Ein erzwungenes Schicksal. Eine verbotene Liebe. Ein gefährliches Geheimnis.
Harry Potter wollte nie mehr, als sein eigenes Leben zu leben - frei von den Zwängen, die ihm schon als Kind auferlegt wurden. Sein Traum: Aus Liebe zu heiraten. Doch die P...
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____ HARRY 𓆸
Einige Tage waren nach Astorias tot vergangen, im Malfoy Manor hat sich nicht viel verändert, generell wirkte es so, als würde der tot keine große Rolle in diesem Haus spielen, nur Draco wirkte hart betroffen, dieser schien sich so gut wie überhaupt nicht mehr blicken zu lassen, dadurch daß ich mir Sorgen machte das er nicht genug aß, habe ich mich entschieden, mit Aron der bereits früh wach war mit ihm zusammen Frühstück für Draco zu machen.
Dadurch daß Drakan außer Haus war, konnte ich mich ohne große Probleme um Draco kümmern. "Oh das ist etwas zu viel!", lachte ich, und nahm das Brot in der Hand um das Brot mit Mett von dem Salz zu befreien. “Da kommt immer so viel raus”, verteidigte sich Aron, woraufhin ich ihn schmunzelnd durch die Haare fuhr, und schließlich etwas Weintrauben mit Aron vom Stiel pflückte um diese mit ihm zusammen in die schüssel zu machen, zuletzt schüttelten wir Draco etwas Orangensaft in einen Glas, während ich mit ein Tablett in der Hand und mit Aron hinterher die Treppen zu dem Zimmer nach oben ging, wo sich Draco laut Aron aufhielt.
Zögernd klopfte ich sanft gegen der Tür, überraschenderweise wurde sie kurz danach geöffnet, während Draco mir in seinen Schlafanzug Entgegenstand, auch wenn er immer noch voller Trauer war, wirkte er dennoch Recht gepflegt, es stank nicht, womit ich eigentlich fast gerechnet hatte. “Was sucht ihr denn hier?”, fragte Draco, und machte die Tür wieder einen Spalt zu damit ich kaum die Chance hatte hinein zusehen, vielleicht hatte er mir dem Aufräumen nachgelassen?
“Wir haben Frühstück gemacht, Papa”, meinte Aron lächelnd und zeigte dabei auf das Tablet. "Oh vielen Dank, Papa kommt gleich, dann können wir etwas spielen okay?”, dabei warf er mir einen undefinierbaren Blick zu, denn ich jedoch gekonnt ausweichte, eigentlich hätte ich gedacht er würde sich freuen mich nach Tagen zu sehen, aber das er so distanziert gegenüber mir war, tat schon ein wenig weh.
“Frühstück?”, erklang eine weibliche Stimme im Zimmer, woraufhin sowohl Aron als auch ich verwirrt zu Draco sahen. Hatte er sich etwa die ganze Zeit mit anderen Frauen vergnügt? Ohne das ich es verhindern konnte stieg Wut in mir auf, obwohl ich keinen Grund dazu hatte, Draco gehörte mir nicht er konnte machen was er wollte, und doch machte es mich wütend warum er sich irgendwelche Frauen suchte, anstatt mich nach Ablenkung fragte.
”Wie nett, von euren angestellten”, meinte die unbekannte weibliche Stimme, während sie hinter Draco auftauchte. “Das ist nicht unser Angestellter das ist mein Schwager, Drakans Ehemann”, stellte mich Draco vor, woraufhin sie sich an Draco vorbei drängte und mir ihre Hand entgegen hielt, ihre Fingernägel waren mit schwarzen Nagellack lackiert worden, während diese fremde ein Kleid klug das knapp über ihre Taille ging, zudem trug sie an ihren füßen zwei schwarze Absatzschuhe, die sich perfekt um ihre füßen gelegt haben.
“Das ist Esmeray Gaunt, eine Kindheitsfreundin und enge vertraute von Drakan”, stellte Draco sie vor, doch sah ich nicht ein, ihre Hand entgegen zu nehmen, stattdessen drückte ich Draco, das Tablett in die Hand, und entfernte mich, von diesen beiden, es machte mich wütend, wütend weil Draco sich womöglich so schnell mit irgendeiner Frau tröstete, ich hatte etwas anderes erwartet, ich hatte einen Mann erwartet der völlig aufgelöst im Bett lag und ganz ehrlich mir wäre ein ungepflegter Draco viel lieber, als das er irgendeine Frau bei sich hat.
Vor Wut wischte ich mir einzelne tränen aus dem Augenwinkel, und hasste mich selbst dafür daß ich so fühlte, warum tat ich es eigentlich? Es sollte mir doch egal sein oder? Warum sollte mich Draco auch anders behandeln nur weil er mit mir einige Male geschlafen hatte? Wie lange ich mich zurückgezogen hatte, wusste ich nicht, naja zumindest solange bis jemand an der Tür klopfte, und da ich Drakan erwartete, öffnete ich die Tür, und machte diese bereits wieder zu, zumindest soweit bis sie plötzlich stoppte.
Draco hatte sein Bein, dazwischen gestellt, und betrat das Schlafzimmer, und machte hinter uns die Tür zu. “Was führst du dich denn so auf?”, fragte er mich und lehnte sich gelassen an der Tür. “Ich führe mich überhaupt nicht auf, ist mir doch egal mit wem du verkehrst, und wo du dein Schwanz hineinsteckst!” knurrte ich, woraufhin Draco schmunzelnd seine Augenbrauen hob.
“Höre ich da etwa Eifersucht?”, machte er sich über mich lustig. “Träum weiter, Draco!”, brummte ich, obwohl ich meine Gefühle schon sehr mit Eifersucht vergleichte. “Wie dem auch sei, das Mittagessen ist gleich fertig, und Drakan kommt gleich nachhause, im übrigen falls es dich beruhigt, ich habe nicht mit ihr geschlafen, sie war lediglich da, um mich abzulenken”, ich zuckte jedoch missbilligend mit den Schultern, woraufhin mir Draco näher kam, und mich neckend an der Hüfte näher zu ihm zog, so daß ich sein warmen Atem gegen meinen Lippen spürte.
“Ich denke, das ich mit keiner anderen Schlafen kann, solange du in meinem Gedanken bist”, flüsterte er, und ließ mich los, woraufhin er ohne weitere Worte das Zimmer verließ, und mich sprachlos stehen ließ.
Was meinte er damit? Und warum schlägt mein Herz so unglaublich schnell?
Tief durchatmend legte ich meine Hand auf meiner Brust, in der Hoffnung mein Herz irgendwie zu beruhigen, um mich mit etwas anderem abzulenken, zog ich mich an, um mit richtigen Klamotten später beim Mittagessen Teilnehmen zu können, während ich Oberkörperfrei vor dem großen Spiegelschrank stand, öffnete sich ein erneutes mal die Schlafzimmer Tür, wo mir Drakan entgegen blickte.
“Ehrlich gesagt, habe ich mir dich feminin vorgestellt, das du jedoch leichte Konturen von Muskeln aufweist gefällt mir umso mehr, insbesondere dein Hintern, rund und gut geformt”, meinte er, während ich selbst innenhielt, als er mir näher kam, und sich hinter mich stellte. “Warum glaubst du das ein Mann wie ich feminine aussehen muss?“, fragte ich, und schaute von Spiegel aus, zu seinen Händen die sich um meine Hüften gelegt hatten.
“Ich weiß nicht, womöglich denke ich so, weil du irgendwann ein Kind von mir in mir tragen wirst, und wenn wir hier schon so stehen, sollten wir denn Versuch doch ein erneutes mal Wagen meinst du nicht?”, flüsterte mir Drakan in meinen Ohren, und hinterließ mir eine unangenehme Gänsehaut, insbesondere als er mit seinen Fingerspitzen in meiner Hose verschwinden wollte.
“Wir sollten zum Mittagessen, und ich muss mich doch noch anziehen”, versuchte ich ihn schmunzelnd davon abzuhalten, mich irgendwie körperlich zu berühren, das er es sich meistens trotzdem nimmt wie er es wollte, hoffte ich das er zumindest heute davon absah, und zum Glück tat er es, denn er entfernte sich wieder von mir damit ich mich anziehen konnte ...