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_______    HARRY 𓆸______

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_______    HARRY 𓆸______

“Ich verstehe nicht wie du nach zwei Monaten immer noch kein Kind in dir tragen kannst!”, stellte mich mein schwierigervater einige Wochen später zur Rede. Beschämend weil ich nicht wusste was ich darauf reagieren wollte senkte ich meinen Kopf. “Zudem mir berichtet wurde das du dich weigern würdest, mit meinen Sohn weiterhin intim zu werden?”, stellte er mir als nächstes die Frage, stumm biss ich auf meiner Unterlippe herum.

Sein Vater sah wohl nicht das sich Drakan trotzdem das nahm, was er wollte, wenn ich nicht mit ihm schlafen wollte nahm er es sich Trotzdem, dennoch gab es Tage in dem ich mich von ihm fernhalten konnte, das ich zudem mit seinen jüngeren Sohn schlief, ahnte womöglich niemand, und das sollte auch niemand. “Es tut mir leid, ich kann es auch verbessern”, machte ich ihn sofort klar, doch wirkte er keinesfalls mir gegenüber lockerer.
“Du bist ziemlich undankbar, und das trotz allem was Drakan und wir dir als neue Familie geben! Da sollte man auch mal etwas Dankbarkeit erwarten meinst du nicht?”, fragte er mich in einen bedrohlichen Unterton.

Ich schluckte merklich, entschied mich jedoch dazu nicht ganz tatenlos dabei zuzusehen wie schlecht er über mich sprach, immerhin war ich genauso ein Zauberer wie sie, auch wenn ich von einer ziemlichen ärmeren Familie stammte, so war es mir irgendwie lieber, rausgeworfen zu werden, als noch weiter hier zu sein. “Natürlich, Sir, dennoch ist es so daß ich gerne selbst über meinen Körper bestimmen möchte, doch ihr ältester nimmt darauf absolut keine Rücksicht”, versuchte ich ihm klar zu machen, und schob mein Ärmel nach oben, um ihn die Hämatome um meinen Handgelenk zu zeigen, Drakan hatte mich nämlich wegen meiner Weigerung ans Bett gefesselt, und das den ganzen Tag, und wenn er Lust hätte dann hatte er sich nicht gezügelt.

Unbeeindruckt sah er sich meine Verletzungen an, und packte unsanft zu, so daß ich schmerzhaft zischte, währendessen betrachtete er sich das Handgelenk genauer doch ließ er diesen im nächsten Moment auch schon wieder los. “Wer nicht gehorchen will, muss fühlen, immerhin haben wir dich deiner Familie abgekauft, da sollte es das mindeste sein das du das hin nimmst was man von dir verlangt ist das klar!”, Ich schluckte bei seinen Empathielosen Worte, natürlich würde ich ihm nicht Leid tun was habe ich mir auch dabei gedacht, das Gespräch meines Schwiegervaters aufzusuchen als Drakan außer Haus war.

“Ich kann das aber nicht mehr, solange es so ist, ist es unmöglich für mich jemals Drakan ein Kind zu schenken”, widersprach ich, und versuchte dabei nicht in Tränen auszubrechen, seit einigen Tagen war ich mehr als nur sentimental, es brauchte nur eine kleine Sache geschehen und ich war den tränen nahe. “Ich dulde keine Wiederworte! Ich will in einem Monat einen positiven Test sehen, ist das nicht der Fall, wirst du es bereuen, und dann wünscht du dir das du diesen Schritt heute gegangen bist, zudem du froh darüber sein solltest, das ich meinen Sohn davon nichts berichte, und jetzt geh!”, spuckte er mir abermals herzlos ins Gesicht.

Hastig wischte ich mir die paar tränen aus dem Augen, und drehte ihn den rücken zu um eilig aus dem Büro meines schwierigervaters zu verschwinden, draußen vor die Tür als ich diese hinter mir geschlossen hatte, lehnte ich mich mit einen dicken Kloß in meinem Hals gegen der Wand und ließ mich diese weinend hinunter gleiten.

Mein Leben war der reinste Horror, der einzige der mir Trost schenken konnte, war ein Mann der mir niemals gehören könnte.

Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, und immer wieder hiekte lehnte ich mich gegen der Wand. “Alles okay?”, erklang eine besorgte stimme vor mir, völlig aufgelöst richtete ich mich von Boden auf, und Schlang völlig verzweifelt meine Arme um Draco, um in seiner halsbeuge erneut in Tränen auszubrechen, mittlerweile tat er mir ziemlich leid, denn er war der einzige der mich gefühlt fast immer weinen und verzweifelt sah, und so auch jetzt, zögernd legte er seine Hände um mich.

Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, drückte er mich sanft von sich weg, während er mir zärtlich seine Hand auf meinen Wangen legte um mir die einzelnen tränen aus dem Augen zu wischen. “Ich habst dir doch gesagt, das es nichts bringen wird, wenn du dich an meinen Vater wendest, ich habe es auch bereits versucht”, seufzte er sanft.

“Ich will das nicht mehr, ich kann nicht mehr, bitte Draco, bitte Bring mich fort, ich will nicht länger hier sein!”, flehte ich völlig verzweifelt, obwohl ich ganz genau wusste dass er das nicht konnte, und es wahrscheinlich auch nicht tun wird. “So gerne ich das tun will, ich kann nicht, mir tut es selbst weh was er dir antut, aber du darfst nicht Aufgaben hörst du?”, flüsterte er mir sanft gegen meinen Lippen.

Schluchzend sah ich ihn an, woraufhin Draco erneut seine Arme um mich legte, und mich an ihm drückte, noch nie in meinen Leben habe ich die nähe zu einen Menschen so sehr genoßen als bei Draco.

“Nun komm, lass uns etwas mit Aron spielen, ich denke er wird sich freuen”, meinte Draco, woraufhin er sich nach einer Weile von mir entfernte, und ohne lang darüber nachdachte, nach meiner Hand packte um mich hinter sich her zuziehen, wobei er im nächsten Moment überrascht losließ als er merkte was er da eigentlich gerade tat, und kurz konnte ich ein Blick in sein rot angelaufenes Gesicht werfen.

Für mich ist seit einiger Zeit bereits klar geworden, das wir viel mehr waren als bloß zwei Männer die miteinander schliefen, wir hatten das große Bedürfnis aufeinander aufzupassen, selbst wenn es für uns beide ab und zu kritisch ist.

Vor einigen Tagen hätte uns Drakan fast dabei erwischt, als wir uns wieder einmal ineinander verloren, als wir es erneut in der Küche treiben wollten, nur war an diesem Abend Drakan erwacht, zum Glück haben wir uns rechtzeitig von einander entfernt.

Im großen Wohnzimmer saß Aron auf dem Boden und malte etwas, kurz sah er zu uns hoch schenkte uns ein lächeln während er weiter anfing zu malen.
Um ihn nicht dabei zu stören setzten wir uns auf die Couch ins Wohnzimmer.

“Schau mal!”, rief Aron begeistert und hielt uns beide ein Bild hin, auf dieses Bild konnte ich eine Sonne rechts erblicken, während unten Dreh Strichmännchen zu sehen waren, zwei waren größerer als der mittlere.

“Die beiden seid ihr, und ich bin der in der Mitte, ich hab euch nämlich ganz dolle lieb”, strahlte der junge der Draco ziemlich ähnlich sah, über das ganze Gesicht, woraufhin ihn Draco schmunzelnd auf seinen Schoß hob.

“Kann Harry, mein zweit Papa sein?”, fragte er erneut überdreht. “Das geht doch nicht Aron, Harry ist nicht mit deinen Papa zusammen, sondern mit Drakan”, versuchte er ihn kindlich zu erklären. “Aber warum, geht das nicht, ihr habt euch doch beide lieb, Mama sagt wenn man sich mit jemanden das Bett teilt dann liebt man einander”, diesmal war ich der jenige der meine rötlichen wangen in meinen ärmel vergrub, ich hätte niemals gedacht das Aron uns tatsächlich dabei gesehen hatte, als ich an diesem Abend bei Draco schlafen konnte, da alle außer Haus waren.

Die Sehnsucht in dir Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt