüglich", dabei ließ mich meine Mutter wieder los, und wank Firion zu. "Bitte sorge dafür daß du das Schlafzimmer reinigst, es sollte nicht nach tot riechen wenn mein Sohn dort heute Nacht schlafen soll", meinte meine Mutter, während ich sie sprachlos anblickte, sie sprach über den tot meiner Frau als wäre es kein so großes Thema, etwas das man sofort aus diesem Haus reinigen musste.

"Natürlich, Herrin, ich mache mich gleich an die Arbeit", meinte der elf und schon war Firion verschwunden. "Meinst du nicht du solltest mir noch etwas Zeit mit ihr lassen?" Bat ich. "Zeit? Also bitte Draco, sie ist tot, nur eine leere Hülle", machte mir meine Mutter klar, woraufhin mein Vater mit Drakan die Treppen nach oben kamen.

"Könntest du bitte das Bestattungsinstitut anrufen?" Bat sie meinen Vater, der jedoch nur mit dem Kopf nickte, und schon die Treppen nach unten verschwand, und mich Drakan schweigsam musterte, während unsere Mutter meinen Vater nach unten folgte.

"Man hat mir gestern berichtet das man Harry und dich gesehen hat", sprach Drakan nach einer Weile das schweigen, und sorgte direkt dafür daß mir das Blut in den Adern erfror. "Total ungünstiger Zeitpunkt", brummte ich, und wich das Thema völlig aus, doch Drakan mein Bruder verpasste mir einen groben Schubs, so daß ich mit dem rücken gegen der Schlafzimmer tür knallte.

"Ich warne dich, Draco, kriege ich irgendwann mit das du dich an ihm vergreifst, bringe ich dich eigenhändig um hast du verstanden?", drohte er mir und packte grob nach meinen Hals, woraufhin ich ohne zu zögern nach meinen Zauberstab packte und ihn diesen gegen seiner hüfte drückte. "Lass denn scheiß! Immerhin war ich derjenige der dich auf diesen jungen aufmerksam gemacht hat", zischte ich, weniger von der Angst gepackt,

Wütend ließ er mich los, so daß ich mich mit meiner Hand an der Türklinke auffing und hustete. "Das einzige was ich nicht verstehe ist warum du diese Frau dort drinnen geheiratet hast, ich bin aber froh daß ihr ein früher tot ereilt ist, vielleicht denkst du dann einmal darüber nach Esmeray Gaunt zu Heiraten", als Drakan diesen Namen sagte rutschte mir mein Herz förmlich in die Hose.

"Auf gar keinen Fall werde ich mich mit so einer Hexe vermählen", knurrte ich, Esmeray war die Typ Frau die nicht zögerte jemanden umzubringen, zudem ist schon lange bekannt welche Freude sie daran hat den dunklen Lord bei seinen grausamen taten zu verhelfen. Drakan jedoch lachte dunkel in sich hinein. "Ich denke nach einer Weile wirst du doch nochmal umentscheiden, besonders wenn es um das Erbe unserer Familie geht, denn wie du bereits weiß kriegt nur derjenige das Erbe der Tatsächlich verheiratet ist, dadurch daß du nun Witwer bist, ist das Erbe dir gegenüber ausgeschlossen, solange du nicht neu heiratest", schmunzelte Drakan.

"Darauf bin ich nicht angewiesen, wie du bereits weiß", machte ich ihn klar, immerhin hinterließ auch Astoria eine Menge Erbe, die sich nun meine Familie womöglich in den Rachen stopfte, mich interessierte das Erbe reichlich wenig, auch die Blutslinie meiner Familie interessierte mich nicht, ich wollte in diesen Moment einfach nur trauen, trauen um die Frau die ich mein halbes Leben lang bereits gekannt hatte...

Die Sehnsucht in dir Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt