Alles gut bei euch?~29

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„Okay, zu dir oder zu mir?" Wir blieben auf der Straße stehen.

„Zu mir, Mum is Caty suchen und Dad ist auf der Arbeit." Wir steuerten auf unser Haus zu. Aus meiner Tasche zog ich meinen Haustür Schlüssel und öffnete die Tür. Meine Tasche schmiss ich sofort in eine Ecke und ging dann ins Wohnzimmer und schmiss mich auf die Couch.

„So kaputt?" Mike kam mit einem leichten Grinsen zu mir rüber.

„Ja, ich meine, ich musste heute eine Konversation mit Frau Rode führen, du kannst dich froh schätzen das ich mich noch nicht umgebracht hab wegen dieser Frau." Gab ich mit einem leichten Lachen von mir.

„Ach ja, das wollte ich dir noch sagen, nachdem du gegangen bist sind alle gegangen, sie meinten es wäre unfair wenn du ne 6 bekommst und wir alle nicht. Sogar Karina ist gegangen und wir wissen beide das Karina dich hasst." Wir lachten beide auf.

„Okay, dann muss ich mich nächste Stunde wohl bedanken." Ich setzte mich auf damit Mike sich neben mich setzten konnte.

„Was ist denn eigentlich mit Caty los?" Mike wechselte das Thema.

„Hannes hat sich von ihr getrennt, warum ist ne lange Geschichte, ich selbst hab sie nicht ml so wirklich verstanden, und jetzt war sie seit längerem nicht mehr hier und an ihr Handy geht sie auch nicht und auf WhatsApp antwortet sie nicht. Ich glaube es ist wieder was zwischen ihr und Hannes vorgefallen, weil irgendwie war Hannes mega angepisst als ich über sie geredet habe." Mike nickte nur die ganze Zeit.

„Glaubst du ihr ist was passiert?" Ich blickte hoch zu Mike.

„Ich kenne sie ja nicht wirklich, aber aus deinen Erzählungen ist sie eigentlich eher die vernünftigere von euch beiden und ich glaube das sie schlau genug ist um sich selbst zu verteidigen, also denke ich nicht." Ich lächelte ihn an und lehnte dann meinen Kopf gegen seine Schulter.

„Hoffentlich ist ihr nix passiert, wenn doch dann könnte ich mir das nicht verzeihen." Flüsterte ich leise. Mike drückte mir als Antwort nur eine Kuss auf den Kopf, und so verweilten wir da, bis plötzlich die Tür aufging. Ich sprang sofort auf und sah Mum mit Caty im Schlepptau durch die Tür gehen. Ich rannte sofort zu Caty und nahm sie in den Arm. Sie erwiderte die Umarmung. Als ich mich von ihr löste stand Mike neben mir'.

„Ich geh dann mal, bis morgen süße." Er drückte mir schnell einen Kuss auf die Wange und ging dann. Er wollte Caty und mich allein lassen.

„Wo warst du, und was hast du überhaupt an?" Ich schaute an ihr runter. Ein Schwarzes top, eine schwarze gerissene Hose und eine Schwarze Lederjacke. Ihr Augen waren schwarz geschminkt und trotz des ganzen Make-ups sah man ihre tiefen Augenringe.

„Klamotten." Gab sie zickig wieder, was mich kurz zusammen zucken ließ.

„Ja, aber das bist nicht du, schau dich mal an, haben wir etwa rollen getauscht oder was?" Gab ich nun etwas stinkig wieder.

„Hast du etwa was dagegen?" Sie verdrehte ihre Augen.

 „Ja, bei dir schon, das bist nämlich nicht du. Ich erkenn dich gar nicht wieder." Gab ich zurück.

„Ach wirklich? Überleg mal er sich hier verändert hat und dann sprechen wir weiter." Sie wollte gerade hoch gehen doch ich hielt sie am Arm fest.

„Du hast dich verändert, ich bin noch genau die gleiche." Caty drehte sich zu mir um.

„Bist du echt so Blind?! Schau dich mal an?! DU hast dich verändert! Weißt du eigentlich wie scheiße es mir wegen DIR ging?! Du hast nur noch Augen für deine neuen Freunde! Ach Lara und Ben sind so toll und Mike erst blablabla! Und ich? Ich hatte niemanden außer Hannes, den hab ich jetzt allerdings auch verloren. Ich hab dich gebrauchte, aber du warst nicht da! Ich dachte es wird mega cool mit meiner aller besten Freundin zusammen zu wohnen aber da ab ich wohl falsch gedacht! Ich will doch nur das alles sowie früher wird. Du, Hannes und ich, gegen den Rest der Welt! Du singst es doch selber! You and me together, Take on the world forever! Ich würde mich nicht wundern wenn du dieses Lied bald Lara widmen würdest!Ich will doch einfach nur das alles sowie früher wird. Ich will Hannes wieder, ich will dich wieder und ich will unsere tollen erleblinse wieder." Zum Ende hin wurde sie immer trauriger und leiser. Statt ihr zu Antworten zog ich sie in eine lange Umarmung. Zuerst blieb sie einfach da stehen, bis sie dann ihr Arme um mich schlung. Wir beide fingen an zu weinen.

I need ya - Mike SingerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt