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____DRACO ༄

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____DRACO ༄

Mit Aron an der rechten Hand begab ich mich nach unten im großen Saal, wo meine Eltern auch oft die Sitzungen mit dem dunklen Lord führten, was sie als nächstes planten, war ungewiss, doch wenn ich ehrlich war, wollte ich es gar nicht erst wissen.

Aron riss sich plötzlich los und rannte auf seinen Platz, setzte sich hin und drückte sein Schildkröten Kuscheltier eng an seiner Brust, diesen trug er seit paar Tagen bei sich, diesen hatte er damals von seiner Mutter bekommen, er war noch viel zu klein um zu verstehen, das seine Mutter nicht mehr wiederkommen wird, ich glaube sogar das dies seine eigene Art zu trauern ist, doch solange es ihm Trost schenkte, war es okay für mich, und so begab ich mich ebenfalls am Tisch.

Wir waren die letzten die dazustoßten, normalerweise hätte ich Aron hierhin gebracht und wäre wieder gegangen, doch irgendetwas hielt mich hier, und dieser saß mir direkt gegenüber, seine tief grünen Augen sahen mich an, sie strahlten soviel aus, insbesondere Begierde mir gegenüber, zudem fühlte es sich an als würde uns ein unsichtbares Band immer wieder gegenseitig anziehen, ganz egal wie sehr wir versuchten uns von einander fernzuhalten.

Die Wangen des jüngeren färbten sich augenscheinlich Rot, als er bemerkte das ich ihn ansah, im nächsten Moment jedoch wurde es zu Nichte gemacht, als Drakan seinen Arm um die hüfte des Jüngeren legte, und so endete es damit das der jüngere seinen Kopf gegen Drakans Schulter legte, und sich meine Augen deutlich verengten.

Ich konnte es nicht leugnen, das ich es hasste das der jüngere meinen Bruder so nahe war, während ich nur die Sehnsucht war die Harry sich im inneren wünschte, dennoch ging es mir nicht durch dem Kopf wie er die nähe zu Drakan plötzlich so genießen konnte?
Mit einem genervten Blick wandte ich mein Kopf von den jüngeren, insbesondere weil mein Vater das Wort ergriff.

“Firion, Bring uns doch endlich das Essen, oder auf was wartest du?”, der Hauself nickte eifrig, und brachte uns nacheinander das Essen, als er bei Harry ankam, nahm der jüngere ihn höflich das Essen ab. “Vielen dank”, lächelte er ihn zu, woraufhin Firion ganz verwundert darüber war, doch schien ihn dieses kleine Wort mehr als nur glücklich zu machen, und das bewunderte ich, ich bewunderte Harrys fürsorge und Freundlichkeit, egal mit welchem Wesen, er akzeptierte sie, obwohl sie sich von uns unterschieden.

Der jüngere jedoch nahm plötzlich Drakans Hand und verschränkte sie mit seiner, als er merkte das meine Augen erneut auf ihm lagen. Wütend biss ich mir auf die Unterlippe, und stach förmlich in das Fleisch hinein, er wusste ganz genau was ich dabei fühlte, er wollte mich provozieren, und das bekam er auch ziemlich leicht hin, in dem er sich freiwillig von Drakan anfassen ließ, obwohl er es nicht sonderlich genoss, als wenn ich ihn anfasste.

Mein Bruder lehnte sich zu Harry hinüber und flüsterte ihn leise etwas ins Ohr, woraufhin er leise kicherte, doch dabei blieb es nicht, Drakan küsste sich seinen Hals entlang, bis er sich endlich sein essen widmete, Harrys Hand jedoch nicht dabei losließ, statt er jedoch Drakan ansah, lag sein Blick wieder auf mir, sein provokantes grinsen verriet mir das er meine Reaktion viel zu sehr genießte, und zu meinem Pech klappte es auch noch ziemlich gut, immer noch ziemlich sauer stopfte ich mir das Essen förmlich im Mund, bis zu dem Moment als mir meine Mutter einen kleinen Klaps auf dem Hinterkopf verpasste.

“Wo sind deine Manieren, Draco!”, ermahnte sie mich, obwohl nur einer daran schuld war, sobald ich die Chance dafür haben werde, werde ich Harry garantiert nicht das geben, wonach er sich so sehr sehnte, er wird schon sehen was er davon hat, und wer weiß vielleicht gefiel es ihm diese Seite an mir kennenzulernen?

“Ist ja gut!”, widersprach ich meine Mutter, woraufhin sich auch mein Vater einmischte. “Achte auf deine Wortwahl!”, tadelte er mich ebenso, genervt verdrehte ich innerlich meine Augen, ich war längst Erwachsen, in manchen momenten vergaßen meine Eltern den Fakt das sie eigentlich nichts mehr über mein Leben zu bestimmen hatten, zudem nervte es mich, immer den braven Sohn zu spielen, der Sohn der so sein wollte sie sein Vater, das war damals, zumindest bis zudem Moment als ich mit ansehen musste, wie er andere quälte und dabei auch noch ziemlich spaß dran hatte, egal was meine Mutter verleugnete, mein Vater war ein verdammter Sadist, genauso wie mein Bruder dies war.

Während ich abgelenkt war, flüsterte Drakan Harry etwas erneut ins Ohr, woraufhin sich Drakan mit Harry zusammen aufrichtete. “Wir wollen etwas die Zeit zusammen genießen, wäre es in Ordnung?”, fragte er um Erlaubnis. “Natürlich, mein Sohn, ich erhoffe das auch wir bald ein Zuwachs bekommen”, fügte mein Vater nur hinzu, woraufhin Drakan schief grinste. “Natürlich”, mit eine kurze Verbeugung verschwand er mit dem jüngeren nach oben, während ich mich knapp davon abhielt, beiden hinterher zusehen, hatte er jetzt wirklich vor mit ihm zu schlafen?

Unweigerliche Wut stieg in mir auf, ich hasste den Fakt, das Drakan ihn jederzeit berühren durfte, während ich nur dabei zusehen konnte, nur ich wollte ihn so anfassen!

“Drakan hat mir berichtet das du dich Esmeray Gaunt angenähert hast?”, natürlich, mein Bruder konnte konnte es einfach nicht lassen, als mit über mein Leben zu bestimmen. “Annähern würde ich das nicht bezeichnen, ich bin immer noch mit Astoria verheiratet”, machte ich meinen Vater klar, woraufhin ich einen Seitenblick zu Aron warf, der aber kaum etwas angerührt hatte, schon lange hatte mir Aron berichtet, das er kein Fleisch essen will, als ich dies meine Eltern erzählt hatte, meinten sie er hätte bloß eine Phase und soll nicht so verweichlich sein, der Tot würde ja sowieso alle irgendwann einholen.

Meistens ging ich mit Aron draußen jedoch etwas essen, oder machte ihn oben etwas kleines zum Essen.
“Falls du es vergessen haben solltest, bist du Witwer, somit wurde die Scheidung automatisch vollzogen, das heißt das du in spätestens sechs Monaten erneut Heiraten kannst”, meinte mein Vater. “Diese Zeit geben wir dir, nach sechs Monaten jedoch, sind wir der Meinung daß du genug um dieses Mädchen getrauert hast, und bereit bist Esmeray zu heiraten”, unglaubwürdig legte ich die Gabel auf dem Teller.

“Ihr wollt ernsthaft das ich sie heirate? Das ich direkt erneut Heirate? Das könnt ihr vergessen, die Heirat mit Astoria habt ihr nur wenig akzeptiert, dennoch bin ich der Meinung daß ich erwachsen bin und selbst über mein Leben bestimmen-”, erschrocken zuckte sowohl Aron als auch ich zusammen.

“Du wirst sie Heiraten ob du willst oder nicht, zu Not werde ich dich dazu zwingen!”, knurrte mein Vater, wütend schob ich mein Stuhl nach hinten, und griff nach Arons Hand, der freiwillig von seinen Stuhl Aufstand, und sich von mir mitziehen ließ, dieses Gesprächsthema werde ich garantiert nicht weiter fortführen, sollten doch meine Eltern machen was sie wollten, zu Not würde mir etwas einfallen was ich machen könnte falls sie dies versuchten ...

Die Sehnsucht in dir Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt